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Rätsel Rücken: Warum haben so viele Menschen Rückenschmerzen?

Rund 464.000 Ausfalltage der Arbeitnehmer pro Jahr haben denselben Grund: Rückenschmerzen. Dieser Trend ist bereits seit einigen Jahren zu beobachten und scheint stetig zuzunehmen. Aus diesem Grund haben sich die Krankenkassen eingehender mit diesem Thema auseinandergesetzt. Ihr Ziel: das Rätsel um den Rücken zu entschlüsseln um so für weniger Ausfalltage und mehr Wohlbefinden zu sorgen. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht gravierend scheint: 35 von 1.000 Arbeitnehmern werden aufgrund von Schmerzen im Rücken krankgeschrieben.

Rätsel Rücken: Warum haben so viele Menschen Rückenschmerzen?

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Volkskrankheiten

Die Zahl und die Dauer der Krankschreibungen haben sich spürbar geändert. Das haben die Analysen der DAK-Gesundheit für Köln ergeben.

– Die auf Platz 1 stehenden psychischen Erkrankungen (Depressionen, Angstzustände oder Ähnliches) machen demnach 22,5 Prozent der Krankschreibungen aus.
– Auf Platz 2 liegen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, zu denen Rückenschmerzen oder Rückenerkrankungen im Allgemeinen gehören.
– Platz 3 der Ausfalltage stellen Atemwegserkrankungen wie Bronchitis oder vergleichbare Krankheiten dar.

Verletzungen oder Vergiftungen hingegen, scheinen rückläufig auszufallen. Lediglich 14 Prozent der Ausfalltage haben diese Erkrankungen als Ursache. Da Rückenschmerzen mittlerweile auf Platz 2 der häufigsten Arbeitsausfälle rangieren, ist es notwendig, möglichst frühzeitig zu reagieren. Ein solcher Schritt ist es, Kontakt zu einem Experten aufzunehmen. Die ATOS Kliniken kennen sich mit dem Thema Rückenschmerzen aus und können dabei helfen, die Ursachen für die Schmerzen zu finden.

Warum leiden immer mehr Menschen unter Rückenschmerzen?

Tatsächlich gibt es zahlreiche Gründe für chronische oder allgemeine Schmerzen im Rücken. Während die Ursache bei älteren Patienten oftmals in Verschleißerscheinungen begründet liegt, haben die Schmerzen bei jüngeren Menschen andere Gründe. Dazu gehören:

Starke Belastung: Arbeitnehmer die körperlich gefordert sind, können aufgrund einer starken körperlichen Belastung unter Rückenschmerzen leiden.
Fehlhaltungen: Wer viele Stunden vor dem Computer oder im Büro sitzt, neigt dazu eine Haltung einzunehmen, die für den Rücken ungesund ist. Das Ergebnis sind verkrampfte Muskeln, die zu den bekannten Schmerzen führen.
Zu wenig Bewegung: Obwohl der menschliche Körper darauf ausgelegt ist, sich tagtäglich stundenlang zu bewegen, ist das heute selten der Fall. Dennoch führt dies dazu, dass der Rücken schmerzt und die allgemeine Beweglichkeit stark eingeschränkt wird.

Während Rückenschmerzen an sich für die Betroffenen belastend genug sind, können sie weitere Unannehmlichkeiten mit sich bringen. Dazu gehören nicht zuletzt längere Ausfallzeiten im Unternehmen als auch seelische Probleme, die durch die permanenten Schmerzen an die Oberfläche treten.

Rückenschmerzen: Zahlreiche Faktoren haben Einfluss

Darüber, dass Rückenschmerzen zahlreiche Faktoren haben können, sind sich die Experten einig. In manchen Fällen ist es die Arbeit in einer unbequemen Körperhaltung, in anderen ein hoher Termin- und Leistungsdruck. Doch selbst eine schlechte Work-Life-Balance kann sich in solchen Symptomen äußern. Das ist auch der Grund, weshalb Ärzte keine pauschale Antwort auf diese Frage geben können: Es sind die individuellen Schmerzen und die persönlichen Lebensumstände, sowie psychische Faktoren, die bei der Diagnose berücksichtigt werden müssen.

Wer versuchen möchte, seine Rückenschmerzen in Eigenregie zu lösen, kann sich für speziell auf den Rücken ausgelegte Gesundheitskurse entscheiden. Diese versprechen in vielen Fällen Linderung, da Bewegung in den Rücken kommt und die Muskeln gelockert und gestärkt werden. Dennoch ist es sinnvoll, mit dem eigenen Hausarzt Rücksprache zu halten, oder einem Experten wie die ATOS Kliniken, die sich auf diese Leiden spezialisiert haben, hinzuziehen. Sie erkennen nicht nur, ob es physische Gründe für die lästigen Schmerzen im Rücken gibt, sondern auch, ob andere Ursachen vorliegen, die in Rückenschmerzen resultieren können.

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