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Erdgas Test 2019 • Die besten Erdgas im Vergleich

Ein Vergleich unterschiedlicher Erdgas-Tarife zeigt, dass die Preise der Anbieter deutlich variieren können. Bei der Suche nach dem passenden Angebot ist daher ein Blick auf die Test-Ergebnisse renommierter Test-Institute wie Stiftung Warentest oder Ökotest empfehlenswert. Das Team von Expertentesten präsentiert Ihnen wichtige Fakten rund um Test und Vergleichdiverserer Erdgas-Anbieter.

Was ist Erdgas?

Was ist denn ein Erdgas Test und Vergleich genau?Bei Erdgas handelt es sich um ein natürlich entstandenes Gasgemisch und gehört ebenso wie Erdöl zu den brennbaren organischen Natur-Rohstoffen. Häufig ist Methan Hauptbestandteil des Gemischs, die genaue Zusammensetzung kann jedoch je nach Fundort variieren. Neben Methan enthält es in der Regel auch Anteile von Stickstoff, Butan, Propan und Ethan. Im Durchschnitt liegt der Methan-Anteil bei mindestens 85 Volumenprozent und der Stickstoff-Anteil liegt bei maximal zehn Prozent.

Meist wird Erdgas in unmittelbarer Umgebung von Erdöl gefunden, da ein vergleichbarer Entstehungsprozess vorliegt. Vor Millionen von Jahren lagerten sich abgestorbene Kleinstlebewesen wie Plankton oder Algen auf dem damaligen Meeresboden ab und wurden im Laufe der Zeit von Gesteins- und Erdschichten bedeckt.

Unter Sauerstoff-Ausschluss und hohem Druck wandelten sich die organischen Bestandteile bei hoher Temperatur langsam in gasförmige Kohlenwasserstoffe um. Das so entstandene Erdgas wandert langsam durch poröse Erdschichten nach oben und sammelt sich unterhalb undurchlässiger Gesteinsschichten in Lagerstätten.

Wie arbeiten Erdgas Anbieter?

Was ist ein Erdgas Test Vergleich?In Deutschland und anderen Industrieländern wird Erdgas in erster Linie für die Strom- und Wärmeproduktion eingesetzt. Neben der industriellen Nutzung wird es auch in privaten Haushalten verwendet und ist mit einem Anteil von rund 25 Prozent ein wichtiger Faktor im Bereich der fossilen Energieträger. Der Anteil von Erdgas an der Stromversorgung ist in Deutschland seit einiger Zeit rückläufig. Ehe Erdgas in deutschen Haushalten genutzt werden kann, muss es einen langen Transportweg bewältigen.

Es wird durch Bohrungen gewonnen und muss für die spätere Nutzung gereinigt und aufbereitet werden. Die weltweit größten Erdgasvorkommen befinden sich in weit entfernten Ländern wie Norwegen und Russland. Meist wird das geförderte Erdgas in Rohrleitungen über große Entfernungen transportiert. Regional wird Erdgas von den Anbietern über ein eigenes Netzsystem an die angeschlossenen Haushalte verteilt.

Versorgung der Privathaushalte durch Erdgas-Anbieter

Das gesamte Leitungsnetz in Deutschland hat eine Länge von etwa 370.000 Kilometer. Die Erdgas-Anbieter kaufen das Erdgasvon Lieferanten und nehmen für den privaten Gebrauch eine Standardisierung des Erdgases vor und speist es an Übernahmestationen in das Gasnetz ein.

Über die von den zuständigen Stadtwerken installierten Gasdruckregelanlagen gelangt das Erdgas letztendlich zu den Privathaushalten. Der individuelle Verbrauch der einzelnen Haushalte wird jeweils mittels Gaszähler ermittelt, der die Durchflussmenge in Kubikmeter erfasst. Anschließend wird anhand des Brennwertes die Umrechnung in Kilowattstunde vorgenommen.

Erdgas – welche Tarife und Anbieter gibt es?

Beste Hersteller aus einem Erdgas Testvergleich Aktuell gibt es in Deutschland mehr als 700 unterschiedliche Erdgas-Anbieter, die mehr als 20 Millionen Haushalte mit Erdgasversorgen. Viele Verbraucher beziehen Erdgas von den örtlichen Stadtwerken.

Neben herkömmlichem Erdgas können Sie alternativ auch Ökogas beziehen und das Klima schonen, da hier bei der Förderung des Gases der Ausstoß von Treibgasen bewusst vermieden wird. Unabhängig vom Anbieter bietet Erdgas folgende Vor- und Nachteile:

Vorteile:

  • bessere Energieeffizienz (im Vergleich zu anderen Brennstoffen)
  • Erdgas verbrennt sauber und hinterlässt keine Asche
  • geringere Emissionswerte im Vergleich zu Erdöl
  • Erdgas muss nicht gelagert werden = kein Lagerraum und keine Lagerkosten
  • moderne Technik gewährleistet eine sichere Erdgas-Nutzung
  • saubere und komfortable Versorgung
  • Energiewirtschaft kontrolliert und gewährleistet die Versorgungssicherheit

Nachteile:

  • Erdgas-Anschluss muss vorhanden sein, sonst ist keine Nutzung möglich
  • Installation und Wartung von Leitungen und Versorgungssystemen muss durch Fachleute erfolgen
  • fossiler Brennstoff = kein unbegrenzter Vorrat vorhanden
  • deutsche Erdgas-Anbieter sind von ausländischen Lieferungen abhängig
  • keine Vorratshaltung bei günstiger Preisentwicklung möglich
  • starke Preisschwankungen, da der Erdgaspreis von der weltpolitischen Lage beeinflusst wird

Flexible Tarife & Bonustarife

Die Ergebnisse von Stiftung Warentest zum Thema Erdgas im Überblick Die Stiftung Warentest hat in einem Test von Strom- und Erdgas-Anbietern im Jahr 2018 aufgezeigt, dass in der Regel zwischen zwei Tarifvarianten gewählt werden kann: Bonus-Tarif und flexibler Tarif. Für aktive Erdgas-Kunden mit großem Interesse an einem möglichst hohen Einsparpotenzial lohnen sich die günstigen Bonus-Tarife. Im ersten Vertragsjahr können Sie hier von attraktiven Bonus-Angeboten profitieren und bares Geld sparen. Ab dem zweiten Vertragsjahr fallen diese Vergünstigungen meist weg. Wenn Sie den Vertrag nicht kündigen, müssen Sie somit deutlich höhere Kosten einkalkulieren.

