In Kooperation mitExpertenTesten.de
TÜV-zertifizierte Vergleichs- und Testverfahren nach ISO 9001
Suche
Generic filters
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
TÜV-zertifizierte Vergleichs- und Testverfahren nach ISO 9001

Gehäuselüfter Test 2021 • Die 7 besten Gehäuselüfter im Vergleich

Gehäuselüfter sorgen für die nötige Kühlung Ihres Computers und bewahren Sie somit vor Schäden durch Überhitzung. Gerade bei Computern mit hoher Rechenleistung und anspruchsvollem Einsatzgebiet, wie zum Beispiel bei einem Gaming-PC, werden die Hardware-Komponenten schnell heiß. Um somit die Langlebigkeit und die Effizienz des Rechners sicherzustellen, werden Gehäuselüfter eingesetzt.

Gehäuselüfter Bestenliste 2021

Letzte Aktualisierung am:

Filter aktivieren > Ähnliche Vergleiche anzeigen

Was ist ein Gehäuselüfter und wie funktioniert er?

Ein Gehäuselüfter ist ein Hilfsmittel, welches Ihren PC kühlt. Er ähnelt einem Ventilator, der in das Gehäuse des Rechners eingebaut wird und entweder kalte Luft nach innen saugt oder warme Luft nach außen transportiert. Auch innerhalb des Rechners, zum Beispiel an der Grafikkarte oder der CPU (Central Processing Unit), werden kleinere Lüfter eingesetzt, die allerdings alle von den Gehäuselüftern abhängig sind.

Mittlerweile hat jedoch der Gehäuselüfter auch einen optischen Zweck. Sogenannte LED-Lüfter sorgen mit ihrer Farbvielfalt dafür, dass Ihr Computer zum Blickfang wird.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Gehäuselüfter

Diagramm teilen
Mit diesem Code können Sie das täglich aktualisierte Diagramm auf Ihrer Webseite teilen:Embed-Code wurde in die Zwischenablage kopiert

Welche Arten von Gehäuselüftern gibt es?

Normaler Gehäuselüfter

Der normale Gehäuselüfter hat eine rein funktionelle Wirkung. Dieser Lüfter ist als Ventilator also allein dafür konzipiert, Luft aus oder in das Gehäuse zu befördern. Normale Gehäuselüfter sind meist in einfachen Farben wie schwarz, weiß oder grau erhältlich. Unterschieden werden diese Gehäuselüfter vorwiegend anhand der Größe.

LED-Gehäuselüfter

In den letzten Jahren wurden die LED-Gehäuselüfter immer beliebter. Diese Gehäuselüfter-Art besticht durch ihre Optik. Je nach Modell sind einfarbige oder mehrfarbige LEDs verbaut, die bei Betrieb leuchten.

Spezielle LED-Lüfter erfüllen nicht nur einen funktionalen Zweck. Im Gehäuselüfter verbaute LEDs leuchten bei Gebrauch auf.

Diese Lüfter funktionieren genauso wie die einfachen Gehäuselüfter, erfüllen jedoch auch einen optischen Zweck. Meist wird diese Art der Lüfter sichtbar angebracht, wodurch der Rechner selbst zu einem Hingucker wird.

Anschluss des Gehäuselüfters

Je nach Gerät gibt es verschiedene Anschlussarten. Grundsätzlich wird nach 3-Pin, 4-Pin beziehungsweise PWM und Molex unterschieden. 3-Pin und 4-Pin Anschlüsse können dabei austauschbar verwendet werden, einzig die Funktionalität unterscheidet sich etwas.

  • 3-Pin Anschluss: Dieser läuft über drei Stecker, sogenannte Pins. Hier wird Strom, Masse sowie Tachosignal übertragen. Der Tachosignal-Pin signalisiert der Lüftersteuerung oder dem Mainboard, welche Drehzahl benötigt wird. Die Drehzahlregelung erfolgt einzig durch die Spannung, welche werkseitig stets 12 Volt beträgt. Wenn Sie die Drehzahl reduzieren möchten, müssen Sie eine Lüftersteuerung oder einen Adapter mit Spannungsreduzierung einbauen.
  • 4-Pin und PWM Anschluss: Er besitzt dementsprechend 4 Stecker. Der vierte Pin überträgt die PWM, die sogenannte Pulsweitenmodulation. Dies bewirkt, dass der Gehäuselüfter auch bei niedriger Spannung nicht ausfällt und stets die geeignete Drehzahl erreicht. Ob das jeweilige Gerät einen 4-Pin oder einen PWM-Anschluss besitzt, steht in der jeweiligen Produktbeschreibung.
  • Molex-Anschluss: Dieser ist ein etwas breiterer Stecker, der direkt mit dem Netzteil gekoppelt wird. Die Drehzahl dieses Gehäuselüfters kann daher nicht geregelt werden. Sie können allerdings einen 3-Pin oder einen Adapter mit geringerer elektrischer Spannung dazwischen schließen.

