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Baum fällen Kosten

Guter Preis für Baum fällenSie möchten wieder einen freien Blick genießen, weil der Baum in ihrem Garten über die Jahre zu groß geworden ist? Die Zweige und Blätter des Baumes verhindern den Einfall der warmen Sonne auf ihrer Terrasse und Jahr für Jahr wächst der Baum, und seine Äste werden immer üppiger, so dass er ihnen die Sicht versperrt! Dann sollte der Baum gefällt werden. Doch so einfach ist das nicht. Oft ist zuvor eine Genehmigung von der zuständigen Behörde notwendig. Auch muss der Baum vor Ort besichtigt werden, um zu prüfen, wie der Ist- Zustand ist. Ist der Baum krank und es können keine Maßnahmen zu seiner Erhaltung getroffen werden, bleibt allerdings nur die Fällung.

Daraus ergeben sich dann die weiteren Schritte, wie eine Genehmigung einholen, eine Firma mit der Arbeit beauftragen, die daraufhin festlegt, wie hoch die Personalkosten sind, welche Anzahl an Arbeitskräften für die Fällung nötig ist oder welcher Maschineneinsatz erforderlich ist. Oft bietet sich die Hilfe durch eine professionelle Garten– oder Baumpflegefirma an, da eine Baumfällung nicht einfach zu bewerkstelligen ist.

Nicht immer muss ein Baum gleich gefällt werden, eine freie Sicht ermöglicht die gute Fachfirma
Der Standort und die Beschaffenheit des Baumes ermöglichen oft Schritte, die den Baum erhalten, jedoch auch seinen Besitzer mehr Freiraum und Sonne bieten. So reicht es oft aus, nur die Krone abzutragen, damit der Stamm als wertvolles Habitat stehen bleibt. Ist genügend Platz auf dem Grundstück vorhanden oder steht der Baum im hinteren Gartenbereich, lohnt dieser Weg. Als Biotopbäume bieten Lebensräume für andere Lebewesen. Baumexperten wissen, wie ein mit zu viel Schatten verdunkeltes Grundstückes neue Perspektiven erhält.

Was kostet die Fällung eines Baumes?

Über den Daumen gepeilt muss mit rund 500 Euro, wenn der Baum nicht höher wie 15 m ist, gerechnet werden. Hinzu kommen die Kosten für die Entfernung der Wurzel, die Baumfällgenehmigung, die Entsorgung der Äste und des Laubes sowie der Einsatz einer Hebebühne.

Dürfen Bäume einfach gefällt werden?

Guter Kostenvoranschlag für Baum fällenNein. Verboten ist die Fällung von Laubbäume ab einen Stammumfang von 80 cm. Sind die Laubbäume mehrstämmig, darf der Stamm nur 50 cm Durchmesser aufweisen, um ihn zu fällen. Ab einen Stammumfang von 100 cm dürfen auch Nadelbäume nicht gefällt werden. In den meisten Bundesländern dürfen Bäume ab 1 Meter Höhe mit einem Stammumfang von 80 Zentimetern nicht gefällt werden, dies bedarf immer einer Genehmigung. Der Paragraf 39 des Bundesnaturschutzgesetzes enthält alle gesetzlichen Vorgaben zur Baumfällung. Auch die Baumschutzverordnung des jeweiligen Bundeslandes sagt aus, welche Bäume am Wohnort unter Schutz stehen.

Es gibt eine ideale Zeit, um Baume zu fällen

Diese ist von November bis Anfang Februar, da dann das Holz nur wenig Wasser enthält. Es trocknet dadurch schneller und kann daher als Brennholz benutzt werden. Zudem tragen Laubbäume keine Blätter und der Baumbewuchs ist häufig zurückgeschnitten, dadurch werden die Arbeiten und der Zugang beim Fällen erleichtert. In vielen Bundesländern ist das Baumfällen vom 1. März bis zum 30. September verboten, da das Bundesnaturschutzgesetz den Schutz der nistenden Vögel gebietet. Oft fallen gerade Bäume, die in Regionen mit hoher Besiedlungsdichte stehen unter einen hohen Schutz.

