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Parkett reparieren Kosten

Parkettböden haben viele Vorteile. Doch selbst bei bester Pflege und Achtsamkeit kann es im Laufe der Jahre zu Schäden kommen, die optisch wenig ansprechend sind und auch Auswirkungen auf die Versiegelung haben können. Anstatt das Parkett komplett herauszureißen und alles zu erneuern, können aber auch partielle Reparaturen durchgeführt werden.

Die Kosten richten sich nach dem Grad der Schädigungen und variieren zwischen 25,- Euro pro Quadratmeter und teilweise mehr als doppelt so viel.
Daraus resultiert die Notwendigkeit, sich schon im Vorfeld mit den möglichen Kosten und Anbietern auseinanderzusetzen.

Was es kostet, Parkett zu reparieren, richtet sich nach dem individuellen Aufwand

Vergleich: Parkett reparieren KostenDen alten Holzboden zu erhalten, sollte nach Möglichkeit die erste Option sein. Erklären lässt sich das durch die vielen Vorteile, die einen solchen Bodenbelag grundsätzlich ausmachen:

  • Der Parkettboden ist enorm strapazierfähig und hält einiges aus
  • Parkettböden sind im Vergleich zu anderen Bodenbelägen sehr langlebig
  • Aufgrund der natürlichen Maserung von Holz ist jedes Parkett anders und dadurch originell
  • Holz ist aufgrund der von ihm ausgehenden Wärme sehr angenehm für die nackten Füße
  • Bei korrekter Verlegung durch den Fachmann in der Nähe hat der Boden eine lärmdämmende Eigenschaft, von der auch die Nachbarn profitieren
  • Diese Bodenart zählt zu den hygienisch einwandfreien Bodenbelägen
  • Der Holzfußboden ist pflegeleicht
  • Der Holzbelag ist zeitlos und modern und passt sich nahezu jeder Möblierung an
  • Außerdem bringt das Holz ein großes Stück Natur in die eigenen 4 Wände
  • Aufgrund seiner Beschaffenheit lassen sich einzelne Elemente bei Bedarf leicht austauschen.

Punkt 10 liefert das beste Argument zum Parkett reparieren, zumal auch die Kosten dafür im Vergleich zur kompletten Erneuerung deutlich günstiger ausfallen.

Die Parkettboden Reparatur ist damit eine wunderbare Alternative.

Aufpassen sollte man allerdings hinsichtlich der immensen Preisunterschiede für die Reparatur. Diese richten sich zum einen nach dem nötigen Aufwand, nach der Region und natürlich nach der Preispolitik des Anbieters.
Ein gängiger Durchschnittspreis liegt bei circa 30,- Euro pro anfallende Quadratmeter. Anbieter, die mit einem Drittel an Kosten werben, sind mit größter Vorsicht zu genießen, denn das deutet nicht unbedingt auf Fachkompetenz hin. So oder so verursacht das Reparieren von Parkettboden jede Menge Geschicklichkeit und Arbeit, und das lassen sich seriöse Anbieter auch entsprechend bezahlen – zurecht! Wer sich auf Dumping-Preise einlässt, büßt vermutlich auch an Qualität ein, und wenn die auf der Strecke bleibt, zahlt man immer drauf!

Der externe Vergleich auf ExpertenTesten.de trennt die Spreu vom Weizen und vermittelt jede Menge hilfreicher Informationen bezüglich der wichtigsten Kriterien im Hinblick auf die Parkettreparatur.

Mangelnde Vorbereitung kann teuer werden

Gutes Angebot für Parkett reparierenWie bei vielen anderen Dingen auch, entscheidet eine gründliche Vorarbeit beim Reparieren des Fußbodens über den Preis. Man kann selbst jede Menge dazu beitragen, dass am Ende gespart wird und es günstiger ist.

Der erste Schritt ist bereits gemacht, denn reparieren ist in Bezug auf die Kosten immer vorteilhafter als ein drastischer Austausch – vom zusätzlichen Aufwand einmal abgesehen.

Da Fußböden generell im Laufe des Tages stark beansprucht werden und diversen Widrigkeiten ausgesetzt sind, ist es wichtig, dass der lädierte Boden zunächst einmal eine Ruhezeit verordnet bekommt. Schließlich sollte der Schaden am Ende nicht noch größer werden.

Im Handwerker-Jargon bedeutet das: Die Baustelle ist weitläufig abzusperren!