Um das Sparpotenzial zu halten, steht nach einem Jahr somit wieder ein Wechsel zu einem anderen Anbieter mit Bonus-Tarif an. Zudem müssen Sie immer prüfen, ob die zugesagten Boni auch wirklich ausgezahlt wurden, da dies bei manchen Anbietern leider nicht automatisch erfolgt. Wenn Ihnen dieser Gedanke nicht behagt und Sie nicht ständig die Konditionen Ihres Erdgas-Tarifes prüfen möchten, sind die flexiblen Tarife empfehlenswerter. Hier erhalten Sie meist günstige Arbeits- und Grundpreise, einen Bonus bieten die Anbieter hier meist jedoch nicht.

Dies bietet jedoch den Vorteil, dass Sie nach dem Ende des ersten Vertragsjahres nicht mit einem Preisanstieg durch den Bonus-Wegfall rechnen müssen. Zudem können Sie den Vertrag ab dem zweiten Vertragsjahr in der Regel monatlich kündigen und können daher ganz flexibel den Anbieter wechseln.

Die Leistungen der Erdgas-Tarife

Hinsichtlich der grundsätzlichen Leistung der Erdgas-Anbieter gibt es Übereinstimmung. Sie liefern Erdgas an ihre Kunden und ermöglichen somit die Bereitstellung des Erdgases als Energiequelle für Erzeugung von Wärme sowie für die Warmwasserversorgung und Stromerzeugung.

Bei einem Wechsel müssen Sie keine unangenehme Unterbrechung fürchten. Neben den unterschiedlichen Preisen für Erdgas sollten Sie zudem auf unterschiedliche Vertragskonditionen achten. Empfehlenswert sind eine maximale Vertragslaufzeit von 12 Monaten und eine vereinbarte Kündigungsfrist von sechs Wochen.

Preisfixierung, Neukundenbonus und mehr

Wenn Sie einen Angebots-Vergleich vornehmen, können Sie auf den Vergleichsportalen meist die Suchergebnisse individuell anpassen. Achten Sie darauf, dass Sie Verträge mit monatlichen Abschlagszahlungen wählen, um eine hohe Vorauszahlung zu umgehen. So vermeiden Sie, dass Sie im Falle der Insolvenz des Anbieters vor hohen Verlusten stehen. Viele Kunden entscheiden sich für einen Vertrag mit Preisfixierung.

Hier müssen Sie für die vereinbarte Vertragslaufzeit keine Preiserhöhungen befürchten, lediglich Steuererhöhungen und staatliche Abgaben sind von diesem Schutz ausgenommen. Wenn der Gesetzgeber diese Abgaben erhöht, müssen Sie daher auch bei Tarifen mit Preisfixierung mit einem Preisanstieg rechnen. Ein Neukundenbonus soll Kunden anlocken und kann zu einer attraktiven Preisersparnis führen. Hier sollte jedoch immer der Vertragsablauf im Auge behalten werden.

Was ist bei einem Erdgas-Tarif nicht sinnvoll?

Die besten Ratgeber aus einem Erdgas TestWenn Sie mittels Vergleichsrechner einen neuen Erdgas-Anbieter suchen, können Sie die Filtereinstellungen meist individuell an Ihre Anforderungen anpassen und so das beste Angebot heraussuchen. So werden ausschließlich passende Erdgas-Tarife angezeigt, die genau auf die von Ihnen angegebenen Sucheinstellungen angepasst sind. Achten Sie darauf, dass Sie hier die Anzeige von Pakettarifen ausschließen.

Auf den ersten Blick scheinen diese Tarifvarianten besonders günstige Konditionen zu bieten, dies kann sich später jedoch als entscheidender Nachteil erweisen. Bei diesen Paketen legen Sie sich bei Vertragsabschluss auf eine bestimmte Gasmenge fest. Für den Anbieter ist dies vorteilhaft, da er nun die Lieferung langfristig genau kalkulieren kann, daher erhalten Sie hier in der Regel günstige Preise.

Wenn Sie jedoch weniger verbrauchen, müssen Sie dennoch die angegebene Erdgas-Menge zahlen und bei höherem Verbrauch müssen meist mit erhöhtem Kaufpreis für die Mehrabnahme rechnen. Pakettarife sollten Sie daher möglichst meiden, um eine verbrauchsgenaue Abrechnung zu gewährleisten.

Keine langen Laufzeiten

Auch wenn Ihnen ein Erdgas-Anbieter für eine lange Vertragslaufzeit besondere Nachlässe anbietet – lassen Sie sich besser nicht auf dieses Angebot ein. Wenn Sie sich lange an einen bestimmten Tarif und/oder Anbieter binden, können Sie nicht frühzeitig zu einem anderen und möglicherweise günstigeren Erdgas-Anbieter wechseln.

