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Streifenfundament Kosten

Guter Preis für StreifenfundamentOhne ein stabiles und sicheres Fundament bliebe kein Bauwerk allzu lange stehen. Wo Verbraucher bei den Kosten für Streifenfundamente sparen können, was es bei der Wahl des Dienstleisters zu beachten gilt und warum die Preise für Streifenfundamente manchmal günstiger und manchmal teurer sind, erfahren Interessenten hier.

Ganz gleich, für welches Gebäude: Am Anfang eines jeden Bauprojekts steht bzw. liegt immer ein Fundament, das sowohl von oben viel Gewicht lange, sicher und zuverlässig zu tragen hat als auch das Bauwerk vor Frost und Feuchtigkeit von unten schützen soll. Da das Fundament, die Bodenplatte oder Fundamentplatte im wahrsten Sinne des Wortes die wichtigste Grundlage aller Gebäude darstellt, muss auf deren Anfertigung besonders viel Aufmerksamkeit, Fachwissen und Sorgfalt verwendet werden.

Je nach Gewicht und Größe des Gebäudes sowie des auf der Baustelle vorhandenen Bodentyps sind unterschiedliche Arten von Fundamenten am besten für langfristige Sicherheit und Stabilität des Bauwerks geeignet.

Die Kosten und Preise für die jeweiligen Fundamenttypen Einzel- oder Punkt-, Platten-, Kämpfer-, Köcher-, Maschinen sowie das hierzulande am weitesten verbreiteten Streifenfundament variieren je nach Arbeits- und Materialaufwand sowie Art des Baus und unterscheiden sich mitunter regional stark. Aktuell kostet ein Streifenfundament pro m² in Deutschland über den Daumen gepeilt zwischen ca. 90 und 300 Euro.

Verschiedene Arten von Fundamenten meistern Aufgaben jeweils unterschiedlich

Guter Kostenvoranschlag für StreifenfundamentEs liegt auch für in Sachen Bauwesen eher nur wenig bewanderte Laien nahezu klar auf der Hand, dass unterschiedliche Gebäude auch unterschiedliche Fundamente benötigen. Die sprichwörtlich tragende Rolle eines Fundaments kann auf mehrere Arten gewährleistet werden. Entscheidend ist stets, dass die Belastbarkeit des Bodens durch die Gebäudelast nicht überfordert wird, der Untergrund auch auf Dauer nicht nachgibt und keine Risse oder andere gefährliche Schäden am Gebäude entstehen.

Fundamente bestehen heutzutage hauptsächlich aus massivem und zugfestem Stahlbeton und dienen als Trägerstruktur für aufliegende, empfindlichere und leichtere Bauelemente. Anders als bei vielen oberirdisch gelegenen Gebäudeteilen können beim Bau von Fundamenten gemachte Fehler später zumeist nicht ohne Weiteres ausgebessert bzw. repariert werden. Deshalb kommt es bei der Konstruktion sämtlicher Fundamente immer auf Erfahrung, Expertise und Fachwissen der ausübenden Firmen an. Im Zweifelsfall sollte man also auf diese Qualifikationen mehr Wert legen als auf verdächtig zu günstige Preise, die sich womöglich eines Tages mit sehr viel höheren Kosten rächen könnten. Die Entscheidung für die jeweils angemessene Art und Bauweise eines Fundaments ist maßgeblich vom Bodengutachten eines beglaubigten Sachverständigen abhängig, der die Tragfähigkeit des Bodens vor Beginn der Arbeiten für die Bauherren ermittelt und verbindlich bescheinigt.

Fundamentplatten: Nicht „auf Sand gebaut“, eignen sich aber gut für weiche Böden

Verfügt der Boden bzw. Untergrund laut Gutachten nicht über allzu hohe Belastbarkeit, sind Sohl- oder Fundamentplatten bzw. Plattenfundamente häufig das Mittel der Wahl, um höhere Gebäudelasten nicht punktuell, sondern gleichmäßig auf eine durchgehende sowie größere Fläche zu verteilen.

Die meist aus Stahlbeton gefertigte Fundamentplatte ist auch unter der Bezeichnung Bodenplatte bekannt. Aus Kostengründen kommen seit einiger Zeit im Hausbau auch verstärkt Boden- bzw. Fundamentplatten aus günstigem Stahlfaserbeton zum Einsatz.

