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Alarmanlage nachrüsten Kosten

Fast jeder Bundesbürger hat schon von Einbrüchen bei Freunden oder Bekannten gehört. Mit der zunehmenden Verfügbarkeit von Smarthome-Lösungen wächst bei der Kundschaft allgemein das Interesse an Alarmanlagen. Die Installation durch einen Fachmann kann aber je nach Aufwand erhebliche Kosten verursachen, bis zu 1 000 Euro können schnell zusammenkommen. Außerdem können Schäden am Gebäude entstehen, wenn der Techniker unachtsam vorgeht. Unter ExpertenTesten.de findet man schnell etliche Bewertungen von anderen Kunden und erkennt rechtzeitig unseriöse Angebote.

Alarmanlage nachrüsten: Techniken und Standards

Guter Preis für Alarmanlage nachrüstenZur Zeit ist das Smarthome bei den Kundenwünschen der absolute Favorit. Das hat seine Ursache mit Sicherheit in der Tatsache, dass Alexa und Co. erheblich von sich Reden machen und den Markt mittlerweile dominieren. Die zunehmende und immer flexiblere Hausautomation, auch aus Gründen des Energiesparens, hat ebenfalls Anteil am Boom der Sicherheitstechnik.

Die Einfachheit der Installation und die vielfältigen Möglichkeiten der Überwachungen überzeugen die meisten Interessenten unmittelbar. Die Einstellung per App, das Kontrollieren der heimischen Einrichtung per Handy sind ausgesprochen nutzerfreundlich, also entscheiden sich immer mehr Kunden für die zweckmäßige Technik.

Außerdem kann man bei der Installation der WLAN-Komponenten das meiste selbst übernehmen und spart die Ausgaben für die Montage durch einen Fachbetrieb. Bei genauerem Hinsehen erkennt man aber doch bald gravierende Nachteile.

Denn sowohl die Funknetze wie auch das WLAN sind keineswegs abhörsicher, und Alexa fällt immer wieder unangenehm durch den ein oder anderen unbeabsichtigten Datentransfer auf.

Die Kosten für eine kabelgebundene Installation

Guter Kostenvoranschlag für Alarmanlage nachrüstenTatsächlich ist der finanzielle Aufwand nicht unerheblich, wenn man Haus oder Wohnung mit einer Alarmanlage ausrüstet. Zwar lässt sich eine bereits vorhandene intelligente Haussteuerung entsprechend erweitern, aber leider nur mit Einschränkungen. Wer wirklich für Sicherheit in den eigenen vier Wänden sorgen will, sollte ein eigenständiges System bevorzugen, das vor allem auf einen unbefugten Zutritt angemessen reagieren kann.

Das Equipment: Bauteile einer Alarmanlage

Wie immer im wirklichen Leben steigen die Kosten mit den Ansprüchen. Bei den allermeisten Systemen hat der Verbraucher die Wahl, welche Komponenten in seiner Anlage enthalten sein sollen. Die Zentrale, mit der die einzelnen Elemente zu steuern sind, kann 100 bis 200 Euro ausmachen. Mittels der Einbindung in ein vorhandenes WLAN-Netz wird es möglich, die Steuerung dann sogar am Smartphone vorzunehmen. Für eine optimale Sicherung geht der Techniker bei den Sensoren von etwa 10 Euro pro Tür oder Fenster aus. Ein Bewegungsmelder kostet zwischen 15 und 20 Euro, Überwachungskameras beginnen bei 50 Euro und reichen bis zum Zehnfachen des Minimalpreises. Eine Außensirene weckt die Aufmerksamkeit in der Umgebung für 50 bis zu 80 Euro.

Will man auf einem größeren Anwesen eine Alarmanlage einbauen, sollten die weiten Wege bei einer Funkinstallation mit Signalverstärkern überbrückt werden, die das ausführende Unternehmen maximal mit 50 Euro berechnet.

Zusätzlich kann ein Tastenfeld für 20 bis maximal 40 Euro sinnvoll sein, die Fernbedienung kostet zwischen 10 und 20 Euro. Auch die Rauchmelder sind oft Teil der Anlage, ebenso wie bei Bedarf Gasmelder oder andere Sensoren.