Bleiben Sie daher flexibel und schließen Sie einen Vertrag für maximal 12 Monate ab. So können Sie auf Preisschwankungen am Markt schneller reagieren. Falls Sie bei einem Vergleich ein günstigeres Angebot finden, können Sie schnell wechseln und bares Geld sparen.

Kosten für Erdgas-Lieferung

Im Vergleich zu den Stromkosten liegt der Anteil von Steuern und Abgaben bei Erdgas mit etwa 30 Prozent deutlich niedriger. Rund 70 Prozent des Bezugspreises entfallen auf den Import und den Einkauf des Gases sowie auf die Netznutzung.

Die Kosten setzen sich wie folgt zusammen:

  • Gasimport
  • Gaseinkauf der Erdgas-Anbieter
  • Förder- und Konzessionsabgaben (anteilig)
  • Netznutzung
  • Vertriebskosten
  • Gewinnanteil der Energieversorger
  • Erdgassteuer
  • Mehrwertsteuer

Monatlicher Abschlag – so werden Erdgas-Kosten gezahlt

Sie zahlen monatlich eine bestimmte Abschlagszahlung, der bei Vertragsabschluss anhand der voraussichtlichen Jahresverbrauchs-Angabe berechnet wird. Einmal jährlich wird der tatsächliche Verbrauch ermittelt und in der Jahresrechnung werden die geleisteten Abschlagszahlungen verrechnet.

Wenn Sie mehr verbraucht haben, müssen Sie eine Nachzahlung leisten. Liegt der Verbrauch unter der Prognose, erhalten Sie eine Gutschrift. Meist wird der Abschlag per Lastschriftverfahren eingezogen, teilweise ist auch die Zahlung per Überweisung möglich.

So werden Erdgas-Anbieter verglichen

Nach diesen Testkriterien werden Erdgas bei uns verglichenViele Kunden orientieren sich an einem Test und Vergleich von Stiftung Warentest oder Ökotest, wenn der Kauf eines neuen Produktes ansteht. Dabei wird jede Produkt-Probe eingehend untersucht und mit anderen Produkten im Test genau verglichen. Dazu unterziehen die Test-Experten alle Test-Produkte im Versuch anhand einer Gegenüberstellung einer strengen Inspizierung, Kontrolle und Untersuchung, um durch diese Abwägung Ähnlichkeit und Übereinstimmung sowie spezielle Produkteigenschaften zu ermitteln. Hier steht für die Test-Experten insbesondere der Praxis-Test im Vordergrund. Die renommierten Test-Institute testen und vergleichen neben unterschiedlichen Produkten regelmäßig auch Dienstleistungen wie Versicherungen oder Strom- und Gastarife.

Hier legen die Test-Experten den Fokus bei der Nebeneinanderstellung großen Wert auf die unterschiedlichen Tarifkonditionen, die sie zur Erhebung relevanter Test-Daten miteinander vergleichen. Wenn der Testlauf durchgeführt wurde, wird im nächsten Test-Schritt die Vergleichstabelle erstellt und für jedes Test-Produkt eine Testnote vergeben. Dazu werden die in der Daten-Erhebung ermittelten Informationen in der Test-Auswertung einer Analyse unterzogen.

Im letzten Schritt wählen die Test-Experten einen Anbieter zum Test-Sieger und veröffentlichen des Testergebnis. Bei einem Test und Vergleich der Erdgas-Anbieter sind insbesondere die folgenden Test-Kriterien relevant:

Ökogas oder klassischer Erdgas-Tarif?

Aufgrund des steigenden Umweltbewusstseins entscheiden sich immer mehr Kunden beim Abschluss von Strom- und Erdgas-Verträgen für Öko-Tarife. Grund für diese Entscheidung ist meist der Wunsch, eine möglichst klimaneutrale Tarifvariante abzuschließen.

In der Regel werden diese Erdgas-Tarife als Klima-, Bio- oder Ökogas deklariert. Hier lohnt sich jedoch ein genauer Blick, denn nach Ansicht vieler Verbraucherzentralen ist diese Angabe häufig aufgrund des geringen oder sogar fehlenden Umweltnutzens nicht gerechtfertigt.

Keine Vorauskasse

Wählen Sie möglichst keinen Tarif mit Vorauskasse, da sich dies im Ernstfall möglicherweise als Nachteil erweisen kann. Wenn der Erdgas-Anbieter beispielsweise Insolvenz anmelden muss, werden Sie die bereits gezahlten Beiträge nicht zurückerhalten und zusätzlich müssen Sie bei einem anderen Anbieter erneut Beiträge für den bereits bezahlten Zeitraum vornehmen. Deutlich empfehlenswerter ist hier die Zahlung monatlicher Abschläge.

Preisgarantie

Bei einem Vertrag mit Preisgarantie bietet sich Ihnen eine optimale Planungssicherheit, da Sie während der Vertragslaufzeit nicht mit Preiserhöhungen rechnen müssen. Diese Preisgarantie sollte möglichst für die gesamte Laufzeit gewährt werden, ideal ist eine Vereinbarung für mindestens 12 Monate. Ausgenommen von dieser Preisgarantie sind in der Regel jedoch Preiserhöhungen, die durch den Anstieg von Steuern und Abgaben verursacht werden.

Preis-/Leistungsverhältnis

Das Preis-Leistungs-Verhältnis vom Erdgas Testsieger im Test und Vergleich Lassen Sie sich nicht von vermeintlich günstigen Spar-Angeboten verlocken und achten Sie genau darauf, auf welchen Konditionen diese Preisersparnis basiert.

Häufig gewähren die Erdgas-Anbieter bei diesen Tarifen einmalige Boni, die nach dem Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit entfallen und zu einem deutlichen Preisanstieg führen.

Wenn Sie hier die Kündigungsfrist verstreichen lassen, müssen Sie somit langfristig mit höheren Kosten rechnen.

