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Erdaushub Kosten

Das Ausheben einer Baugrube stellt bei vielen Baumaßnahmen nach der Planung den ersten aktiven Schritt dar. Auch bei einer Kofferung der Erdschichten im Umfang verschiedener Bauarbeiten wie beispielsweise des Verlegens von Pflastersteinen kommen die Planer an einem Erdaushub nicht herum. Erhalten Sie hier einen Überblick darüber, was ein Erdaushub kostet.

Erdaushub im Überblick

Vergleich: Erdaushub KostenZu den Aushubarbeiten gehören verschiedene Handlungen. So zählen der reine Bodenabtrag genauso wie die Erdmassenbewegung zur Kategorisierung Erdaushub. Zudem orientieren sich sämtliche Arbeiten rund um die Themen Bodenverfüllungen und Aufschüttungen an dieser Kalkulation.

Im Straßenbau und beim Fundamentausbau sowie bei der Baugrubenherstellung finden sich diese Preise in der Basiskalkulation. Ebenso lässt sich dieses Budget auch auf private Bauprojekte anwenden. Die Berechnung des Aushubs erfolgt dabei aus dem Zusammenspiel der dreidimensionalen Planung der Fläche. So erweisen Länge, Breite und Tiefe die Basis der veranschlagten Erdarbeiten. Für eine Fläche von 4 mal 5 Metern und einer benötigten Tiefe von 2 Metern ergibt sich ein Erdaushub von 40 Kubikmetern. Folglich werden topografische Besonderheiten berücksichtigt. Oft enthält dies einen Abzug aufgrund einer Böschungsneigung. Liegt diese bei 10 Prozent, wird dieser Betrag von der reinen Flächenberechnung abgezogen. Daher würde in diesem Beispiel ein endgültiger Erdaushub von 36 Kubikmeter als Auftragsgröße angegeben sein.

Praxis: Es sollte stets an die Option der Dämmung des Fundaments gedacht werden. Daher benötigt die Fläche neben dem gewünschten Maß ebenso Bewegungsraum herum. Für einen 10 mal 10 Meter großen Raum empfiehlt sich eine Veranschlagung von 13 mal 13 Meter im Falle einer Perimeterdämmung. Inklusive der Tiefenplanung von 3 Metern ergibt sich ein Aushub von 507 Kubikmeter.

Des Weiteren soll die folgende Beispielrechnung für den Erdaushub eines Swimmingpools unter Berücksichtigung aller relevanten Kostenpunkte einen Überblick aufzeigen.
Für eine Bewegung von etwa 30 Kubikmeter Erdreich sollte dieses Budget veranschlagt werden: Als Erstes wird der reine Posten Aushubarbeiten mit etwa 240 Euro fällig. Da der Rohstoff nicht wieder gebraucht wird, weil das Erdloch komplett vom späteren Pool in Anspruch genommen wird, muss die Erde folglich befördert werden.

Dieser Abtransport ist in etwa mit 450 Euro zu kalkulieren. Nicht zu vergessen: Abtransport ist nicht gleich Entsorgung. So schlägt die letztendliche Entsorgung mit circa 150 Euro zu Buche. Und daher ergeben sich für einen kleinen Pool bereits Ausgaben von insgesamt 840 Euro, wobei die tatsächlichen Rechnungsbeträge nach Region, Untergrund und Anforderungen deutlich abweichen können. Vielfach erweisen sich anfallenden Baugrubenprojekte und Aushubarbeiten als deutlich größer, tiefer und umfangreicher, sodass die veranschlagte Fläche des Pools im obigen Beispiel viel größer ausfällt. Für ein großes Bauvorhaben wie die Errichtung eines Einfamilienhauses oder eines anderen größeren Gebäudes dürfen Investitionen zwischen 10.000 und 20.000 Euro eingerechnet werden.

Kalkulierbare Kosten für den Erdaushub

Gutes Angebot für ErdaushubIm oben genannten Einstieg sind Rechnungssätze zugrunde gelegt, welche Verrechnungssätze für Personal-, Material- und diverse Nebenkosten enthalten. So sollen jetzt die einzelnen Posten ein wenig näher betrachtet werden. Relevante Einflussgrößen auf den endgültigen Preis pro Kubikmeter haben beispielsweise die Bodenklasse und natürlich die jeweilige Aushubmenge. Dabei lohnt ein fokussierter Blick auf die entsprechende Bodenklasse bei der eigenen Kalkulation des Budgets im Vorfeld. So ergeben sich für die Bodenklassen 3 bis 5 in etwa Kosten von 3,5 bis 5 Euro den Kubikmeter.