Kabel verlegen: Preis pro Meter

Der Elektriker verlangt für seine Arbeiten wenigstens 50 Euro pro Stunde. Je nach Arbeitsaufwand kann aber auch ein Arbeitspreis von 100 Euro zustande kommen, denn am Ende ist der Schwierigkeitsgrad entscheidend. Genau genommen ist diese Berufsgruppe aber nur für das Verlegen der Verbindungen zuständig. Das Aufstemmen des Mauerwerks und das Eingipsen gehört nicht unbedingt zu den Kernkompetenzen des Elektrikers. Deshalb geben nicht wenige Betriebe diese Aufgaben an den Gipser weiter, der mit 40 bis 50 Euro zufrieden ist. Für das Verlegen von einem Meter Kabel geht man von einer Arbeitsdauer von 15 Minuten aus. Pro Zimmer kann also ein Gesamtpreis von etwa 50 bis 75 Euro nur für die Vor- und Nacharbeiten zusammen kommen.

Eigenleistung oder Fachbetrieb?

Vergleich: Alarmanlage nachrüsten KostenPrinzipiell ist ein engagierter Heimwerker durchaus in der Lage, die Installation einer Einbruchmeldeanlage selber durchzuführen. Besonders bei funkgesteuerten Systemen wird es für den Laien aber oft unübersichtlich, und es ergeben sich Fehler beim Montieren der Bewegungsmelder oder Sensoren. Dann kann es für einen Eindringling einfach werden, die Alarmanlage zu überlisten.

Der Fachbetrieb aber ist auf alle Eventualitäten vorbereitet. Für seine Dienste von der Beratung bis zum Einbau kommen dann 300 bis maximal 500 Euro zusammen. Will der Hausherr auf Fördermittel zurückgreifen, etwa durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder die Pflegekasse, werden nur die Leistungen von zertifizierten Unternehmen anerkannt. Im Rahmen eines altersgerechten oder pflegebedingten Umbaus sollten die Maßnahmen also besser einem Fachbetrieb überlassen werden.

Die Alarmanlage in die Haustechnik integrieren?

Wie bereits angedeutet, entstehen doch deutliche Nachteile, wenn die Haussteuerung mit Alarmfunktionen ergänzt wird. Primär geht es beim intelligenten Haus nämlich um die Steuerung von Licht, Heizung oder der Rollläden auch in Verbindung mit einer verbesserten Energieeffizienz. Die Systeme sind aber meist nicht sabotagesicher, der Einbrecher kann sie besonders über das WLAN leicht überlisten. Eine Nachrüstung kann also dazu führen, dass die Meldeanlage ihrer Funktion nicht ausreichend nachkommen kann.

Um eine verlässliche Sicherung herzustellen reicht es ebenfalls nicht aus, nur gelegentlich an ausgewählten Stellen Türkontakte zu verwenden, die das Eindringen eines Fremden registrieren sollen. Grundsätzlich ist jede Türe und jedes Fenster mit Sensoren auszustatten, die auf einen Vorfall mit einer Unterbrechung des Stromkreislaufs reagieren.

Der Fachbetrieb ist sich der Risiken durchaus bewusst und kann einschätzen, welche Komponenten in welcher Zahl notwendig sind. Der Bewegungsmelder nimmt zusätzlich bereits eine Annäherung wahr oder einen Einbrecher, der durch die geborstene Scheibe eindringt. So ist für doppelte Sicherheit garantiert.

Integrierte Systeme und ihre Nachteile

Für die Steuerung und die Sensoren ist es immer besser, wenn sie unabhängig vom Stromnetz des Gebäudes funktionieren. Denn bei einem Kurzschluss käme es sonst zu einem Totalausfall der gesamten Anlage. Eine automatische Haussteuerung kann eine derartige Sicherheit meist nicht gewährleisten.

Kameras sind zwar nützlich, und der Anwender sieht jederzeit im Live-Modus, was in seinen Räumen vor sich geht. Die Aufzeichnung der Bilder hilft auch, wenn eine Beweissicherung verlangt wird. Aber bei einem Zusammenbruch des Stromsystems zeichnet die Kamera auch keine Bilder mehr auf, die hochkomplexe Sicherheitsvorkehrung geht also komplett ins Leere.

Erfahrene Experten kennen die Schwachstellen

Der Fachbetrieb installiert eine Alarmanlage nicht zum ersten Mal. Die üblichen Schwachstellen des Hauses kennt er genau und weiß, wie Abhilfe zu schaffen ist. Darüber hinaus bestätigt er den Einbau und kann die entsprechenden Zertifikate vorlegen, die das Einhalten der geforderten Standards garantieren.