Mindestlaufzeit

Eine lange Vertragslaufzeit schränkt Ihre Flexibilität ein und verhindert, dass Sie regelmäßig den Erdgas-Anbieter wechseln können. Durch die lange Vertragsbindung entgeht Ihnen hier möglicherweise der Zugriff auf deutlich günstigere Tarifangebote. Für optimale Ersparnis sollten Sie daher nur kurzfristige Verträge abschließen. So bleiben Sie flexibel und können auf die Preisentwicklungen des Marktes besser reagieren.

Kündigungsfrist

Empfehlenswert ist eine Kündigungsfrist von maximal sechs Wochen. So können Sie den Vertrag bei Bedarf kurzfristig kündigen und zu einem günstigeren Anbieter wechseln, wenn die Mindestvertragslaufzeit abläuft.

Anschlusslaufzeit & automatische Vertragsverlängerung

Wenn Sie innerhalb der Vertragslaufzeit nicht kündigen, verlängert sich der Vertrag bei Ihrem bisherigen Erdgas-Anbieterautomatisch. Achten Sie diesbezüglich bei Vertragsabschluss darauf, dass die Anschlusslaufzeit möglich kurz ist und sich der Vertrag nicht um ein ganzes Jahr verlängert. Ideal sind Verträge mit automatischer Vertragsverlängerung von einem Monat. Sie bleiben flexibel und können den Vertrag jederzeit kurzfristig kündigen.

Handhabung & Kundenservice

Der Wechsel zu einem neuen Erdgas-Anbieter sollte möglichst unkompliziert sein und ohne größere Probleme erfolgen. Wenn Sie Fragen oder Probleme haben, ist das Serviceangebot des jeweiligen Erdgas-Anbieters hilfreich. Hier sollte ein umfassendes Kundenservice-Angebot vorhanden sein, um im Ernstfall schnelle Hilfe zu erhalten.

Wann zahlt sich der Anbieterwechsel aus?

Wo einen günstigen und guten Erdgas Testsieger kaufen Besonders großes Sparpotenzial bietet sich, wenn Sie vom teuren Grundtarif der örtlichen Stadtwerke in einen günstigeren Erdgas-Tarif wechseln. Hier lohnt sich der Wechsel meist in jedem Fall. Immer wieder zeigt ein Test und Vergleich von Test-Instituten wie Stiftung Warentest & Co., dass Sie durch einen Wechsel zu einem anderen Erdgas-Anbieter sogar mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen können. Achten Sie dabei jedoch genau auf vermeintlich günstige Bonus-Angebote, die sich langfristig als deutlich teurer herausstellen können.

Hier sollten Sie grundsätzlich den Preis ohne den Bonus mit anderen Tarifangeboten vergleichen, um das Sparpotenzial optimal ermitteln zu können. Wenn Sie bereits längere Zeit Kunde eines bestimmten Erdgas-Anbieters sind, sollten Sie unbedingt einen regelmäßigen Test und Vergleich der Preise vornehmen.

Wechsel nach Preiserhöhung

Wenn der Erdgas-Anbieter die Preise erhöht, ist dies für die meisten Verbraucher sehr ärgerlich. In diesem Fall sollten Sie schnell reagieren und die höheren Preise mit anderen Tarifangeboten vergleichen. Bei einer Preiserhöhung steht Ihnen ein Sonderkündigungsrecht zu, daher sollten Sie diese Chance zum Wechsel nicht verstreichen lassen.

Auch wenn ein genereller Preisanstieg des Marktes als Grundlage für die höheren Erdgas-Preise vorliegt, sollten Sie einen Vergleich vornehmen. Möglicherweise wirkt sich der Preisanstieg bei einem anderen Anbieter geringer aus und Sie können die Kosten durch einen Wechsel etwas geringer halten.

Worauf muss ich beim Anbieter-Wechsel achten?

Ein Wechsel zu einem anderen Erdgas-Anbieter ist glücklicherweise sehr unkompliziert und erfolgt innerhalb weniger Minuten. Achten Sie beim Vergleich darauf, dass Sie keine lange Vertragslaufzeit abschließen und jederzeit flexibel auf die Veränderung der Marktsituation reagieren können. Wenn Sie den Vertrag kündigen möchten, ist die Einhaltung der vereinbarten Kündigungsfrist entscheidend.

Verstreicht diese Frist und wird Ihre Kündigung verspätet zugestellt, verlängert sich der Vertrag automatisch. Aus diesem Grund ist ein zeitnaher Versand des Kündigungsschreibens wichtig. Bei einem regulären Anbieter-Wechsel wird die Kündigung des alten Vertrages meist durch den neuen Anbieter in die Wege geleitet. Der Versand eines Kündigungsschreibens durch Sie selbst ist in diesem Fall somit nicht erforderlich. Wichtig ist die Kündigungsfrist jedoch beim Sonderkündigungsrecht aufgrund Preiserhöhung, denn hier müssen Sie die Kündigung frühzeitig selbst vornehmen.

Vergleich unterschiedlicher Erdgas-Tarife

Mit wenigen Klicks können Sie unzählige Erdgas-Anbieter vergleichen und so das beste Angebot finden. Expertentesten rät Ihnen dazu, beim Vergleich keine langen Vertragslaufzeiten zu wählen. Achten Sie auf Vertragslaufzeiten von maximal 12 Monaten. Der Vergleich für das beste Angebot ist unkompliziert, Sie müssen lediglich Ihren geschätzten Verbrauch und die Postleitzahl angeben. Zusätzlich können Sie die Suche meist individuell anpassen und zusätzliche Suchkriterien auswählen.