Mit einem leichten Anstieg verzeichnet die Bodenklasse 2 inklusive entsprechendem Wassergehalt einen Kubikmeterpreis von 4 bis 6 Euro. Doch auch andere finanzielle Veranschlagungen sollten Berücksichtigung finden. Gerade in sehr durchwachsenen und steinigen Untergründen wird ein deutlich höherer Betrag für den Erdaushub berechnet.

Zwischen 62 und 72 Euro fallen für die Bodenklasse 6 an. Dies kann sich bei der Größe des Bauprojekts schnell in die Höhe treiben.

Bodenklasse 7 wird mit etwa 86 und 96 Euro je Kubikmeter berechnet.

Es ist ersichtlich, dass der Blick auf den Untergrund bereits in der Vorbetrachtung ein cleverer Schachzug ist, um sich günstige Angebote zu sichern. Als praktisches Mittelmaß offerieren viele Betriebe besondere Angebote.
Dies liegt in der unterschiedlichen Zusammensetzung der einzelnen Bodenschichten zusammen. Wenn vor allem tief gearbeitet wird, kann dies ein günstiger Preis werden. Auf diesem Weg erfolgt der Erdaushub für 30 bis 40 Euro pro Kubikmeter als Mischkalkulation.

Zusätzliche Kosten bei Aushubarbeiten

Guter Preis für ErdaushubDie reinen Aushubpreise sind letztendlich aber nicht die gesamten Kosten. Zum Beispiel wird ein Budget für die Aufbewahrung von Erdschichten – meist erfolgt eine Zwischenlagerung in einem Container – benötigt. Des Weiteren verlangt auch die Entsorgung des Bodens einige Kosten. Und auch hier regelt ein entsprechend weites Preisspektrum die Kosten.

Sollen einfach nur Aushubarbeiten für das Verlegen von Leitungen und die Gewährleistung eines Anschlusses erfolgen, werden die Erdschichten am Ende selbst wieder benötigt. Auch die Reparatur an Leitungen oder der Austausch von Rohren nutzt endgültig den vorhandenen Rohstoff Boden am wieder als Auffüllmenge. In diesen Fällen dienen die ausgehobenen Erdschichten als Ausgleich und zum Anschütten. Die Lagerung erweist sich dabei als deutlich günstigerer Posten im Vergleich zu Abtransport und Entsorgung. Für diese Option der Aufbewahrung werden anstatt freier Flächen in der Regel Container genutzt. Zum einen wird das Umfeld nicht in Mitleidenschaft gezogen oder verstellt, zum anderen schützt diese Varianten auch den Boden auf Baustellen mit mehr Freifläche vor einer Kontamination der Erde.

Praxis: Das Erdreich ist aufgrund von zeitlichem Rahmen und stetig wirkenden Kräften – natürlicher, wie ach human bedingter Art – deutlich verdichtet. Bei der entsprechenden Lager- beziehungsweise Containerplanung sollten daher bis zu 30 Prozent mehr Volumen veranschlagt werden, als die benötigte Grube letztendlich ist.

Jetzt sollten somit einige Gedanken zur Containernutzung erfolgen. Man kann davon ausgehen, dass ein 10 Kubikmeter großer Container mit 180 bis 250 Euro Kosten kalkuliert werden kann. Ein Aufstellen und das Abholen der Behälter sind dabei üblicherweise enthalten.

Hier lässt sich auf ExpertenTesten.de jedoch schnell ein Einblick in Servicedienstleistungen und Erfahrungsberichte der jeweiligen Anbieter realisieren. Aufgrund von frequenter Leerung oder unpragmatischer Notwendigkeit vieler Container – mit Berücksichtigung zunehmender Maße – empfiehlt sich eine Containeraufbewahrung bis zu 50 Kubikmeter ohne Probleme.

Soll das ausgehobene Erdreich endgültig in einer Deponie entsorgt werden, fallen noch einmal Kosten an. Diese richten sich auch an die Entfernung einer möglichen Deponie in der Nähe. Eine Entsorgung trägt dann noch einmal etwa 3 bis 5 Euro pro Kubimeter an Investition. Sollte die Grubengröße Erdschichtmassen von mehr als 50 Kubikmeter Aushub offenbaren, werden diese nahezu immer direkt auf einen LKW geschüttet. In der Folge ergibt sich ein dynamischer und flexibler Abtransport. Je nach Unternehmen werden solche Transportkosten mit etwa 8 bis 12 Euro pro Kubikmeter veranschlagt.