Und diese Nachweise sind notwendig, wenn der Auftraggeber sich um Fördergelder bemüht. Bedeutsam sind diese Bestätigungen auch, wenn die Versicherung ihre Prämien kalkuliert. Meist bieten die Gesellschaften günstigere Tarife an, wenn die Immobilie mit einem guten Sicherheitssystem ausgestattet wurde.

Normen und Sicherheitsstandards

Gutes Angebot für Alarmanlage nachrüstenSoll es also um die Installation eines Sicherheitssystems gehen, orientieren sich die Fachbetriebe an den Vorschriften, wie sie in den gesetzlichen Normen formuliert sind. Für eine Einbruchmeldeanlage gelten die Bestimmungen der DIN EN 50131-1 sowie der VDE 0830-2-1: 2012-02 über Alarmanlagen, Einbruch- sowie Überfallmeldeanlagen. Sie sind bei der Planung und Projektierung der Systeme ebenso maßgebend wie bei der Installation und Wartung.

Die Experten konnten sich auf drei Kategorien einigen, nach denen man Alarmanlagen heute einteilt. Das entscheidende Merkmal ist die Übertragungstechnik.

Die Gleichstromanlage

In einer Gleichstromanlage wird in der Zentrale ständig die Spannung ermittelt. Beim Über- oder Unterschreiten eines Schwellwerts wertet die Anlage dies als einen Alarm oder als Sabotage. Zusätzliche Meldefunktionen sind möglich, je nach Konstruktion der Anlage durch den Hersteller.

Die Bus-Technik

Bei der Bus-Technik sind diverse Komponenten der Alarmanlage über eine Datenleitung miteinander verbunden.

Das Konfigurieren erfolgt in den meisten Fällen über einen üblichen Büro-PC über die parallele oder serielle Schnittstelle. Jede Komponente erhält eine Identifikations-Nummer, die ID oder Bus-Adresse.

Hier finden sich auch zusätzliche Informationen wie etwa die Definition des Elements. Die Anlage fragt in regelmäßigen Abständen per Datenleitung den Zustand der Einheiten ab.

Funktechnik

Eine Alarmanlage, die mit der Funktechnik arbeitet, funktioniert prinzipiell wie eine Bus-Anlage. Allerdings ersetzt bei diesem Typ das Funksignal die Verkabelung. Anlagen, die sich an den Normen orientieren, nutzen die 433-MHz- oder die 868-MHz-Frequenz. Die Sensoren (oder Melder) sind mit einer Batterie ausgestattet, die eine Stromversorgung für einen Zeitraum von mindestens einem Jahr garantiert.

Die Funktionsweise der Geräte und weitere Optionen

Günstiger Handwerker für Alarmanlage nachrüstenWird ein Alarm ausgelöst, führen die Geräte unterschiedliche Reaktionen aus. Entsprechend den Anforderungen, der Programmierung oder den Vorgaben durch den Anwender steuern sie Wahlgeräte, Signalgeber oder andere Komponenten. Zwei weitere Kategorien unterteilen die Alarmanlagen nach ihrer Funktion: Die Einbruchmeldeanlage (EMA) erkennt einen Einbruch, und es folgt die entsprechende Meldung des Vorgangs. Eine Überfallmeldeanlage (ÜMA) dient dem manuellen Auslösen eines Alarms während eines Überfalls oder danach.

In den allermeisten Zentralen heutiger Alarmanlagen sind beide Funktionen integriert. Der Überfallmelder ist allerdings ständig aktiv, auch wenn der Einbruchmelder ausgeschaltet ist. Letzterer wird erst nach dem Verlassen eines Raumes aktiv. Zur Vermeidung von Falschalarmen gilt in der Bundesrepublik das Prinzip einer Zwangsläufigkeit.

Die Aktivierung kann deshalb nur erfolgen, wenn sich alle Komponenten oder Sensoren im korrekten Zustand, nämlich dem Ruhezustand befinden. Die zentralen Schaltstellen aller Systeme sind mit Akkumulatoren ausgerüstet, die auch bei einem Ausfall des Stromnetzes die Stromversorgung sicherstellen.

Je nach Klassifizierung der Anlage wird so für 12, 30 oder sogar 60 Stunden der Betrieb aufrecht erhalten.

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