So filtern Sie aus unzähligen Tarifen das beste Angebot heraus und schließen innerhalb weniger Minuten einen Vertrag mit einem neuen Erdgas-Anbieter ab. Welcher Tarif die beste Wahl ist, hängt von Ihren individuellen Anforderungen und der Region ab.

Vorstellung der führenden 7 Erdgas-Anbieter

Wenn Sie da beste Erdgas-Tarifangebot suchen, werden Sie mit einer Vielzahl von Anbietern und Tarifvarianten konfrontiert. Derzeit gibt es in Deutschland mehr als 700 unterschiedliche Erdgas-Versorger, von denen einige Anbieter nur regional tätig sind. Die Suche nach dem besten Angebot kann daher durchaus schwierig sein. Nachstehend stellt Ihnen die Crew von Expertentesten die führenden sieben Erdgas-Anbieter vor:

  • EnBW
  • E.ON
  • Greenpeace Energy
  • LichtBlick
  • RWE
  • Vattenfall
  • Polarstern Energie

EnBW

Die börsennotierte EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit Sitz in Karlsruhe wurde 1997 gegründet. Bereits 1989 legten die vier größten Energieversorgungsunternehmen in Baden-Württemberg den Grundstein für die Gründung und riefen die Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg ins Leben. Grundlage für diese Vorgehensweise waren die damals bereits absehbare Liberalisierung des Energiemarktes und der Wunsch nach effizienteren Strukturen für Produktion, Vertrieb und Verteilung. Als Folge des Atomausstiegs und der damit verbundenen Energiewende wurde ab Ende 2012 ein Konzernumbau in die Wege geleitet, um bis zum Jahr 2020 den Anteil erneuerbarer Energien von damals 12 auf 40 Prozent zu erhöhen. Zusätzlich zu der Lieferung von Strom und Gas bietet EnBW den Kunden weitere Dienstleistungen aus den Bereichen Bauen, Modernisieren und Elektromobilität an.

E.ON

Der Energiekonzern E.ON entstand im Jahr 2000 durch eine Fusion der beiden Konzerne VIAG und VEBA. Die E.ON Energie Deutschland GmbH ist eine Tochterfirma dieser Holding und zählt zusammen mit Vattenfall, EnBW und RWE zu den vier großen Energieversorgern in Deutschland. Nach eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmen derzeit rund 3.000 Mitarbeiter und betreut mehr als sechs Millionen Privat- und Geschäftskunden in ganz Deutschland. Zum Produktportfolio gehören Strom und Erdgas sowie weitere Dienstleistungen rund um die Themen eMobility, Smart Home, Solar und Heizung. Bei diesem Erdgas-Anbieter können Sie flexibel aus unterschiedlichen Erdgas-Angeboten wählen und sich für flexible Tarife mit und ohne Preisgarantie entscheiden. Neben den klassischen Erdgas-Tarifen bietet E.ON für Privat- und Geschäftskunden auch Öko-Tarife in den Bereichen Erdgas und Strom an.

Greenpeace Energy

Im Jahr 1999 gründete die gleichnamige Umweltorganisation die Greenpeace Energy eG als eingetragene Genossenschaft. Grundlage für diese Gründung war die Inititative “Stromwechsel”, bei der sich Verbraucher ab 1998 anmelden konnten, wenn Sie an einem Wechsel zu einem nachhaltigen Anbieter interessiert waren. Nach umfassender Suche stellte die Umweltorganisation fest, dass leider kein passender Anbieter am Markt tätig war, der die strengen Anforderungen erfüllen würde. Mit der Gründung der Genossenschaft wollte Greenpeace gewährleisten, dass den Kunden eine Energielieferung geboten werden konnte, die langfristig von großen Energiekonzernen unabhängig bleibt. Aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht sind die Umweltorganisation und Greenpeace Energy komplett getrennt und die Verwendung des Namens wurde vertraglich an bestimmte Richtlinien gebunden. Nach eigenen Angaben hat das Energieunternehmen Greenpeace Energy gemeinsam mit der Tochterfirma Planet energy GmbH bisher bereits über 140 Millionen Euro in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Neben Ökostrom können Sie von diesem Anbieter auch Ökogas beziehen. Wenn Sie als umweltbewusster Erdgas-Nutzer eine ökologische Alternative zu klassischen Tarifen suchen, bietet Ihnen Greenpeace Energy die passende Alternative. Hier können Sie mit dem Gastarif proWindgas einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Greenpeace Energy wandelt überschüssige Windenergie in Wasserstoff um und speist das Gas als klimaneutrale Alternative zu Erdgas in das vorhandene Erdgas-Netz ein. Somit ist Greenpeace Energy der erste Anbieter, der einen klimaneutralen Ökogas-Tarif bietet, der die Vorteile der Windenergie nutzt.

LichtBlick

Das in Hamburg ansässige Energieunternehmen LichtBlick wurde 1998 nach der Liberalisierung des Energiemarktes gegründet und startete im Oktober 1999 mit der Stromlieferung an acht Haushalte. Als erster Energie-Anbieter erhielt das Unternehmen im Jahr 2001 das begehrte ok-power-Label. Nach dem erfolgreichen Start auf dem Strommarkt entschloss sich LichtBlick, auch den Gasmarkt zu erobern und versorgte erstmals im Jahr 2007 die eigene Unternehmenszentrale sowie insgesamt sieben Haushalte in Hamburg mit einem Biogas-Erdgas-Mischprodukt. Im Oktober 2014 wurde das Unternehmen vom TÜV SÜD als “Wegbereiter der Energiewende” zertifiziert. Nach der Übernahme des Energie-Anbieters Tchibo Energie im Jahr 2015 folgten in den vergangenen Jahren weitere Übernahmen der Anbieter Clevergy, Nordland Energy und Secura Energie. Bei der Produktion entstehende CO2-Emissionen kompensiert LichtBlick durch Investitionen in ein eigenes Klimaschutzprojekt.

