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Einbau Kühlschrank Test 2021 • Die 4 besten Einbau Kühlschränke im Vergleich

Einbaukühlschränke lassen sich perfekt in die Kücheneinrichtung integrieren, indem sie direkt in die Küchenzeile eingebaut werden. Gegenüber Standkühlschränken sind sie daher um einiges platzsparender. Wir geben Ihnen Antworten zu den wichtigsten Fragen über Einbaukühlschränke, nennen Ihnen verschiedene Arten dieser Geräte und geben Ihnen einen besseren Überblick darüber, worauf Sie beim Kauf eines neuen Einbaukühlschranks achten sollten.

Bernd Vogelsammer
Bernd Vogelsammer

Den größten Teil meines Lebens habe ich mit der Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen verbracht. Über die Jahre habe ich mich als begeisterter
Bastler und Tüftler in weitere Bereiche vorgetastet und verfüge, auch dank der zahlreichen Produkttests für expertentesten.de, über ein erwiesene handwerliches Allgemeinwissen.
Meine große Leidenschaft ist das Schrauben an und Fahren von Oldtimern.

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Was ist ein Einbaukühlschrank und wie funktioniert er?

Zum kühlen und frisch halten von Lebensmitteln wird ein Einbaukühlschrank im Gegensatz zu einem Standkühlschrank direkt in die Küchenzeile integriert und eingebaut, um ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen. Der Einbau ist allerdings auch mit einem größeren Aufwand verbunden, wohingegen ein Standkühlschrank beliebig und flexibel platziert werden kann.

Welche Arten von Einbaukühlschränken gibt es?

Einbaukühlschränke sind in unterschiedlichen Arten und mit unterschiedlichen Zusatzausstattungen erhältlich. In erster Linie wird aber zwischen folgenden Arten von Einbaukühlschränken unterschieden:

  • Teilintegrierbarer Einbaukühlschrank
  • Vollintegrierbarer Einbaukühlschrank
  • Unterbaufähiger Einbaukühlschrank

Ein teil- oder vollintegrierbarer Einbaukühlschrank wird in den Küchenschrank eingesetzt und befindet sich somit auf Augenhöhe. Der unterbaufähige Kühlschrank wird unter die Arbeitsplatte geschoben und befestigt.

Anschließend können Sie zwischen weiteren untergeordneten Arten von Einbaukühlschränken auswählen. Sie können sich zum Beispiel entscheiden, ob Sie einen eingebauten Kühlschrank mit oder ohne Gefrierfach haben möchten oder ob er einen integrierten Eiswürfelbereiter haben soll. Außerdem könnten Sie auch zwischen einem Einbaukühlschrank mit Festtür oder Schlepptür wählen.

Einbaukühlschrank mit / ohne Gefrierfach

Wenn Sie wissen, dass Sie wenige Lebensmittel einfrieren möchten und der Platz auch für einen separaten Gefrierschrank nicht reicht, können Sie einen Einbaukühlschrank mit Gefrierfach wählen. Hier wird auch von einem sogenannten Kombigerät gesprochen. Das Gefrierfach befindet sich nicht immer nur im Innenraum des Kühlschranks, sondern häufig auch über oder unter dem Kühlschrank und ist dann mit einer eigenen Tür versehen und separat schließbar.

Kühlschränke mit integriertem Gefrierfach sind eine gute Wahl für kleine Familien oder allein lebende Personen. Wenn Sie eine größere Familie haben und mehr Platz im Kühlschrank benötigt wird oder sie regelmäßig größere Mengen an Lebensmitteln einfrieren möchten, können Sie sich für einen Einbaukühlschrank ohne Gefrierfach und zusätzlich eine Kühltruhe oder einen Gefrierschrank entscheiden.

Einbaukühlschrank mit Eiswürfelbereiter

Manche Kühlschränke haben eine Eiswürfel-Funktion integriert. Hierbei wird mittels Kühlstäbe frisches Wasser so weit heruntergekühlt, bis sich eine Eisschicht bildet. Sobald eine entsprechende Eisstärke vorhanden ist, wird eine Heizung hinzugeschaltet und die Eiswürfel fallen von den Stäben in einen Vorratsbehälter.

Einbaukühlschrank mit Schlepptür / Festtür

Der Unterschied zwischen einer Festtür und einer Schlepptür liegt in der Art der Befestigung der Kühlschranktür. Eine Schlepptür wird mittels Schienen direkt an der Möbeltüre Ihrer Einbauküche befestigt. Wenn die Kühlschranktür dann geöffnet und geschlossen wird, gleitet die Möbeltüre wegen des Schiebemechanismus an den montierten Schienen entlang und wird sozusagen „mitgeschleppt“.

