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Aussenwhirlpool – purer Luxus oder tatsächlich sinnvoll?

Der Außenwhirlpool ist der Traum aller Jacuzzi-Fans: heißes, sprudelndes Wasser satt, dazu ein Platz im Grünen und viel frische Luft. Mit ein bisschen Vorbereitung spricht nichts dagegen, den Traum wahr werden zu lassen!

Der Außenwhirlpool ist der ultimative Platz an der Sonne, sprichwörtlich. Und wenn man sich das heiße Wasser nicht mit Fremden teilen muss, sondern den ganzen Whirlpool für sich allein hat, ist das sogar noch besser. Garten, Terrasse oder Balkon – das sind ideale Aufstellungsorte für den Whirlpool. Denn der muss, das ist ganz klar, draußen stehen! Damit das Projekt ein voller Erfolg wird, sollte man sich vorher ein paar Gedanken machen. Anschaffungskosten und Betriebskosten sind wichtige Punkte, wenn der Außenwhirlpool nicht nur teurer Luxus, sondern eine sinnvolle Investition sein soll.

Aussenwhirlpool - purer Luxus oder tatsächlich sinnvoll

Außenwhirlpool geschickt planen

Ob der Außenwhirlpool lange Freude bringt, hängt von dem gewählten Modell ab. Natürlich muss der Whirlpool zur Familiensituation passen: Ein Jacuzzi mit zehn Sitzplätzen ist für Singles Unfug, wenn nicht jede Woche wenigstens eine Poolparty steigt. Umgekehrt ist der Zweisitzer für die sechsköpfige Familie vielleicht auch nicht die richtige Wahl. Die Größe des Whirlpools bezieht sich einerseits auf die vorhandenen Sitzplätze und andererseits auf die Maße. Denn viel Platz und ein großes Fassungsvermögen bedeutet nicht, dass auch gleich viele Sitz- und Liegeplätze vorhanden sind. Vielleicht ist nur der Fußraum großzügiger gestaltet… Es lohnt also, die Modelle wirklich genau miteinander zu vergleichen. Ein Whirlpool für zwei bis drei Personen sollte wenigstens 200×150 Zentimeter messen. Für eine Familie oder fünf bis sechs Personen muss der Whirlpool schon die doppelte Größe haben!

Wie sieht es mit der Ausstattung aus? Zuerst einmal ist ein Whirlpool natürlich eine geräumige Wanne. Aber ein paar Dinge gehören unbedingt dazu: Ohne Abdeckung, Isolierung und Treppe geht es einfach nicht! Diese Komponenten müssen aufeinander abgestimmt sein. Natürlich ist es möglich, einen Whirlpool einzeln zu erwerben, die Isolierung selbst beizusteuern und im Laufe der Zeit Treppe und Abdeckung zu ergänzen. Sinnvoll ist das aber nicht, denn die Teile müssen bautechnisch zueinander passen. Und das ist bei den Komplettangeboten der meisten Hersteller der Fall.

Isolierung ist für die Wärmespeicherung wichtig

Der Whirlpool macht nur dann Spaß, wenn das Wasser wirklich knackig heiß ist. Und das kostet Geld. Je mehr geheizt werden muss, desto kostenintensiver ist der Whirlpool im Betrieb. Für den Außenwhirlpool bedeutet das: Wer im Winter in einer schneebedeckten romantischen Gartenlandschaft das heiße Wasser genießen will, zahlt für dieses Vergnügen mehr. Denn kalte Umgebungsluft bedeutet, dass das Wasser schneller auskühlt und nachgeheizt werden muss.

Das kann zumindest zu einem großen Teil über eine gute Isolierung kompensiert werden. Für den Außenwhirlpool sollte die Isolierung wenigstens 15 Millimeter dick sein. Bodenplatte nicht vergessen! Die hält nach unten die Wärme. Das Thermocover sorgt dafür, dass nicht so viel Wasser verdunstet. Eine einfache Abdeckung würde das Wasser immer noch auskühlen lassen, das Thermocover verhindert auch das. Wir haben zwar das Szenario im Schnee vorgezeichnet. Aber Wärme geht immer dann verloren, wenn die Umgebungstemperatur niedriger ist als die Wassertemperatur. An einem milden Maiabend mit 15 Grad Celsius muss die Isolierung eben auch stimmen, damit das Wasser im Whirlpool seine 40 Grad Celsius lange genug hält.

Damit ist klar: Die Isolierung sorgt nicht nur dafür, dass das Wasser angenehm warm bis heiß bleibt. Sondern sie senkt dauerhaft auch die Betriebskosten des Whirlpools. Im Fachhandel wie beispielsweise bei der SPA Deluxe GmbH und in Fachmedien gibt es noch weitere Tipps und Ratschläge, wie die Energiekosten dauerhaft niedrig gehalten werden können.