Welche Bäume sind besonders in Deutschland geschützt?

Laut BGL gilt dieser vor allen für Nadel- und Laubbäume mit einem Umfang des Stammes von 80 Zentimetern. Nur Obstbäume sind davon ausgenommen. Ausnahmegenehmigungen werden erteilt, wenn der Baum eine Baumaßnahme behindert oder krank ist. Gefällt werden dürfen Bäume, wenn sie ihre ökologischen Funktionen verloren haben, krank sind, eine Gefahr für Menschen und Sachen darstellen, die Nutzung des Grundstückes unmöglich machen, der Denkmalschutz dies erfordert, sich der Baum aufgrund des Standortes nicht arttypisch entwickelt oder die Fällung dem Ausbau dem Gesamtbestandes dient. Grenzbäumen gehören mehreren Eigentümern, daher gelten hier nochmals verschärfte Regeln.

Bei Eigentumswohnungen muss durch die Vielzahl der Miteigentümer die Fällung auf der Eigentümerversammlung beschlossen werden. Lässt ein Eigentümer den Baum eigenmächtig beseitigten, macht er sich schadensersatzpflichtig. Eine Fällgenehmigung kostet rund 100 Euro.

In der Baumschutzsatzung ist oft enthalten, das nach einer Fällung eine Ersatzleistung, wie eine Neupflanzung oder ein Geldbetrag erbracht werden muss.

Die Genehmigung wurde erteilt, wie weiter vorgehen?

Vergleich: Baum fällen KostenDas Baumfällen ist eine gefährliche Arbeit, daher sollte eine Gartenbaufirma damit beauftragt werden, zu deren Aufgaben die Baumfällung gehört. Außerdem besitzt eine Fachfirma die nötige Routine und das erforderliche Equipment. Fachfirmen verfügen über das nötige Wissen, die unerlässliche Sicherheitsausrüstung und das geeignete Personal. Denn ein Baum muss so gefällt werden, dass dabei weder Sachen noch Personen gefährdet werden. Wichtig sind die richtige Sicherung, ordentliches Werkzeug, eine Absperrung und die richtige Fallrichtung.

Außerdem können starke Winde den geplanten Fall beeinflussen. Am besten fällt ein Baum immer auf eine freie Fläche. Doch das ist oft nicht möglich. Daher muss der Baum von oben nach unten gefällt werden. Große Stämme sind dabei natürlich schwieriger zu fällen, wie schmale. Profi wissen, wie ein Baum ordnungsgemäß gefällt wird.

Die Gesamtkosten für eine Baumfällung

Günstiger Handwerker für Baum fällenEs gibt Firmen, die bieten eine Baumfällung bereits für 250 Euro an. Das ist sehr günstig. Doch auch dann müssen alle Umstände für die Fällung sprechen. In den meisten Bundesländern kostet die Fällung eines Baumes wesentlich mehr. In der Regel sollte für die Fällung eines 15 Meter hohen Baumes einschließlich der Beseitigung des Holz- und Blattabfalls mit Kosten von 200,- bis 850,- Euro gerechnet werden. Allerdings ist der Preis abhängig von den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort. Wie beispielsweise, ob der Baum stückweise oder in einem ganzen Stück gefällt werden kann. Dazu gehört die jeweilige Baumgröße (Stammumfang und Gesamthöhe) sowie zusätzlichen erforderliche Arbeiten. Bei der Besichtigung des Baumes sollte ein Fachmann Auskunft geben, mit welchen Kosten zu rechnen ist.