Je nachdem, in welchem Raum sich der Boden befindet, sind notwendige Gebrauchsgegenstände nach Möglichkeit umzusiedeln, damit man sie weiterhin uneingeschränkt nutzen kann, ohne dabei immer wieder über den Boden laufen zu müssen.

Stehendes Mobiliar, sowie alle möglichen Hindernisse, sind ohnehin nach Möglichkeit beiseite zu räumen, damit die Handwerker in Ruhe arbeiten können. Die Kaffeemaschine, der Toaster, das Radio oder Lebensmittelvorräte müssen für die Dauer der Holzboden-Reparatur also entweder ungenutzt bleiben oder eben in einem anderen Raum untergebracht werden.

Hinweis: Fängt man erst im Beisein der Handwerker damit an, alles beiseite zu räumen oder sogar die Arbeiter selbst mit einzubinden, steigen die Kosten, denn „Time is Money!“, auch beziehungsweise gerade aus Sicht des Handwerksbetriebes!

Kleinere Blessuren können in Eigenregie ausgebessert werden

Guter Preis für Parkett reparierenKratzer und kleinere Risse sind schnell behoben. Ambitionierte Heimwerker leihen sich zu diesem Zweck im Baumarkt ihres Vertrauens eine Parkettschleifmaschine.  Die meisten Märkte bieten eine stundenweise oder tageweise Vermietung an, doch die Maschinen können auch für ein ganzes Wochenende gemietet werden, damit man die Ausbesserungen in Ruhe durchführen und bei Bedarf nochmal nachbessern kann, ohne dass ein weiterer Gang zum Baumarkt von Nöten ist.

Maschinen dieser Art lassen sich jedoch auch Online mieten, zu günstigen Konditionen.

Ein realistisches Preisbeispiel:

Mietgebühren für eine Parkett-Schleifmaschine und die Tarifoptionen:

  • Leihgebühr im 4-Stunden-Tarif: 35,60 Euro
  • Leihgebühr im 1-Tages-Tarif: 44,50 Euro
  • Leihgebühr für den Wochenend-Tarif: 66,75 Euro
  • Leihgebühr für den „Eine ganze Woche-Tarif“: 111,25 Euro Wichtig: Uhrzeiten für die Rückgabe beachten, sobald die neue Stunde anbricht kann der Tarif sich um mindestens 4 weitere Stunden automatisch erhöhen!
  • Grundsätzlich ist immer eine Kaution zu entrichten, da die Parkett-Schleifmaschinen deutlich teurer sind als alle Tarife zusammengenommen und die Anbieter sich verständlicherweise absichern müssen.
Diese Kaution beträgt im Durchschnitt zwischen 175,- Euro und 200,- Euro, je nach Anbieter. Sobald das Gerät wieder wohlbehalten beim Anbieter ist, erhält man das Geld vollständig zurück.

Bei Unsicherheiten, 2 linken Händen und größeren Schäden gilt – Fachmann in der Nähe konsultieren

Wer sich für ein Handwerksunternehmen in der Nähe entscheidet, fährt preislich immer besser. Durch eine solche Maßnahme werden nämlich die Anfahrtskosten des Handwerkers deutlich reduziert, denn er hat es ja nicht weit.

Parkett-Boden zuvor selber reinigen spart ebenfalls Kosten

Im ersten Schritt bedeutet das, den Boden gründlich zu staubsaugen, insbesondere in den ausbesserungswürdigen Bereichen. Im Anschluss daran sollte feucht durchgewischt werden, damit auch tatsächlich alle Staub- und Schmutzpartikel entfernt werden.

Sobald der Boden vollständig getrocknet ist, muss noch einmal kontrolliert werden, dass alle Verunreinigungen beseitigt sind. Im Zweifelsfalle sind die Schritte zu wiederholen, bis alles im Reinen ist.

Hinweis: Wurde der Boden zuvor nicht gut gesäubert, übernimmt das der Handwerker, da er den Anspruch hat, präzise zu arbeiten. Dazu gehört nun mal die vorherige Grundreinigung!
Doch Vorsicht – er macht das nicht unentgeltlich; die Kosten steigen dadurch und es wird teurer. Dies kann durch etwas Eigeninitiative schnell vermieden werden!

Ein paar coole „Do-it-yourself-Tricks“

1.Bei Dellen und Druckstellen hilft das herkömmliche Bügeleisen mit Wasserdampf.