Boden-, Fundament- oder Gründungsplatten werden mindestens 80 cm tief im Erdreich versenkt, um ausreichend frostsicher zu sein. Sie schützen Gebäude recht gut vor sog. „drückendem Wasser“ (Grundwasser und/oder Hangwasser) in stark stauenden Bodenschichten, werden an Ober- und Unterseite bewehrt und stehen zwecks Erhöhung der Tragfähigkeit häufig über die Außenkante der Haus- bzw. Kellerwände hervor. Boden- bzw. Fundamentplatten müssen speziell dann funktionstüchtig abgedichtet werden, wenn sie sich wegen eines Kellers weit unterhalb der Grundstückoberkante befinden. In diesen Fällen werden Fundamentplatten und die Kellerwände meist als „Schwarze“ oder „Weiße Wanne“ mit Bitumen bzw. wasserundurchlässigem Beton gegen Feuchtigkeit von außen geschützt. Je nach Ausführung und Stärke kosten Boden- bzw. Fundamentplatten pro m² zwischen 70 und 100 Euro.

Einzel- oder Punktfundamente: Wenn der Bau wie Venedig auf vielen Säulen ruht

Vergleich: Streifenfundament KostenBei Einzel- bzw. Punktfundamenten ist der eindeutige Name ebenfalls Programm: Diese Fundamente bestehen in der Regel aus zahlreichen recht dünnen, aber tief in den Boden ragenden Betonsäulen, welche die Gebäudelast sowie dessen Schwerpunkte punktuell über die gesamte Grundfläche verteilt tragen. Unter jedem der Stützsäulen befindet sich ein einzelnes Punktfundament. Anders als Fundamentplatten und Streifenfundamente sind Punkt- bzw. Einzelfundamente auf Druck- und nicht Zuglasten ausgelegt. Sie finden häufig als Grundlage für Carports, Gartenhäuser sowie Terrassenüberdachungen, aber auch für größere Hallen Verwendung.

Wie viele der historischen Bürgerhäuser und Paläste in der weltberühmten Lagunenstadt Venedig stehen auf Punktfundamenten errichtete Gebäude gewissermaßen auf Stelzen. Um Kosten zu sparen, werden bei größeren Bauprojekten oft Punkt- und Streifenfundamente miteinander kombiniert. Die Preise für Punktfundamente sind deshalb günstig, weil deren Bauweise im Vergleich zu anderen Fundamentvarianten deutlich weniger Beton benötigt. Auch Arbeitsaufwand sowie Erdarbeiten sind gering bzw. überschaubar. Punktfundamente können allerdings lediglich auf sehr ebenem Gelände mit äußerst geringem Gefälle gebaut werden. Speziell in feuchten oder nassen Böden müssen sie insbesondere für schwere Wohngebäude nach Möglichkeit tiefer als 80 Zentimeter im Boden liegen. Die Preise für Punktfundamente bewegen sich pro Pfahl bzw. Säule und dessen Einzelfundament zwischen ca. 500 und 700 Euro.

Köcher- oder Hülsenfundamente: Wer hoch hinaus will, braucht einen festen Stand

Ein Hülsen- oder Köcherfundament ist generell und prinzipiell ähnlich wie ein Einzel- oder Punktfundament aufgebaut. Anders als das Letztgenannte befindet sich dieses aber meist nicht unterirdisch im Boden, sondern wird auf der Erdoberfläche errichtet. Namensgebend sind der Köcher bzw. die Hülse, welche mehrheitlich aus Stahlbeton bestehen, in einen Fundamentblock eingelassen werden und als stabile Halterung für einen Mast oder eine Stütze dienen. Köcher- oder Hülsenfundamente eignen optimal für die Stabilisierung sehr hoher Konstruktionen wie Fahnenmasten, Stadionbeleuchtungen und Straßenlaternen.

Sie verhindern schon bei der Montage zuverlässig das Kippen oder Umfallen der eingesetzten Bauteile. Beim Bau von Ein- oder Zweifamilienhäusern kommen Köcherfundamente eher selten zum Einsatz, sind aber für die Verankerung von Betonfertigteilen in großen Hallen und anderen Wirtschaftsgebäuden fast unverzichtbar.

Entscheidend für die zu erreichende Tragfähigkeit ist eine möglichst enge bzw. gute Verzahnung zwischen der Innenwand des Köchers oder der Hülse und der Stütze.

Hierfür wird der Hohlraum zwischen den beiden Fertigteilen nach Einsetzen und Ausrichten des Mastes oder der Stütze mit speziellem und hochwertigen Mörtel betoniert, um die dauerhafte Verbindung zwischen dem Fundament und der Stütze zu erzielen. Die Preise für Hülsen- oder Köcherfundamente liegen für die im Fachhandel erhältlichen Fertigteile aus Beton je nach Größe zwischen 60 und 100 Euro pro Stück.