Langlebige Materialien sorgen für lange Freude

Ein dekadentes Vergnügen wie ein Außenwhirlpool mag erst einmal im Widerspruch zu Gedanken wie Nachhaltigkeit stehen … Aber das ist nur auf den ersten Blick der Fall. Denn tatsächlich kann der Energie- und Wasserverbrauch eines guten Außenwhirlpools durchaus im vertretbaren Bereich liegen. Ist der Whirlpool mit allen seinen Komponenten dann auch noch aus haltbaren, langlebigen Materialien hergestellt, sorgt der Außenwhirlpool viele Jahre lang für viel Vergnügen. Besonders wichtig ist die Qualität bei der Wanne, den Heiz- und Steuerelementen sowie den Massagedüsen. Acrylglas und Edelstahl sind hier die Materialien der Wahl. Es lohnt übrigens, bei Markenherstellern zu kaufen: Die bieten für die gängigen Modelle auch nach vielen Jahren noch Ersatzteile! Und das ist auf jeden Fall nachhaltiger als im Falle eines Defekts die gesamte Anlage auszutauschen.

Ob man den Außenwhirlpool also im Sonderangebot beim Discounter oder im Baumarkt kaufen sollte, ist die eigentlich wichtige Frage. Fachausrüster wie die SPA Deluxe GmbH (vertreten mit einer 500 Quadratmeter großen Ausstellung im Gewerbegebiet Senden) führen nicht nur die entsprechend qualitätvollen Modelle bekannter Marken, sondern ermöglichen auch, sich in einer Ausstellung vor Ort ein Bild vom geplanten Whirlpool zu machen.

Mit den richtigen Heizelementen noch mehr Energie sparen

Bei einem kleinen Außenwhirlpool reichen Heizelemente mit einer Leistung von 1,5 Kilowatt, mehr muss es nicht sein. Beim Whirlpool für die ganze Familie dagegen dürfen es auch drei Kilowatt sein, denn hier muss mehr Wasser erhitzt werden. Solarfolien helfen in jedem Fall, Energie zu sparen: Die Folien verhindern Verdunstung und helfen, die Wassertemperatur länger zu halten.

Der Whirlpool kann übrigens über die hauseigene Solar- oder Heizungsanlage weitaus umweltfreundlicher beheizt werden.

Standort auch nach Gesichtspunkt des Energieverbrauchs wählen

Ein Außenwhirlpool braucht dann weniger Energie, wenn er an einem windgeschützten und sonnigen Platz steht. Wind ist deshalb bedenkenswert, weil der auch aus einem gut isolierten Pool die Wärme herauszieht. Der sonnige Aufstellungsort garantiert, dass die Sonne ganzjährig die Abdeckung und Verkleidung aufheizt und damit das Wasser nicht so schnell auskühlen lässt. An guten Tagen kann der Wärmestrom somit sogar umgekehrt werden! Wenn dann noch die Isolierung an Leitungen und Fugen stimmt, sowie der Boden gut isoliert ist, sinken die Energiekosten erheblich. Die Abdeckung des Whirlpools spart übrigens nicht die Solarfolie, erst beide zusammen reduzieren den Wärmeverlust wirklich stark.

Bei der Auswahl des Pools darf ein wichtiger Punkt nicht vergessen werden: Für den Komfort ist eine sinnvolle Anordnung der Massagedüsen wichtig. Sämtliche Körperpartien sollten in den Genuss der stark sprudelnden Luft kommen. Damit die entspannende Wirkung der Massage im warmen Wasser auch wirklich eintritt, müssen Beinfreiheit und Liegekomfort gegeben sein. Eine Nackenstütze ist unbedingt nötig. Damit man sich nicht verletzt, muss der Einstieg sicher möglich sein.

Whirlpool gefunden – vorbereitende Arbeiten

Ist der passende Whirlpool gefunden, geht es um den Standort. Eine Baugenehmigung braucht man in der Regel nicht für den Außenwhirlpool, aber die einzelnen Gemeinden haben unterschiedliche Regelungen. Deshalb ist es besser, wenn man sich vor Ort erkundigt. Der Außenwhirlpool muss auf einer ebenen Fläche stehen, Regen und Abwasser müssen immer vom Whirlpool weg abfließen können. Für den sicheren Stand sorgt ein betoniertes Fundament. Besonders wichtig: Der Whirlpool darf nicht an und unterhalb von Überlandleitungen installiert werden!

Ein gut durchdachter und sinnvoll aufgebauter Außenwhirlpool ist kein reiner Luxus. Wer häufiger mit verkrampfter Muskulatur im Bereich von Beinen und Rücken zu kämpfen hat, vielleicht bisweilen unter kalten Füßen leidet oder Probleme hat, den Alltagsstress zu vergessen, der profitiert gesundheitlich von einem Whirlpool. Und die Anzahl der Vollbäder reduziert der Pool auch erheblich.

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