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Eis selbst herstellen: Die besten Tipps und Tricks
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Eis selbst herstellen: Die besten Tipps und Tricks

Wenn der Sommer vor der Tür steht, ist auch die Lust nach kühler Erfrischung groß. Was ist da naheliegender als ein herrlich cremiges Eis? In verschiedenen Sorten verfügbar, schmeckt es großen und kleinen Genießern gleichermaßen. Bei heißen Temperaturen erfrischt es zudem. Kein Wunder also, dass Eis sehr beliebt ist. Wer allerdings nicht immer auf Fertigprodukte aus dem Supermarkt zurückgreifen möchte, stellt Eis am besten selbst her. Mit diesen Tipps und Tricks gelingt die Herstellung einfach und unkompliziert.

Eis einfach selbst zubereiten mit den besten Zutaten

Mit diesen Zutaten lässt sich Eis ganz einfach zubereiten

Eis besteht in der Regel aus wenigen Zutaten. Was vor allem wichtig ist: Alle Bestandteile sollten bedingungslos frisch sein. Nur so lässt sich ein sicheres und bekömmliches Eis herstellen. Verwende für das selbsthergestellte Eis

-3 Eigelb
-100 g Zucker
-125 g Sahne
-400g Vollmilch
-Das Mark einer Vanilleschote
-1 Spritzer Zitronensaft

Mit diesen Komponenten lässt sich die Grundlage für fast jedes Eis bilden. Wer jedoch lieber vegetarische oder vegane Eisrezepte bevorzugt, verwendet für das Eis

-400 ml Kokosmilch oder Mandelmilch
-5 Esslöffel Ahornsirup oder Agavendicksaft
-1 Teelöffel Vanilleextrakt

Natürlich kann jeder mit den Zutaten spielen. Neben Skyr oder Frischkäse ist auch Kondensmilch möglich. So entstehen gänzlich neue Geschmacknuancen. Doch Eis wäre nicht Eis, wenn es nicht herrlich vielseitig wäre. Gib noch Datteln, Schokoraspeln, frische Früchte, Chiasamen, Krokant oder Karamellsauce hinzu. Mit bereits wenigen Beigaben lassen sich köstliche Eispezialitäten wie in der Eisdiele kreieren.

Die besten Zutaten zum Eis selbst machen

Ist eine Eismaschine wirklich nötig?

Wer über eine Eismaschine verfügt, kann Eis in wenigen Augenblicken genießen. Doch nicht nur die Maschine ermöglicht Eisvielfalt in Hülle und Fülle. Es ist auch durchaus möglich, von Hand traumhaft köstliche Eiskreationen zu zaubern.

Schlage das Eigelb zunächst mit Zucker schaumig. Füge im Anschluss das Vanillemark hinzu. Gib nun Milch und Sahne in einen Topf und erhitze die Flüssigkeiten. Sorge aber dafür, dass der Topfinhalt nicht aufkocht. Ist die Masse auf ca. 75° Celsius erwärmt, kann das Ei-Zucker-Gemisch untergerührt werden.

Jetzt muss die Eismasse abkühlen, ehe weitere Zutaten wie Obst, Schokolade, Nüsse, Marzipan, Mohn, Espresso oder Liköre hinzukommen. Den Möglichkeiten sind wirklich keine Grenzen gesetzt.

Tipp: Wer auf Zucker verzichten möchte, kann auch Bananen, Kokoscreme, Reissirup oder andere Alternativen verwenden. Allerdings verhindert Zucker die übermäßige Bildung von zu großen Kristallen in der Eismasse. Das Eis gelingt somit herrlich cremig und ist nicht so hart wie Beton.

Wie ist selbstgemachtes Eis am besten aufzubewahren?

Anders als industriell hergestelltes Eis, ist die selbstgefertigte Variante am besten direkt oder nach wenigen Tagen aufzubrauchen. Das liegt daran, dass im eigens produzierten Eis keine Konservierungsstoffe enthalten sind. Demnach ist es auch nicht so lange haltbar.

Ist Ei zum Einsatz gekommen, ist das Eis höchstens eine Woche haltbar. Ohne Ei kann das Eis hingegen bis zu vier Wochen im Gefrierfach aufbewahrt werden. Am besten nutzt man für jede Eissorte einen geeigneten Eisbehälter und decke die Eismasse mit einem Deckel ab.

Trick: Damit das Eis nicht im Kühlfach kristallisiert, sollte der Kühler höchstens auf -18° Celsius eingestellt sein.

Wie kann man selbstgemachtes Eis am besten aufbewahren

Warum schmilzt selbstgemachtes Eis schneller als das aus dem Handel?

Zucker und Zitrone sind nicht nur für den Geschmack förderlich. Sie sorgen auch dafür, dass das Eis herrlich cremig ist. Wenn jedoch zu viel von diesen Zutaten in die Eismasse kommt, kann die Eiskonsistenz leiden. Das Eis wird zu weich und schmilzt demnach außerhalb des Gefrierfachs schneller.

Wer diese Maßgabe vermeiden möchte, sollte daher darauf achten, dass der Zuckeranteil höchstens 15 bis 20 Prozent beträgt.

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