RWE

Als einer der größten Energiekonzerne in Europa ist die RWE AG mit Sitz in Essen nach eigenen Angaben in Deutschland führender Energieversorger des Landes. Das Unternehmen wurde im Jahr 1898 als Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG gegründet und avancierte vom einfachen Stadtwerk zum großen Konzern. Im Jahr 2000 fusionierte RWE mit dem Konkurrenzunternehmen Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen und legte damit den Grundstein für den heutigen Unternehmenserfolg. Das Endkundengeschäft in den Bereichen Strom und Gas wird von unterschiedlichen Tochterunternehmen übernommen, zu denen beispielsweise innogy und der Discount-Anbieter eprimo GmbH gehören.

Vattenfall

Die deutsche Vattenfall GmbH wurde 2002 gegründet und gehört als Tochterunternehmen zur schwedischen Konzerngruppe Vattenfall AB. 1996 weitete Vattenfall AB seine Geschäftstätigkeit international aus und erwarb im Jahr 1999 nach der Deregulierung der Stromversorgung in Deutschland Anteile an den Hamburgischen Elektrizitäts-Werken (HEW). Im Jahr 2001 wurde der Konzern letztendlich Mehrheitseigner. 2002 fusionierte HEW mit dem Unternehmen Vereinigte Energiewerke AG sowie der Lausitzer Braunkohle AG zur heutigen Vattenfall GmbH. Neben Strom und Gas finden Sie bei Vattenfall weitere Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Wärme und Smart Home.

Polarstern Energie

Ein weiterer Anbieter von Ökogas ist der Ende 2009 gegründete Energie-Anbieter Polarstern Energie, der für seine Ökostrom-Angebote von Ökotest und Stiftung Warentest regelmäßig mit Bestnoten belohnt wird. Im Vergleich zu anderen Anbietern handelt es sich bei dem Ökogas von Polarstern um wirkliches Ökogas, da es zu 100 Prozent aus organischen Reststoffen erzeugt wird und somit vollständig auf erneuerbaren Energieträgern basiert. Die zertifizierte Biogas-Anlage des Unternehmens steht in der Nähe von Budapest und ist an eine moderne Zuckerfabrik angeschlossen. Bei der Verarbeitung der Zuckerrüben in der Zuckerfabrik fallen Reststoffe an, die in der Biogas-Anlage zu reinem Ökogas aus 100 Prozent natürlichen Reststoffen verarbeitet werden. So kann das Unternehmen eine klimaneutrale Gasproduktion gewährleisten und ist daher insbesondere für umweltbewusste Verbraucher eine gute Alternative zu klassischen Erdgas-Anbietern. Dieses Ökogas wird von Polarstern in das bestehende Erdgas-Netz eingespeist und leistet daher einen wichtigen Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energien. Für die Unternehmensgründer liegt der Fokus des Unternehmens neben der nachhaltigen Energieerzeugung auch auf sozialen Aspekten.

 

Online oder Offline: Wo sollte ich meinen Erdgas-Anbieter auswählen?

Erdgas Testsieger im Internet online bestellen und kaufeDie Liberalisierung des Energiemarktes hat dazu geführt, dass die Anzahl der Energie-Anbieter in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen ist. Ein Offline-Vergleich ist somit aufgrund der unübersichtlichen Auswahl schlicht nicht möglich. Wenn Sie einschlägige Portale für einen Online-Vergleich unterschiedlicher Anbieter nutzen, profitieren Sie von entscheidenden Vorteilen, da Ihnen neben bundesweit tätigen Unternehmen auch regionale Erdgas-Anbieter angezeigt werden. So können Sie alle Tarifangebote in aller Ruhe miteinander Vergleichen und im Anschluss das beste Angebot für Ihre Anforderungen auswählen.

Zudem müssen Sie keine langwierigen Vertragsverhandlungen befürchten, da Sie den Vertrag mit Ihrem neuen Anbieter einfach innerhalb weniger Augenblicke abschließen können. Dazu sind in der Regel nur wenige Angaben erforderlich, daher ist ein Onlinewechsel zu einem neuen Erdgas-Anbieter eine erfreulich unkomplizierte Angelegenheit.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Erdgas-Nutzung

Erdgas blickt auf eine lange Geschichte der Nutzung durch den Menschen zurück, denn bereits vor mehr als 2.000 Jahren wurde in China Erdgas nachweislich zur Salzgewinnung genutzt. Historische Quellen belegen, dass französische Missionare um das Jahr 1626 von “brennenden Quellen” berichten, die sie in Nordamerika gesehen hatten. Der Startschuss zur großen industriellen Nutzung von Erdgas erfolgte im Jahr 1825 im US-Bundesstaat New York.

Zur Erdgasgewinnung hatte hier der Unternehmer William Hart einen Schacht angelegt, um die Beleuchtung eines Wohnhauses und einer Mühle zu gewährleisten. 1858 gründete William Hart mit dem Unternehmen Fredonia Gas Light Company die erste Erdgasgesellschaft. 1884 war Pittsburgh die erste Stadt weltweit, die durch eine Erdgaspipeline versorgt wurde.

Zahlen, Daten, Fakten rund um Erdgas

Alle Zahlen und Daten aus einem Erdgas Test und Vergleich In Deutschland wurden im Jahr 2018 etwa 6,3 Milliarden Kubikmeter Erdgas produziert. War bis vor einigen Jahren Erdöl noch Spitzenreiter für die Wärmeversorgung in Deutschland, hat diesen Platz inzwischen Erdgas inne. In rund 49,2 Prozent aller Haushalte wird für die Beheizung Erdgas genutzt und es stellt damit die weitaus beliebteste Wärmequelle in Deutschland dar. Heizöl besitzt einen Anteil von 27 Prozent und Fernwärme wird von etwa 14 Prozent der Haushalte genutzt.