Kaufkriterien im Gehäuselüfter Test 2021

Bei der Wahl des richtigen Gehäuselüfters gibt es einiges zu beachten. Grundsätzlich sollte man ein paar Dinge im Auge behalten, damit der Gehäuselüfter passt, den Rechner optimal kühlt und dabei dennoch leise arbeitet.

Größe

Die Größe des Gehäuselüfters wird als Gehäusedurchmesser in Millimeter angegeben. Die Wahl der geeigneten Größe ist von einigen Faktoren abhängig. Gängige Größen sind:

  • 80 mm
  • 120 mm
  • 140 mm
  • 200 mm
  • 230 mm

Je voluminöser das Rechnergehäuse, desto größer sollte auch der Lüfter sein. Zudem gibt es in den Rechnergehäusen meist vorgefertigte Öffnungen für den Lüfter, an welchen Sie sich beim Kauf orientieren müssen. Es ist auch möglich mehrere kleinere statt einem großen Lüfter hintereinander zu schalten.

Luftdurchsatz und Kühlleistung

Der Luftdurchsatz ist ein sehr gutes Indiz für die Kühlleistung. Je höher der Luftdurchsatz, desto effektiver die Kühlleistung. Durch den Luftdurchsatz wird die Luftmenge umschrieben, die stündlich in beziehungsweise aus dem Rechnergehäuse transportiert werden kann.

Der Anschluss hat Einfluss auf die Drehzahl. Nur bei PWM-Lüftern lässt sich diese direkt steuern.

Irritierend ist, dass dieser Wert in zwei Maßeinheiten angegeben wird. In Deutschland findet man oft den Wert m³ / h, also Kubikmeter pro Stunde. Bei englischen Lüftern wird dieser Wert jedoch sehr häufig in cfm, entspricht Kubikfuß pro Minute, ausgedrückt. Um diesen Wert leicht in m³ / h umrechnen zu können, multiplizieren Sie die cfm-Angabe mit 0,058867.

Drehzahl

Die Drehzahl ist ein sehr wichtiger Indikator der Leistung des Gehäuselüfters. Dieser wird in Umdrehungen pro Minute angegeben. Der Wert sagt also aus, wie häufig sich der Lüfter pro Minute um seine Achse dreht.

Je mehr Umdrehungen durchgeführt werden, desto effektiver wird Luft in oder aus dem Gehäuse transportiert. Je mehr Luft in kurzer Zeit bewegt wird, desto besser ist letztendlich die Kühlleistung.

Alternativen zu Gehäuselüftern

Neben der Luftkühlung gibt es noch die Wasser- und die Ölkühlung. Diese Alternativen sind zwar effektiver und leiser, haben jedoch auch Nachteile. Die Anschaffungskosten sind deutlich höher und das System muss öfter gewartet werden.

Zusätzlich kann das Wasser oder das Öl bei einem Schaden zusätzliche Bauteile zerstören. Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Luftkühlung in den meisten Fällen die weitaus bessere Wahl ist und die Wasser- / Ölkühlung für den Normalgebrauch keine sinnvolle Alternative darstellt.

Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Wie viele Gehäuselüfter benötige ich?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Je nach Verwendungszweck, Beanspruchung und Leistung kommt es zu unterschiedlichen Anforderungen an die Kühlleistung. Grob kann man davon ausgehen, dass eine Gehäuselüfteranzahl zwischen zwei und fünf für die meisten Nutzer ausreicht.

Welche Größe brauche ich?

Normalerweise wird die benötigte Gehäuselüftergröße in den Unterlagen des Rechners angegeben. Oftmals muss man sich jedoch nicht für eine Größe entscheiden, denn viele Modelle können mit unterschiedlichen Größen ausgestattet werden. Sollte das Handbuch nicht mehr vorhanden sein, kann man die Öffnung im Gehäuse einfach ausmessen, um die passende Größe zu ermitteln. Bei manchen Gehäusen finden Sie auch bereits vorgefertigte Halterungen für den Lüfter. Diese werden ebenfalls einfach ausgemessen, um den passenden Durchmesser herauszufinden.

Welcher Gehäuselüfter ist am besten?

Hier gibt es individuelle Faktoren, die ausschlaggebend sein können. Für die Funktionalität des Rechners ist besonders wichtig, dass der Lüfter eine gute Kühlleistung hat und über eine ausreichende Drehzahl verfügt. Optisch gesehen gibt es die Wahl zwischen normalen und LED-Lüftern. Beachtet man die Lärmbelastung, so sollten Sie bei der Wahl des geeigneten Lüfters auch die vom Hersteller angegebenen Dezibel berücksichtigen. Bis 25 dB gilt der Gehäuselüfter als leise.

Wie und in welche Richtung wird der Gehäuselüfter eingebaut?

