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Nachhaltiger Hausbau – wie geht das?

Nachhaltigkeit ist heutzutage in aller Munde. Ob beim Kauf von Kleidung, Kosmetik, ja sogar von Autos hat man inzwischen viele Alternativen, die den Schritt zu einem umweltfreundlichen Leben vereinfachen. Auch beim Hausbau kann man inzwischen auf Nachhaltigkeit achten. Viele scheuen dabei hohen Aufwand und Kosten, dabei ist der nachhaltige Hausbau einfacher und erschwinglicher als gedacht.

Nachhaltiger Hausbau - wie geht das?

Bildquelle: AdobeStock / @hailey_copter

Was bedeutet nachhaltig?

Im Allgemeinen bezeichnet Nachhaltigkeit ein Prinzip bei dem nicht mehr verbraucht werden sollte, als die Erde uns gibt. Sprich: Ein Leben und Handel, dass die Umwelt schont. Doch was bedeutet das genau für den Hausbau? Hier gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die im Bereich Umweltschutz ansetzen. Wer keine Lust hat, in all diesen Bereichen zu recherchieren und entsprechende Baufirmen zu finden, der kann auch ein vorgefertigtes Haus errichten lassen. Bei Fertighäusern erhält man alles aus einer Hand, sofern man sich dafür entscheidet. So sorgt der richtige Anbieter für Nachhaltigkeit, von der Türschwelle bis zum Dachstuhl.

Baustoffe

Beim nachhaltigen Hausbau kommen ökologische, ressourcenschonende und teils sogar wiederverwertbare Baustoffe zum Einsatz. Bei der Herstellung dieser, wird besonders wenig Energie verbraucht, bzw. wird versucht, diesen Energiebedarf möglichst zu verringern. Darüber hinaus achten nachhaltige Bauunternehmen darauf, dass die Materialien einen möglichst kurzen Weg zur Baustelle haben. Denn ein langer Transport verursacht nicht nur extra Kosten, sondern natürlich auch einen höheren CO2 Ausstoß. Typische nachhaltige Baustoffe sind:

• Holz
• Naturstein
• Lehm
• Kork
• Ton
• Ziegel.

Dabei ist zu beachten, dass diese Baustoffe nur wirklich nachhaltig sind, wenn sie möglichst naturbelassen sind. Beispielsweise kann behandeltes Holz sonst nicht als Brennstoff wiederverwendet werden. Bei der Auswahl nachhaltiger Baustoffe, können Ökosiegel helfen. So gibt es in Deutschland zum Beispiel den Blauen Engel. Im Übrigen ist Holz aus heimischem Einbau tatsächlich meist auch kostengünstiger als andere Materialien. Das schont also nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

Energie

Beim Hausbau entsteht sogenannte graue Energie. Dies bezeichnet den Energieaufwand, der für die Erstellung des Hauses benötigt wird. Häufig wird dieser Faktor bei der Umweltbilanz vernachlässigt. Denn weltweit verursacht die Baubranche fast ein Viertel der CO2-Emissionen. Das lässt sich jedoch deutlich reduzieren. Dabei spielt die Energiebilanz der verwendeten Baustoffe eine große Rolle. Doch auch die Entscheidung der Architektur des Hauses ist ausschlaggebend. So bietet beispielsweise ein Schrägdach später Platz für Photovoltaik-Anlagen. Auch welche Fenster eingesetzt werden, kann die Energiebilanz deutlich beeinflussen.

Dämmung

Ist der Hausbau abgeschlossen sollte das Gebäude möglichst energieeffizient betrieben und beheizt werden können. Denn all die nachhaltigen Baustoffe und Siegel helfen nichts, wenn dann über Jahrzehnte hinweg Energie sinnlos verbraucht wird. Dabei spielt natürlich auch eine gute Heizanlage eine große Rolle Doch besonders wichtig ist eine gute Dämmung. Allerdings werden hierfür häufig synthetische Dämmstoffe auf Erdölbasis verwendet. Diese wirken zwar, nachhaltig sind sie allerdings nicht. Es gibt aber durchaus einige naturbasierte Materialien, die gut dämmende Eigenschaften besitzen. So beispielsweise Hanf, Holzwolle, Kork, Stroh oder auch Zellulose. Ein nachhaltiger Hausbau kann also durchaus gelingen.

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