Bei einer Festtür sind Kühlschranktür und Möbeltüre untrennbar miteinander verbunden und fest verschraubt. Ob Sie sich nun für eine Schlepptür oder eine Festtür entscheiden hängt von ihrer Einbauküche, dem Gerät und Ihrem persönlichen Geschmack ab.

Kaufkriterien im Einbaukühlschrank Test 2021

Im folgenden Abschnitt werden wir für Sie auf ein paar Kaufkriterien näher eingehen, um Ihnen Ihre Entscheidung über den Kauf eines Einbaukühlschranks zu erleichtern und Sie eine bessere Auswahl treffen können.

Größe

Bevor Sie sich einen Einbaukühlschrank kaufen, sollten Sie sich überlegen, wie groß Ihr Kühlschrank sein soll, damit er gut in Ihre Küche passt und nicht zu groß oder zu klein ist. Einbaukühlschränke bieten sich vor allem für kleinere Küchen als gute Variante im Gegensatz zu Standkühlschränken, welche etwas mehr Platz benötigen.

Die Größe des Einbaukühlschranks ist vielfältig und kann sich ideal den persönlichen Bedürfnissen anpassen.

Küchenschränke haben meist ein Standardmaß von 60 cm Breite und 60 cm Tiefe. Gängige Einbaukühlschränke haben daher meist eine Breite und Tiefe von etwa 55 cm. Es kommt also am ehesten darauf an, wie hoch Ihr Einbaukühlschrank sein muss. Hier stehen Ihnen sowohl kleinere als auch größere Modelle zur Auswahl. Kleinere Modelle hingegen haben jedoch meistens kein Gefrierfach integriert.

Mit Gefrierfach / ohne Gefrierfach

Einbaukühlschränke sind sowohl mit als auch ohne Gefrierfach zu haben. Kleinere Varianten von eingebauten Kühlschränken mit einer Höhe von etwa 82 – 87 cm haben meist kein Gefrierfach. Ist genügend Platz für einen etwas höheren Einbaukühlschrank vorhanden, können Sie durchaus in Erwägung ziehen, sich einen Kühlschrank mit Gefrierfach anzuschaffen. Modelle ab etwa 122 cm Höhe haben eventuell bereits ein kleines Gefrierfach integriert.

Energieverbrauch

Möglicherweise achten Sie beim Kauf eines neuen Einbaukühlschranks auf das Energieeffizienzlabel, welches in der Europäischen Union einheitlich mit dieser Skala angegeben wird:

  • A+++ (sehr gut)
  • A++
  • A+
  • A
  • B
  • C
  • D (sehr schlecht)

Der Energieverbrauch eines Kühlschranks wird in Kilowattstunden pro Jahr angegeben. Ein einfacher Kühlschrank mit einem Energieeffizienzlabel von A+++ verbraucht in etwa zwischen 50 und 70 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Bei einem Strompreis von etwa 30 Cent pro Kilowattstunde würden Sie mit einem Stromverbrauch von 70 Kilowattstunden auf 21 € pro Jahr kommen. Je schlechter die Effizienzklasse, desto mehr Energie verbraucht Ihr Gerät und desto teurer wird Ihre Stromrechnung.

Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Wie können Sie Ihren Einbaukühlschrank einbauen?

Zu jedem Einbaukühlschrank finden Sie eine Einbauanleitung, in der Ihnen Schritt für Schritt erklärt wird, wie Sie vorgehen und was Sie beachten müssen. Abhängig davon, ob es sich um einen voll- oder teilintegrierbaren oder einen unterbaufähigen Kühlschrank handelt, sind unterschiedliche Arbeitsschritte notwendig. Unterbaufähige Einbaukühlschränke sind schnell eingebaut, da sie lediglich an ihren vorgesehenen Platz platziert werden müssen und keine Befestigung notwendig ist. Bei integrierbaren Kühlschränken hingegen muss die Kühlschranktür mit der Möbeltüre verbunden werden. Für eine Selbstmontage halten Sie sich dazu am besten an die mitgelieferte Montageanleitung. Zu beachten ist auf jeden Fall, dass der Kühlschrank noch genügend Platz für eine optimale Luftzirkulation hat.

Wie können Sie Ihren Einbaukühlschrank ausbauen?

Entfernen Sie zunächst den Kühlschrank vom Stromnetz. Anschließend können Ihnen Anweisungen in der Anleitung des Herstellers weiterhelfen. Lösen Sie die befestigten Schrauben und entfernen Sie die Türscharniere. Danach können Sie den Einbaukühlschrank vorsichtig aus der Schranknische heben.

Was ist eine Schlepptürtechnik?

Eine Schlepptür wird mittels Schienen direkt an der Möbeltüre befestigt. Wenn die Kühlschranktür geöffnet oder geschlossen wird, gleitet die Möbeltüre wegen des Schiebemechanismus an den montierten Schienen entlang.

Was ist eine Festtürtechnik?