Guter Kostenvoranschlag für Parkett reparierenDurch den Dampf quellt das natürliche Material Holz auf und die unebene Stelle wird unkompliziert beseitigt. Das Bügeleisen braucht zu diesem Zweck lediglich dicht über die Stelle gehalten und der Wasserdampf per Knopfdruck aktiviert werden. Einfach eine Weile den Nebel einwirken lassen und das Verhalten des Bodens beobachten.

2. Sind kleinere Löcher oder Risse entstanden, genügt eine Holzpaste in ähnlichem Farbton zum Ausbessern. Die Holzpaste ist dafür großzügig auf die entsprechenden Bereiche aufzutragen. Sobald die Paste vollständig getrocknet ist, sollte eine durchsichtige Versiegelung aufgetragen werden. Diese ist im Baumarkt erhältlich.
Eventuell sind Unebenheiten kurz mit Schleifpapier zu begradigen.

3. Löcher in kleinen Dimensionen können ohne Probleme mit Hartwachs aufgefüllt und anschließend versiegelt werden. Danach hält wieder alles dicht und die Optik stimmt wieder.

4. Kratzer lassen sich mithilfe von Möbelpolituren, pflanzlichem Wachs oder Öl einfach wegpolieren. Der Lappen sollte allerdings unbedingt weich und staubfrei sein. Ein Vliestuch eignet sich perfekt – am besten neu gekauft!
Auch ein Walnusskern schafft Abhilfe, denn wenn er auf die beschädigte Fläche gerieben wird, gerät automatisch das Ö der Nuss auf das Holz und der Schaden wird erfolgreich poliert.

Tipp: Die Kosten für diese schnellen Maßnahmen von eigener Hand liegen je nach Anwendung zwischen 2,99 Euro und rund 20,- Euro.

5. Sind die Schäden größer und nicht durch diese einfachen Tricks zu entfernen, muss die Schleifmaschine zum Einsatz kommen – entweder in Eigenregie oder bei fehlendem, handwerklichem Geschick, durch den Fachmann!

Tipp: Hohe Absätze und Holzböden vertragen sich nicht allzu gut. Es sollte also nach Möglichkeit vermieden werden, mit diesem Schuhwerk über den Boden zu stolzieren. Das bewahrt vor weiteren Kratzern und Rissen.

Checklisten haben durchaus ihre Daseinsberechtigung

Es ist sehr einfach, Kosten zu sparen und die Preise dadurch möglichst niedrig zu halten. Schließlich kann man einiges dafür tun, um günstiger zu kalkulieren. Im Eifer des Gefechtes geraten viele Dinge leicht in Vergessenheit.

Was ist zu beachten, wenn ein wichtiger Einkauf getätigt werden muss?

Ganz einfach! Es muss ein Einkaufszettel her, auf dem alle Artikel vermerkt sind!

Günstiger Handwerker für Parkett reparierenBeim Reparieren des Holzbelages sollte es genauso ablaufen – eine Checkliste erinnert an alle wichtigen Punkte:

  • Wurden alle Hindernisse beiseite geräumt und die Fläche großflächig vor weiteren Fußtritten abgesperrt und geschützt?
  • Wurde der Boden zuvor gesaugt und gereinigt?
  • Sind verbleibende Möbel, Vorhänge oder ähnliches sicher vor den aufkommenden Staubpartikeln geschützt?
  • Ist ausreichend Strom beziehungsweise Licht vorhanden?
  • Wurden alle Arbeiten zum Selbsterledigen auch tatsächlich vollbracht?
  • Liegen alle Werkzeuge bereit?
Mit einer solchen Liste kann eigentlich nichts mehr schiefgehen und die Arbeiten sollten schnell und zuverlässig gelingen. Am Ende trägt man selbst auch großen Anteil daran und das macht das Ergebnis gleich nochmal so schön!

Do-it-yourself – selbst ist der Mann/die Frau – diese Werkzeuge/Materialien werden gebraucht:

  • Dampf-Bügeleisen
  • Holzöl
  • Holzpaste
  • Klebeband
  • Kunststoffspachtel
  • Parkettlack in passender Farbe
  • Reparaturset für Holzfußböden
  • Retuschier-Stift
  • Schleifpapier
  • Stechbeitel
  • Wachs
  • Wasser
  • Walnusskern
  • Weicher Lappen (Vlies neu)
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