Erdgas entwickelt in den sibirischen Pipelines eine Geschwindigkeit von rund 25 km/h. Auch im Straßenverkehr kommt Erdgas zum Einsatz, denn auf deutschen Straßen sind aktuell (Stand: 2018) insgesamt 91.436 Fahrzeuge mit Erdgas-Antrieb unterwegs. Der erste funktionstüchtige Gasmotor wurde 1860 von dem luxemburgischen Erfinder Etienne Lenoir patentiert.

Erdgas-Anbieter in 4 Schritten richtig wechseln

Schritt 1

Schritt 1

Führen Sie einen Online-Vergleich unterschiedlicher Gas-Anbieter durch und vergleichen Sie neben den Preisen auch die unterschiedlichen Vertragskonditionen, um das beste Angebot für Ihre Ansprüche zu finden. Für den Vergleich müssen Sie lediglich die Postleitzahl und den geschätzten Jahresverbrauch angeben. Anschließend können Sie die Suche mit der Auswahl weiterer Filterkriterien zusätzlich verfeinern.

Schritt 2

Schritt 2

Wenn Sie das beste Tarif-Angebot ausgewählt haben, können Sie den Vertrag mit dem ausgewählten Anbieter direkt online abschließen. In der Regel werden bestimmte Angaben wie letzter Jahresverbrauch sowie Kundennummer und Namen des aktuellen Anbieter abgefragt. Diese Angaben entnehmen Sie Ihrer aktuellen Jahresrechnung.

Schritt 3

Schritt 3

Meist nimmt der neue Anbieter den Wechsel eigenständig vor und informiert Ihren bisherigen Gasversorger automatisch. Bei einem regulären Anbieter-Wechsel ist somit kein separates Kündigungsschreiben erforderlich. Lediglich bei Inanspruchnahme des Sonderkündigungsrechts müssen Sie selbst tätig werden und dem bisherigen Anbieter ein schriftliches Kündigungsschreiben zusenden.

Schritt 4

Schritt 4

Wenn der alte Erdgas-Vertrag endet, erhalten Sie vom bisherigen Anbieter eine Kündigungsbestätigung sowie eine Mitteilung über den Vertragsbeginn durch den neuen Gaslieferanten.

5 Tipps für langfristig günstige Erdgas-Preise

Schritt 1

Schritt 1

Vermeiden Sie den Abschluss eines Erdgas Vertrages mit langer Laufzeit, da Sie in diesem Fall nicht von günstigeren Konditionen und attraktiven Angeboten anderer Erdgas-Anbieter profitieren können.

Schritt 2

Schritt 2

Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Vertragskonditionen und nehmen Sie von Zeit zu Zeit einen Vergleich mit anderen Anbietern vor.

Schritt 3

Schritt 3

Lassen Sie sich nicht von vermeintlichen Schnäppchen und angeblichen Bonusangeboten in die Irre führen. Wenn Sie einen Bonus-Vertrag abschließen, kann nach dem Ende der vereinbarten Vertragslaufzeit eine Preiserhöhung auf Sie zukommen. Achten Sie daher unbedingt auf die Preisgestaltung und nehmen Sie bei einer Preiserhöhung frühzeitig einen Wechsel zu einem günstigeren Anbieter vor.

Schritt 4

Schritt 4

Neukundenboni werden in der Regel nur den neuen Kunden eines Unternehmen gewährt. Als Bestandskunde haben Sie leider kein Anrecht auf diese Vergünstigungen, daher lohnt sich ein regelmäßiger Anbieter-Wechsel.

Schritt 5

Schritt 5

Achten Sie auf möglichst kurze Vertragslaufzeiten, damit Sie flexibel auf veränderte Marktsituationen reagieren und kurzfristig den Anbieter wechseln können. Die meisten Verbraucherschützer und auch Test-Institute wie Stiftung Warentest und Ökotest empfehlen, etwa spätestens alle 12 Monate den eigenen Vertrag zu überprüfen und gegebenenfalls zu einem anderen Anbieter zur wechseln.

Erdgas-Anbier im Test von Stiftung Warentest & Ökotest – die Test-Ergebnisse

Die Prüfergebnisse von Stiftung Warentest zum Thema ErdgasIm Jahr 2017 führte die Stiftung Warentest einen umfassenden Strom- und Gas-Test durch und veröffentlichte die Test-Ergebnisse in der Ausgabe 01/2018 der Zeitschrift Finanztest. Nach Angaben des Test-Institutes lohnt sich ein regelmäßiger Vergleich unterschiedlicher Angebote, da die Gaspreise teilweise hohen Schwankungen unterworfen sind und die Kunden durch einen Wechsel von günstigen Konditionen profitieren können.

Im Vergleich zu den Preisen im Jahr 2012 hat die Stiftung Warentest im Test von 2017 festgestellt, dass die Preise bei den meisten Anbietern deutlich gesunken waren und die Verbraucher bei einem Anbieter Wechsel somit von einem hohen Einsparpotenzial profitieren konnten. Insbesondere bei älteren Gastarifen zeigte sich, dass ein Wechsel zu einem neuen Anbieter sogar mehrere Hundert Euro im Jahr einsparen konnte.