Bei einer Festtür sind Kühlschranktür und Möbeltüre untrennbar miteinander verbunden. Die Tür des Einbaukühlschranks wird hierbei direkt an der Möbeltüre festgeschraubt. Die Kühlschranktür trägt somit das Gewicht der Möbeltüre.

Was ist ein Nischenmaß?

Das Nischenmaß beschreibt die Höhe, Breite und Tiefe des Bereichs, in den der Einbaukühlschrank eingesetzt werden soll. Standard-Nischen haben eine Breite und Tiefe von 60 cm. Daher haben gängige Einbaukühlschränke eine Breite und Tiefe von etwa 55 cm. Je nachdem wie hoch die Nische ist, wählen Sie deshalb auch die Höhe Ihres Kühlschranks, den Sie in die Küchenzeile einbauen möchten.

Was können Sie tun, wenn Ihr Einbaukühlschrank nicht mehr richtig kühlt?

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr eingebauter Kühlschrank nicht mehr richtig kühlt, kann das verschiedene Gründe haben. Möglicherweise ist das Thermostat falsch eingestellt oder der Kondensator auf der Rückseite des Kühlschranks ist verstopft. Sie können die eingestellte Temperatur des Thermostats überprüfen, indem Sie ein Wasserglas gemeinsam mit einem Thermometer für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Die ideale Kühltemperatur liegt zwischen 2 °C und 6 °C. Der Kondensator Ihres Geräts hat eine gitterförmige Struktur und befindet sich an der Rückseite des Kühlschranks. Wenn dieser mit zu viel Staub bedeckt ist, kann er nicht ordentlich kühlen. Überprüfen Sie, ob das Gitter staubfrei ist oder reinigen Sie es ansonsten regelmäßig. Bei manchen Einbaukühlschränken ist der Kondensator zusätzlich mit einem Ventilator ausgestattet, welcher für einen optimalen Wärmeaustausch sorgt. Überprüfen Sie, ob der Ventilator funktioniert oder mit zu viel Staub bedeckt ist. Ist der Ventilator defekt, muss er ausgetauscht werden. Es könnte auch sein, dass die Wände im Innenraum des Einbaukühlschranks mit einer dicken Eisschicht bedeckt sind. Sie wirkt isolierend und sorgt dafür, dass das Gerät nicht optimal kühlen kann. Um das zu verhindern, sollten Sie Ihren Kühlschrank regelmäßig abtauen. Eventuell liegt das Problem auch daran, dass der Kühlkreislauf Kühlflüssigkeit verliert. Der Kühlschrank benötigt die Kühlflüssigkeit, um Kälte erzeugen zu können. Möglicherweise ist ein Loch im System, welches jedoch nur von einem Fachmann repariert werden kann.

Woran merken Sie, dass Ihr Einbaukühlschrank kaputt ist?

Falls Sie das Gefühl haben, Ihr Einbaukühlschrank funktioniert nicht mehr, können Sie zunächst ein paar Kleinigkeiten selbst überprüfen, die Ursache dadurch möglicherweise finden und gegebenenfalls reparieren. Überprüfen Sie zunächst, ob das Stromkabel vollständig in der Steckdose steckt. Wenn nötig, ziehen Sie das Kabel zuerst vollständig aus der Steckdose und stecken Sie den Kühlschrank dann erneut an das Stromnetz an. Überprüfen Sie auch das Kabel auf Schäden wie Knicke oder Einschnitte. Falls Sie ein Verlängerungskabel zwischen Kühlschrank und Steckdose verwenden, könnte es sein, dass dieses beschädigt oder defekt ist. Versuchen Sie gegebenenfalls das Verlängerungskabel zu ersetzen oder stecken Sie den Kühlschrank direkt an eine Steckdose. Probieren Sie des Weiteren ein anderes Gerät an dieselbe Steckdose anzuschließen, an der Ihr Kühlschrank normalerweise steckt. Wenn dieses Gerät ebenfalls nicht funktioniert, könnte es sein, dass eine Sicherung durchgebrannt ist. Überprüfen Sie dann, ob der Kühlschrank funktioniert, wenn er an eine andere Steckdose angeschlossen wird. Funktioniert er auf diese Weise, liegt das Problem an der Steckdose. Sie können auch versuchen, das Kabel vom Kühlschrank für eine Weile von der Steckdose zu lösen. Möglicherweise wird dadurch die Schaltplatte zurückgesetzt (ähnlich wie bei einem Computer) und die Kondensatoren können die Spannung verlieren, die sie eventuell noch halten. Anschließend stecken Sie den Kühlschrank wieder an die Steckdose und überprüfen erneut die Funktionsfähigkeit. Wenn diese Methoden Ihren Einbaukühlschrank nicht zum Funktionieren bringen, ist Ihr Gerät möglicherweise defekt. Fragen Sie dann am besten in einem Fachmarkt um Hilfe.

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