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La Le Lu – So schläfst auch du: 5 einfache Hausmittel gegen Schlafmangel

Schon wieder die halbe Nacht wachgelegen und kein Sandmann weit und breit, der ein bisschen Schlafsand übrig hat? Keine Frage, guter Schlaf hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Kafeegenuss, sportliche Vorlieben und bestimmte Essgewohnheiten können einem da schnell einen Strich durch die Traumrechnung machen.

Auslöser von Schlafmangel sind vielseitig. Neben Alltagsstress und falschen Gewohnheiten können dabei durchaus auch Erkrankungen eine Rolle spielen. Wer also längerfristig kaum ein Auge zutut, sollte am besten einen Schlafmediziner aufsuchen. Für alle anderen listen wir hier mal 5 simple Methoden auf, die für erholsame Nächte sorgen können. Schlafsand ist übrigens nicht mit dabei, lieber Sandmann.

Dampfende Ruhe: der Schlaftee

Die Baldrianwurzel ist ein echter Dauerbrenner in der traditionellen Medizin. Zu Recht, denn die beruhigende Wirkung seiner Inhaltsstofe wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. Baldrian reduziert Anspannung, Stress und Schlafprobleme und beruhigt, ohne zu betäuben. Perfekt für eine Tasse Tee direkt vorm Schlafengehen.

Einen möglichst ungehinderten Schlaf fördern auch Kamille, Zitronenmelisse, Passionsblume, Magnolienrinde, … die Liste entspannender Kräutertees ist lang und manch einer schläft vielleicht schon bei deren Aufzählung ein. Auch sehr beliebt sind Kräutertee-Mischungen, die meist als “Guten-Abend-Tee” oder, noch trefender, als “Gute-Nacht-Tee” erhältlich sind.

Sanfter Bettgefährte: der Lavendelduft

Der schlafördernde Efekt von Lavendelöl ist ebenfalls keine Einbildung. Forschungsergebnisse beweisen, dass das im Echten Lavendel enthaltene ätherische Öl beruhigt und Lavendel nachweislich entkrampfend, wundheilend, leicht antidepressiv, schmerzlindernd, entzündungshemmend und desinfzierend wirkt. Kein Wunder, dass diese vielseitige Pfanze schon seit Jahrhunderten bei diversen Unruhezuständen zum Einsatz kommt.

Praktisch fürs Schlafzimmer sind deshalb mit Lavendel gefüllte Kräuterkissen: Sie verströmen ihren beruhigenden Duft über einen längeren Zeitraum hinweg und man kann sie einfach mit ins Bett nehmen.

Warmes Nest: die Bettdeckenqualität

Jede Nacht sein Gesicht in ein altes Kopfkissen mit klumpiger Polyesterfüllung drücken zu müssen, ist keine angenehme Vorstellung. Vor allem wenn man bedenkt, dass wir das knapp ein Drittel unseres Lebens machen. Sollten wir da nicht versuchen, die Schlafenszeit so naturnah wie möglich zu verbringen? Damit sich unser Körper optimal entspannt, brauchen wir ein gutes Schlafklima. Dafür sorgen chemiefreie und natürliche Bettwaren, weil sie die Wärme besser zirkulieren lassen. Warum ist das eigentlich so?

Decken und Kissen aus Kunstfasern können Feuchtigkeit nicht gut transportieren. Eine Füllung aus Daunen und Federn dagegen ist besonders leicht, anschmiegsam, elastisch und langanhaltend. Mit seinen natürlichen Eigenschaften der Feuchtigkeitsregulation und des optimalen Temperaturausgleichs schaft dieses Füllmaterial ganz automatisch ein gesundes Mikroklima. Während die Körperfeuchtigkeit aufgenommen und nach außen weitergeleitet wird, speichern die Daunen durch ihre dreidimensionale, fockenartige Struktur die Wärme je nach Bedarf. Bei Kopfkissen sollte auf einen erhöhten Anteil von Federn geachtet werden, weil diese eine bessere Stützfunktion besitzen.

Aber nicht nur unser Körper will sanft ruhen, auch unser Gewissen. Und das kann es, bei fair produzierten, nachhaltigen Bio-Bettwaren, am besten direkt vom Erzeuger. Zu finden beispielsweise hier in dieser malerischen Gänsebettenmanufaktur aus Dithmarschen.