Wichtiger Tipp für alle Besitzer von Bäumen, sie sollten zuvor bei mehreren Firmen anfragen, wie hoch die Kosten und der Aufwand sind. Dazu müssen die Firmen einen Mitarbeiter beauftragen, der sich vor Ort ein Bild von dem zu fällenden Baum macht und nach der Besichtigung des Baumes ein Angebot für die Baumfällung erstellt. Im Internet gibt es kostenfreie Formulare, um Angebote unverbindlich einzuholen. Auch lohnt zuvor der Vergleich Online, welche Firma welche Erfahrung mit dem Fällen von Bäumen vorweisen kann und mit welchen Kosten gerechnet werden muss. Einige Firmen bieten auch Meterpreise betreffs der Höhe des zu fällenden Baumes an. Denn die Dicke des Stammes sowie die Höhe des Baumes beeinflussen den Preis. Geld kann gespart werden, wenn die Möglichkeit besteht, die Holzabfälle selbst zu entsorgen. Manche Firmen nehmen auch das Stammholz als Überlassung an.

Eine Baumfällung kostet pro laufenden Meter in einem Stück zwischen 12,- bis 27,- Euro. Muss der Baum stückweise gefällt werden, also erst die Äste, dann der obere Stamm bis hinunter zur Wurzel, ist mit Kosten zwischen 15,- bis 42,- Euro zu rechen.

Die Fällung in einem Stück bei einem 15 Meter Baum kostet rund 250.- bis 540.- Euro und bei einem 20 Meter Baum Stück für Stück 300,- bis 840,- Euro. Hinzu kommen außerdem die Kosten für die Entsorgung der Grünabfälle, die bei 100,- bis 150,- Euro liegen sowie das Ausgraben und Entfernen der Wurzel oder des Baumstumpf von rund 70,- bis 150,- Euro. Weitere Kosten von 50,- bis 110,- Euro wären zu zahlen für die Aufbereitung des Baumholzes zu Kaminholz. Außerdem kostet eine Hebebühne etwa 115,- Euro, die Fällgenehmigung von der zuständigen Behörde 100,- Euro und die Prüfung einer Ausnahmegenehmigung 80,- bis 120,- Euro. Daher ist bei einer Baumfällung von Gesamtkosten im Wert von mindestens 560,- bis 1.145,- Euro auszugehen, meist liegen die Kosten je nach Bundesland auch höher, bei bis zu 3000.-€. Die Ersatzpflanzung wird zudem mit 85,- bis 120,- Euro in Rechnung gestellt.

Die hohen Preise für das Fällen ergeben sich durch die hohen Kosten der Firmen für die Haftpflichtversicherung.

Warum einige Fällarbeiten hohe Kosten verursachen

Gutes Angebot für Baum fällenNeben der Anzahl, Stärke und Länge der Äste verursachen besondere Sicherheitsvorkehrung hohe Kosten. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn der Baum zum Teil auf dem Nachbargrundstück steht oder sich über dem Haus befindet. Aber auch wenn Leitungen, wie Strom- oder Telefon betroffen sind, weil sie sich in der Nähe des Baumes befinden sind und das Fällen erschweren. Zusatzkosten fallen auch durch eine Straßensperrung an. Geeignete Zufahrtsweg, die den Abtransport des Holzes und des Laubes vereinfachen, senken natürlich die Kosten. Denn der zusätzliche Aufwand für das schwierige Beladen des Firmenfahrzeuges kostet wiederum extra. Nach dem Fällen wünscht die zuständige Behörde oft, dass eine Ersatzpflanzung in Auftrag gegeben wird. Hier sollte der Eigentümer des Baumes sich nicht für die Ausgleichszahlung entscheiden, die die Behörde anbietet, sondern für die Neubepflanzung. Da diese oft viel kostengünstiger ist.

Regional kann es zu erheblichen Unterschieden im Preis kommen, da die Firmen verschieden Steuern zu entrichten haben und die Preise sich unterschiedliche zusammensetzen.

Daher ist es immer wichtig, mehr als eine Firma zu kontaktieren, um das beste Angebot zu nutzen. Wer eine günstige Firma für Garten und Baumpflege in seiner Nähe finden möchte, sollte die verschiedenen Plattformen Online zu Rate ziehen, da sie schnelle Hilfe bieten, um Preise zu vergleichen und um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Übrigens können die Kosten für eine Baumfällung von der Steuer abgesetzt werden.

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