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Die wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel: Von Vitamin D bis Zink

Nahrungsergänzungsmittel sind in aller Munde: Sie sollen uns fit, vital und gesund halten. Wer sich ausgewogen ernährt, Sport treibt und viel an der frischen Luft unterwegs ist, braucht für gewöhnlich keine Nahrungsergänzungsmittel. Das ist Fakt.

Allerdings gibt es sehr wohl kritische Lebensphasen, in denen Nahrungsergänzungen gefragt sind. So haben beispielsweise Senioren oft einen Vitamin D Mangel und Schwangere leiden häufig unter Eisenmangel. Sehen wir uns deshalb die wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel einmal im Detail an.

Die wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel Von Vitamin D bis Zink

Vitamin D – das Sonnenvitamin

Den größten Teil des Vitamin D stellt der Körper mithilfe des Sonnenlichts her – daher auch die Bezeichnung „Sonnenvitamin“. Nur ein geringer Anteil an Vitamin D ist über die Ernährung verfügbar (wie in Fisch, Eigelb oder Leber).

Wer im Sommer nicht ausreichend Vitamin D an der frischen Luft auftanken konnte, weist häufig einen Vitamin-D-Mangel auf. Ebenso Menschen, die bereits über 70 Jahre alt sind. Dieser Mangel geht mit erhöhter Infektanfälligkeit, Haarausfall, Knochenschmerzen oder auch Muskelschwäche einher. Vitamin D Präparate können hier ganz einfach Abhilfe schaffen.

Vitamin B12 – essenzieller Nährstoff

Vitamin B12 gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und ist wesentlich an verschiedenen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Ein Vitamin B12 Mangel zieht gravierende Folgen nach sich: Die Konzentrationsfähigkeit nimmt ab, man wird zittrig, hat einen unsicheren Gang, ist ständig müde und fühlt sich schwach. Fehlt das essenzielle Vitamin kommt es zu Nervenschäden.

Gerade Menschen im höheren Alter ab 65+, vegan lebende Menschen, Schwangere und Patienten mit Nieren- oder intestinalen Erkrankungen sind gefährdet. Die Einnahme von Vitamin B12 Nahrungsergänzungsmittel für ein vitales Leben wird diesen Risikogruppen ausdrücklich empfohlen.

Eisen – wichtiger Nährstoff in der Schwangerschaft

Eisen gehört zu den Spurenelementen und ist an vielen wichtigen Prozessen im menschlichen Körper beteiligt. So ist Eisen am Speichern von Sauerstoff in der Muskulatur beteiligt und wichtig für den Aufbau roter Blutkörperchen. Ein Eisenmangel kann zu blasser Haut, Kurzatmigkeit, schnellem Ermüden, Kopfschmerzen und Leistungsabfall führen.

Vor allem Schwangere sind vom Eisenmangel betroffen und bekommen daher vorsorglich Eisen-Präparate verschrieben. Geht während der Menstruation zu viel Blut verloren, kann das ebenfalls zu einem Eisenmangel führen. Deshalb gilt es gerade hier, die Eisenwerte regelmäßig kontrollieren zu lassen.

Kalzium bei Laktoseintoleranz

Kalzium zählt zu den wichtigsten Mineralstoffen im menschlichen Körper. Der Nährstoff sorgt für feste Knochen und Zähne. Doch auch an der Reizübertragung in Muskeln und Nerven ist Kalzium wesentlich beteiligt. Tritt ein Mangel auf, führt das meist zu unangenehmen Muskelkrämpfen, Herz- und Kreislaufproblemen, Karies und Parodontose sowie Verdauungsstörungen.

Menschen, die aufgrund einer Laktoseintoleranz keine Milchprodukte konsumieren dürfen und Veganer zählen zu den Risikogruppen für einen Kalziummangel. Senioren über 65 sind ebenfalls gefährdet.

Magnesium für Leistungssportler

Magnesium ist ein Mengenelement, das vielfältige Funktionen im menschlichen Organismus übernimmt. Es spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel, in der Reizübertragung von Nerven auf Muskeln sowie bei der Knochenmineralisierung. Mangelerscheinungen gehen häufig mit Muskelzucken, Schwindel, Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit und Reizbarkeit einher.

Da Leistungssportler oft hohen Belastungen ausgesetzt sind, weist diese Gruppe einen erhöhten Magnesiumbedarf auf. Doch auch Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen oder Alkoholkranke sind gefährdet. Magnesium-Präparate können die Lebensqualität dieser Personengruppen wieder steigern und für ein fittes und vitales Leben sorgen.

Gesunde Fette: Omega-3-Fettsäuren

Omega 3 Fettsäuren zählen zu den sogenannten ungesättigten Fettsäuren. Sie hemmen die Blutgerinnung, senken den Blutdruck und wirken entzündungshemmend. Sie schützen unser Herz- Kreislaufsystem.

Zu den Risikogruppen für einen Omega 3 Fettsäuren Mangel zählen Vegetarier und Veganer. Ebenso andere Menschen, die auf Fisch verzichten oder die sich sehr einseitig ernähren. Wer unter einem Omega 3 Mangel leidet, berichtet häufig von Seh- und Muskelschwäche, Unruhe, Müdigkeit und Hautproblemen.

Zink bei Darmerkrankungen

Last but not least in der Liste essenzieller Nährstoffe: Zink! Es zählt zu den lebensnotwendigen Spurenelementen und ist an zahlreichen Prozessen im menschlichen Körper beteiligt – ob Wundheilung, Immunabwehr oder Wachstum.

Sind die Zink-Reserven leer, führt das zu Appetitlosigkeit, gestörter Wundheilung, Durchfällen oder verringertem Geschmacksempfinden. Zu den Risikogruppen zählen Senioren, Patienten mit Essstörungen sowie Veganer.

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