Gänsebettenmanufaktur aus Dithmarschen

Bildquelle: www.gaensebetten.de

Daunenbetten kaufen bei Gänsebetten.de

Bildquelle: www.gaensebetten.de

Auf dieser Farm an der Nordsee wachsen die Gänse in bäuerlicher Freilandhaltung auf. Das bedeutet, sie haben die Möglichkeit sich viel an der frischen Luft zu bewegen und sich auf den Weiden hauptsächlich von Gräsern und Kräutern zu ernähren.

 5 einfache Hausmittel gegen Schlafmangel

Bildquelle: www.gaensebetten.de

Das Familienunternehmen bietet also alles, was man sich von einem Kissen erträumen kann: Daunen von Gänsen aus bäuerlicher Freilandhaltung, hohe Standards der Verarbeitung und Qualität aus Deutschland!

Schwereloses Dämmern: das warme Bad

Eine echte Ganzkörper- Methode ist das warme Bad am Abend. Dabei beruhigen nicht nur Badezusätze und Kräuter, wie beispielsweise Lavendelblüten oder Hopfen, sondern bereits das warme Wasser an sich. Beim langsamen Hineingleiten in die Wanne fühlt man sich sofort schwerelos und leicht. Die Wärme entspannt die Muskeln und dämpft den Gedankenzirkus im Kopf.

Ein zusätzlicher Efekt stellt sich über die eigene Körpertemperatur ein: Beim Schlafen sinkt naturgemäß unsere Körpertemperatur. Beim Baden lassen wir sie erst ansteigen, bevor es nachher im Bett zu einer raschen Abkühlung kommt. Dieses Wechselspiel, nicht so heftig aber ähnlich dem Saunieren, hat ebenfalls eine entspannende Wirkung.

Wie bei allem gilt aber auch hier: besser nicht übertreiben. Die Länge des Bades ist nicht proportional zur Länge des Schlafes. Mehr als 20 Minuten in der Wanne werden nicht empfohlen, es kann sonst zu Kreislaufproblemen kommen.

Süße Träume: Heiße Milch mit Honig

Einfacher gehts nicht: Jeden Abend vor dem Zubettgehen – und natürlich vor dem Zähneputzen – einen Löfel Honig in warmer Milch verrühren. Schon die Oma grif gern nach einer Milch mit Honig, wenn man getröstet oder beruhigt werden wollte und Recht hatte sie: Milch enthält nämlich „Melatonin“, auch bekannt als Schlafhormon. Dieses Hormon steuert den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen und wird zum Teil in der Zirbeldrüse gebildet. Diese kleine Drüse sitzt im Zentrum unseres Gehirns und wandelt das durchs Tageslicht gebildete Serotonin, gern auch als Glücks- oder Wohlfühlhormon bezeichnet, bei Dunkelheit in Melatonin um. Und mit diesem Vorgang macht die Drüse darauf aufmerksam, dass nun Schlafenszeit ist. Das Melatonin in der Milch sagt also gewissermaßen unserem Gehirn: Schlaf schön!

Auch der Honig fördert die Produktion des Schlafhormons. Bestimmte Inhaltsstofe des Honigs werden im Körper ebenfalls in Melatonin umgewandelt und schneller ins Gehirn transportiert. Ein herrlich ermüdender Prozess. Im Idealfall verwendet man unbehandelten Bio-Honig. Der Honig aus dem Supermarkt ist zu häufg verarbeitet, sodass einige dieser Inhaltsstofe bereits verloren gegangen sind. Auch darf die Milch nicht zu stark erhitzt werden. Wenn sie stets handwarm bleibt, erhalten sich ihre Nährstofe auch nach dem Erwärmen.

Tipp: Wer mehr Abwechslung braucht, kann mit Gewürzen wie Zimt oder Vanille experimentieren.

Viele Forscher sind übrigens der Meinung, dass Milch mit Honig nur einen psychologischen Einschläferungsefekt haben kann, denn die Dosierung des Melatonins in der Milch sei viel zu gering, als dass sie das Einschlafen messbar beschleunigen könnte. Diese Kritik kann uns im Grunde aber egal sein, denn wie immer gilt: Hauptsache, es funktioniert und wir schlafen gut ein und durch. Ein allabendliches Milch-mit-Honig-Ritual kann durchaus dauerhaft dabei helfen. Und zwar nicht nur wegen des Melatonins sondern weil der Vorgang immer wiederholt wird. Denn ganz allgemein unterstützen Rituale unseren Körper beim Abschalten. Das muss ja nicht zwingend die Gute-Nacht-Milch sein, auch ein kurzer Abendspaziergang oder Tagebuch schreiben können helfen. Selbst der Sandmann hat seine Routinen und er ist schließlich Prof. Gute Nacht!

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