Preisliche Unterschiede zwischen einzelnen Aushubarbeiten

Guter Kostenvoranschlag für ErdaushubDie Bodenschichten an unterschiedlichen Einsatzorten bestimmen diese preislichen Differenzen. Die Bauarbeiterfirma aus der Nähe wird somit die Preise nicht nach dem Aushub der vergleichsweise einfach abzutragenden Mutterschicht berechnen. Es geht vielmehr um die Beschaffenheit tiefer liegender Schichten. Steine und Wurzeln verlangsamen den Abtragungsprozess, sodass eine stündliche Berechnung der Arbeitszeit durchaus in die Höhe getrieben werden kann. Verschiedene Materialien und teilweise wasserführende Bodenschichten verkomplizieren den gesamten Prozess. Die Kosten für einen Erdaushub variieren daher durchaus sehr. So kann das Projekt zwischen 3,5 Euro pro Kubikmeter und 100 Euro je Kubikmeter realisiert werden.

Bei einem Blick auf ExpertenTesten.de finden sich einige Angebote in der Nähe und somit günstige Preise. Aus verschiedenen Berichten und Praxiserfahrungen mit den entsprechenden Offerten und Bauteams lässt sich der ideale Partner für das Bauprojekt buchen. In einem Komplettpreis für Abtransport und Entsorgung ergibt sich zudem oft eine kleine Sparoption, da hierbei die Entsorgung meist nur mit 2 bis 3 Euro je Kubikmeter berechnet wird. Das entscheidet die Baufirma in der Nähe, weshalb sich eine Recherche durchaus lohnt. In der Regel sollten etwa 50 Kubimeter Oberboden auf dem Grundstück verbleiben, um für Aufschüttungen zurate gezogen zu werden. Es ist ein kleiner Posten, aber er lässt sich für einen günstigeren Preis bei der Projektansetzung berücksichtigen.

Teure Folgekosten durch unprofessionelles Arbeiten

Günstiger Handwerker für ErdaushubTeure Folgekosten können bereits vor dem Abschluss des eigentlichen Projektes entstehen. Ohne vorherige Charakterisierung des Erdbodens ergeben sich schnell während des aktiven Aushubs immense Summen. Das Upgrade von einfach auszuhebenden Erdschichten hin zu felsigem Material erfolgt durch eine Spanne von einem Fünfziger und mehr pro angesetztem Kubikmeter. Und dann lässt sich der Überblick im Baugeschehen oft nicht halten, wobei das Gesamtbudget schließlich in Mitleidenschaft gezogen wird und unter Umständen nicht ausreicht. Mitunter entscheiden sich private Bauherren für die Umgestaltung oder die Versorgung ihres Wohnhauses für eigens ausgeführte Aushubarbeiten. Das mögliche Schnäppchen eines Minibaggers zur Miete für etwa 120 Euro am Tag klingt dabei verlockend. Doch letztendlich ist und bleibt es ein Minibagger, welcher verhältnismäßig wenig Boden verorten kann und meist leistungsärmer als die professionellen Modelle mehr Aufwand bedeutet.

Und wohin mit dem ausgehobenen Boden? Und dann muss zusätzlich der LKW für einen Abtransport bezahlt werden. Eine LKW-Miete ist mit einem Betrag zwischen 800 und 1.000 Euro zu kalkulieren. Inklusive Transport und Lagerung auf der Deponie kommen da schnell 2.000 Euro und mehr zusammen. Und dann schlägt hierbei auch der Zeitaufwand zu Buche, den man privat für die Erdarbeiten aufbringen muss. Dies stellt zwar keinen finanziellen Posten dar, aber Zeitaufwand und Kraftbedarf sind dennoch persönliche Kosten.

Dazu gesellen sich möglicherweise weitere Investitionen aufgrund von Beschädigungen durch Laienbenutzung von Profimaschinen. So können Leitungsschäden angefangen von der Stromleitung für durchschnittlich moderate 200 bis 400 Euro oder auch Reparaturen von Abwasserleitungen mit stolzen 600 bis 5.000 Euro daraus resultieren.
Und wenn der Boden großangelegter Fundamentarbeiten nicht fachkompetent abgetragen und die Wände entsprechend gestützt worden sind, lauert unter Umständen eine Fundamentsanierung mit bis zu 10.000 Euro.

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