Kämpfer- und Maschinenfundamente: Schubkräfte sowie Schwingungen verringern

Günstiger Handwerker für StreifenfundamentKämpferfundamente leiten als Auf- oder Widerlager bei Bögen oder Brücken horizontale und senkrechte Lasten in den Boden bzw. Untergrund ab. Sog. „Kämpfer“ werden aus Mauersteinen oder einer Steinplatte konstruiert und zwischen der Wand bzw. Säule oder dem Pfeiler und dem Bogen oder Gewölbe eingefügt. Diese auch häufig als Konsole oder Kragstein bezeichneten Bauteile stützen die Schubkräfte des Bogens vom umgebenden Mauerwerk ab und sichert somit hohe Stabilität. In vielen historischen Gebäuden aus den Epochen Romanik und Gotik finden sich aufwendig ornamental und figürlich geschmückte bzw. gestaltete Kämpfer an tragenden Steinsäulen.

Maschinenfundamente wiederum sind dafür gedacht, tragende sowie meist schwere Teile von dauerhaft stationär aufgestellten Maschinengestellen aufzunehmen bzw. zu stützen. Da meist aus einem Stück gegossene Maschinengestelle bis zu 90 Prozent des Gesamtgewichts einer Maschine ausmachen, müssen die diesbezüglichen Fundamente ganz besonders stabil und belastbar sein. Diese Fundamente sorgen hauptsächlich für zusätzliche Versteifung und verhindern schädliche Störschwingungen bei denjenigen Maschinen mit zu wenig Eigenstabilität.

Je größer die Masse bei Maschinenfundamenten, desto geringer die Schwingungsamplituden. In der Praxis steigen jedoch die Kosten in Abhängigkeit zur Masse des Fundaments exponentiell, weshalb der Fundamentblock gegenüber dem Baugrund häufig mit elastischen Schichten entkoppelt und von dynamischen Kräften und Schwingungen isoliert wird.

Die Kosten für ein Maschinenfundament sind vollständig abhängig von den jeweiligen Anforderungen des gewerblichen Auftraggebers und können nur im konkreten Einzelfall ermittelt werden.

Streifenfundamente: Der Grundriss des Gebäudes wird auf den Boden übertragen

Gutes Angebot für StreifenfundamentDiese gleichermaßen eindeutig benannte Fundamentart wird streifenartig angelegt und ist laut Ansicht vieler Experten besonders für den vergleichsweise günstigen Hausbau sehr gut geeignet. Ein zu diesem Zweck breiter als die aufstehenden Wände bemessenes Streifenfundament überträgt dessen Lasten in den Boden. Streifenfundamente bestehen aus gegossenem Betonstreifen, die dem Grundriss des Gebäudes folgen und gelegentlich zum Schutz vor Bodenfeuchte zusätzlich durch eine dünne sowie statisch nicht tragende Bodenplatte verstärkt werden. Im Gegensatz zur Bodenplatte bzw. Fundamentplatte, bei welcher die gesamte Grundfläche komplett mit Beton ausgegossen werden muss, sparen Streifenfundamente viel Arbeit und Material, was sich bei den relativ günstigeren Kosten bemerkbar macht. Nicht sparen sollten Bauherren jedoch bei der detaillierten Planung, die Streifenfundamente in jedem Fall erforderlich machen. Am besten wird bereits im Vorfeld ein Statiker mit der genauen Berechnung der nötigen Breite und Tiefe sowie Art und Lage der Bewehrung in Abhängigkeit der jeweiligen Bodenart und Gebäudegröße beauftragt.

So dürfen Streifenfundamente etwa nicht zu nah nebeneinander verlaufen, da sich sonst der Druck beider Betonstreifen auf das Erdreich („Sohlpressung“) überlagern sowie dieses absinken lassen kann.

Wird ein Streifenfundament als umlaufende Frostschutzschütze geplant, kann es darüber hinaus eine Bodenplatte durch sog. „Perimeterdämmung“ vor Frosteinwirkung aus dem Untergrund schützen. Bei Bauprojekten mit viel Gewicht wird ein Streifenfundament häufig durch eine Armierung zusätzlich verstärkt. Wie eingangs schon erwähnt, belaufen sich die Preise pro m² Streifenfundament gemäß der Abmessungen, Art der Bewehrung und des Betons sowie den Kosten für den Erdaushub nach m³ und die Verfüllung und Verdichtung auf Summen zwischen mindestens 90 und maximal 300 Euro.

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