Bei dem Test und Vergleich kam die Stiftung Warentest zu der Erkenntnis, dass aktive Verbraucher deutlich mehr sparen, wenn Sie häufig den Anbieter wechseln. Interessierten Verbrauchern empfiehlt das Test-Institut, bei einem Vergleichunterschiedlicher Angebote unbedingt bestimmte Sucheinstellungen vorzunehmen:

  • achten Sie auf Preisgarantien
  • bevorzugen Sie möglichst kurze Vertragslaufzeiten
  • kurze Kündigungsfristen sind sinnvoll
  • wählen Sie Tarife, bei denen der Neukundenbonus nicht im Gesamtpreis enthalten ist
Mit diesen Empfehlungen des renommierten Test-Instituts können Sie im Handumdrehen einen eigenen Test und Vergleichder unterschiedlichen Erdgas-Anbieter vornehmen und von einem exzellenten Einsparpotenzial profitieren.

Die Test-Ergebnisse von Öko-Test

Die Ergebnisse von ÖKO-Test zum Thema Erdgas im Überblick

Das bekannte und beliebte Magazin und Test-Institut Öko-Test legt den Test-Fokus im Bereich Gasversorgung in erster Linie auf Test und Vergleich unterschiedlicher Ökogas-Anbieter. Hier ist durchaus ein genauer Blick notwendig, da nicht alle Ökogas-Anbieter im Test auch wirklich einen nachhaltigen Vorteil für die Umwelt bieten. Für umweltbewusste Verbraucher ist ein Wechsel zu einem Ökogas-Anbieter eine gute Möglichkeit, einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz zu leisten. Nach Ansicht von Öko-Test ist ein Wechsel zu einem anderen Anbieter nur sinnvoll, wenn dieser die Produktion und Einspeisung von Biogas aktiv fördert.

Dies ist jedoch leider nur bei einem Teil der Ökogas-Anbieter aus dem Test der Fall, daher kann nicht jeder Anbieterwechsel Ihre Klimabilanz verbessern. Bei Biogas handelt es sich um Methan, welches in Biogasanlagen aus organischen Reststoffen hergestellt wird. Auch wenn nicht alle Anbieter empfehlenswert sind, konnte Öko-Test dennoch die positive Bilanz vermelden, dass der Anteil von Biogas-Anbietern seit einigen Jahren stark gestiegen ist. Die ersten Anbieterkamen laut Öko-Test 2007 auf den Markt und inzwischen liegt der Heizwert von Biogas deutschlandweit bei mehr als 500 Millionen Kilowattstunden.

Von den neu installierten Heizungsanlagen werden in Deutschland rund 75 Prozent mit Gas betrieben, daher wird die Bedeutung von Ökogas laut Öko-Test in Zukunft noch weiter ansteigen und somit auch bei weiteren Anbietern zunehmend an Bedeutung gewinnen. Auch wenn auf den ersten Blick mit umweltfreundlichem Ökogas geworben wird, sollten Sie sich nicht von diesem Versprechen beeindrucken lassen. Öko-Test empfiehlt vor dem Abschluss eines Vertrages einen kritischen Blick auf die Konditionen und die Angaben des Anbieters zur Herkunft des in das Netz eingespeisten Gases.

Nur so können Sie nach Ansicht der Test-Experten von Öko-Test gewährleisten, dass Sie bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter auch wirklich Ökogas beziehen und somit einen nachhaltigen Nutzen für den Schutz von Umwelt und Klima leisten. Bereits ein Drittel aller Verbraucher legt laut Öko-Test bei einem Wechsel des Anbieters großen Wert auf Ökogas und dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch weiter fortsetzen.

Fragen und Antworten rund um die Erdgaslieferung

Muss beim Anbieterwechsel auch der Zähler ausgetauscht werden?

Nein – das ist in der Regel nicht erforderlich. Umbaumaßnahmen oder ein Wechsel des Zählers sind meist nicht erforderlich und der Anbieterwechsel findet ganz unkompliziert und problemlos statt.

Kann es beim Wechsel zu einem anderen Anbieter zu einer Unterbrechung der Gaslieferung kommen?

Nein – diese Befürchtung wird von Verbrauchern immer wieder geäußert. Da auch der Gesetzgeber diese Problematik erkannt hat, wurde ausdrücklich eine gesetzliche Regelung ins Leben gerufen, die eine Unterbrechung ausdrücklich verhindert. Im Zweifelsfall übernimmt automatisch der Grundversorger die Gasversorgung.

Verlängert sich der Anbietervertrag automatisch, wenn ich ihn nicht zum Ende der Erstvertragslaufzeit kündige?

Ja – in den meisten Verträgen ist eine Klausel enthalten, die automatisch zu einer Vertragsverlängerung führt, wenn Sie keine fristgerechte Kündigung vornehmen.

Muss ich bei einem Umzug die bestehenden Verträge des Vormieters einer Wohnung übernehmen?

Nein – der Vertrag des Vormieters wird nicht automatisch auf den neuen Mieter oder Besitzer einer Wohnung übertragen.

Gibt es ein Sonderkündigungsrecht bei einem Umzug in eine andere Wohnung?

Grundsätzlich ja. In diesem Fall können Sie sich auf das Sonderkündigungsrecht berufen.

Fallen für den Anbieter-Wechsel zusätzliche Gebühren an?

Nein – wenn Sie sich für das beste Angebot Ihrer Wahl entschieden haben, können Sie problemlos den Anbieter wechseln

Muss ich eine bestimmte Mindestmenge an Gas abnehmen und bezahlen?

Dies ist nur bei Paketangeboten der Fall, diese Tarife sind jedoch nicht empfehlenswert.

Links

Stichwort: Was ist Erdgas? | tagesschau.de

Erdgas Wissenswertes

Erdgas ist ein sogenannter „fossiler Energieträger“

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Erdgas und Flüssiggas?

Erdgas ist ein brennbares Naturgas, das in unterirdischen Lagerstätten vorkommt

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