Gehäuselüfter werden grundsätzlich in beide Richtungen eingebaut. Das heißt es werden sowohl Lüfter eingebaut, die Luft nach innen saugen, als auch solche, die Luft nach draußen blasen. Die Luftstromrichtung des Lüfters ist meist auf dem Gerät durch einen Pfeil oder ähnliches kenntlich gemacht. Manche Modelle verfügen inzwischen auch über einen Regler, der die Luftstromrichtung manuell steuern lässt. Der Gehäuselüfter wird entweder mit einfachen Schrauben angeschraubt oder in bereits bestehende Halterungen eingesetzt.

Wie schließe ich den Gehäuselüfter an?

Der Gehäuselüfter wird über die entsprechenden Anschlüsse, also 3-Pin, 4-Pin oder PWM am Motherboard angeschlossen. Der Anschluss befindet sich je nach Motherboard jedoch an unterschiedlichen Stellen. Wenn Sie den richtigen Steckplatz für Ihren Gehäuselüfter herausfinden möchten, sollten Sie zuerst im Handbuch Ihres Motherboards nachsehen. Diesem können Sie die nötigen Informationen entnehmen. Der Molex-Anschluss auf der anderen Seite wird direkt mit dem Netzteil verbunden.

Wo bringe ich den Gehäuselüfter an?

Im Idealfall wird ein Lüfter in der Vorderseite, einer in der Rückseite und bei Bedarf noch ein zusätzlicher in der Oberseite verbaut. Dabei sollten sich die zwei gegenüberliegenden Gehäuselüfter immer gegenseitig vervollständigen. Das bedeutet, dass die kalte Luft auf der unteren Vorderseite eingesaugt und auf der oberen Hälfte der Rückseite ausgestoßen wird. Denn Wärme steigt nach oben und kann somit oben ideal abgeführt werden. Bei besonderen Anforderungen wird noch der Lüfter auf der Oberseite, direkt oberhalb der CPU angebracht. Die Stellen, an denen die Lüfter eingebaut werden sollen, werden meist durch eine Öffnung und ein Lüftungsgitter angezeigt.

Wie viele RPM (Revolutions per minute) sollte mein Gehäuselüfter haben?

Die RPM, also Revolutions per minute, gibt die Drehzahl an. Dieser Wert wird in Deutschland in Umdrehungen pro Minute angegeben. Besonders ausschlaggebend ist dieser Wert für die Kühlleistung und teilweise auch die Lautstärke. Je höher die Drehzahl, desto mehr Luft wird in das Gehäuse oder aus dem Gehäuse transportiert. Sollte der Gehäuselüfter zusätzlich noch über einen PWM-Anschluss verfügen, so wird die Geschwindigkeit an die Nutzung angepasst. Somit kann ein Gerät mit einem höheren Wert gewählt werden, das bei Bedarf mehr Leistung erbringt und im Normalgebrauch nach unten reguliert wird. Grundsätzlich wird ein Wert von in etwa 600 - 700 rpm empfohlen, wenn der Lüfter so gut wie unhörbar sein soll.

Welchen Anschluss benötige ich bei meinem Gehäuselüfter?

Auch diese Antwort ist abhängig von Ihrem Vorwissen und Nutzungsverhalten. Sollte der Einbau möglichst einfach und problemlos sein, so reicht ein Molex-Anschluss, welcher jedoch nicht manuell steuerbar ist. Dieser Stecker wird direkt am Netzteil angebracht. 3-Pin-Anschlüsse sind nur bedingt über die Spannung steuerbar und werden am Motherboard angeschlossen. 4-Pin oder PWM-Anschlüsse werden ebenfalls am Motherboards angeschlossen und bieten die zusätzliche Möglichkeit der Regulation. Die Geschwindigkeit kann hierbei an die aktuelle Beanspruchung angepasst werden.

Wie steuere ich den Gehäuselüfter?

Der Lüfter wird über den jeweiligen Anschluss gesteuert. Der PWM-Anschluss macht es möglich zu bestimmen, wie schnell der Gehäuselüfter dreht. Die grundsätzliche Spannung von 12 Volt bleibt bestehen. Sollte keine volle Leistung benötigt werden, so wird Strom abgeschaltet und erst wieder hinzugeschaltet, wenn nötig. 3-Pin-Anschlüsse können nur indirekt gesteuert werden. Um hier die Drehzahl steuern zu können, muss ein Adapter mit Spannungstransformation dazwischengeschaltet werden. Das Motherboard wird meist mit einer eigenen Software ausgeliefert, über welche die Steuerung des Gehäuselüfters vorgenommen werden kann. Oft sind diese Softwares jedoch sehr umständlich und benötigen ein gewisses Vorwissen. Mittlerweile gibt es viele kostenfreie oder kostenpflichtige Softwarealternativen, wie beispielsweise FanControl oder SpeedFan.

Ähnliche Themen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (128 Bewertungen. Durchschnitt: 4,69 von 5)
Loading...