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Rauchmelder Test 2019 ‱ Die 10 besten Rauchmelder im Vergleich

Rauchmelder werden immer kleiner und smarter. Doch konnten in externen Praxistests wie bei der Stiftung Warentest nicht immer alle Modelle ĂŒberzeugen. Manche erkannten den Rauch zu spĂ€t, andere funktionieren nicht, wenn die Batterie an der Home-Base leer ist. Nach grĂŒndlicher Recherche mit unserem geschulten und unabhĂ€ngigen Team von ExpertenTesten prĂ€sentieren wir hier die Bestenliste von zuverlĂ€ssigen Rauchmeldern.

Rauchmelder Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Rauchmelder und wie funktioniert er?

Was ist ein Rauchmelder Test und Vergleich?Ein Rauchmelder ist ein technisches GerÀt, das im Brandfall einen Alarm auslöst. Sowohl in privaten Wohnungen und HÀusern als auch in sÀmtlichen öffentlichen Einrichtungen und Industrieanlagen werden Rauchmelder eingesetzt.

Tipp: Das Signal warnt beziehungsweise weckt die anwesenden Personen rechtzeitig, um das GebĂ€ude verlassen und sich in Sicherheit bringen zu können. Bei spezifischen Modellen erfolgt nicht “nur” die Alarmierung der bedrohten Menschen, sondern gleichzeitig auch die unmittelbare Benachrichtigung der Feuerwehr, wie der Test zeigt.Man unterscheidet zwischen automatischen Rauchmeldern (Rauchmelderpflicht) sowie manuellen GerĂ€ten, die als zusĂ€tzliche Elemente infrage kommen. Im Ratgeber widmen wir uns allerdings ausschließlich den automatischen Rauchmeldern.Wie sieht denn ein Rauchmelder eigentlich aus?

Was kann man sich darunter vorstellen? In den meisten FÀllen handelt es sich um eine relativ kleine runde Dose aus Kunststoff. Je nach integrierter Technik arbeitet diese leistungsstarke Dose nach einem bestimmten physikalischen Prinzip. In diesem Zusammenhang differenziert manoptische Rauchmelder und Ionisations-Rauchmelder.

So funktioniert ein optischer Rauchmelder

Ein optischer Rauchmelder zeichnet sich durch das Streulichtverfahren aus, das auch als Tyndall-Effekt bekannt ist. Der Hintergrund: Klare, reine Luft kann praktisch kein Licht reflektieren. Somit löst der Rauchmelder bei solchen VerhÀltnissen auch keinen Alarm aus.

Anders verhĂ€lt es sich hingegen, wenn Rauchpartikel in die Luft gelangen und in die optische Kammer des Rauchmelders eindringen: Eine darin verbaute Infrarotdiode strahlt kontinuierlich einen Lichtstrahl aus. In einem bestimmten Winkel gegenĂŒber dieser Diode ist ein Fotosensor angebracht – und zwar so, dass der Lichtstrahl nicht direkt auf ihn treffen kann.

Wenn nun Rauchpartikel in den Rauchmelder gelangen, wird der Lichtstrahl gestreut und reflektiert. Das resultierende Streulicht fÀllt infolgedessen auf den lichtempfindlichen Fotosensor, was letztlich den Alarm auslöst. So Àhnlich funktioniert auch der Bewegungsmelder oder die Alarmanlage. Mehr dazu in diesem Artikel.

Was ist denn ein Rauchmelder Test und Vergleich genau?Hinweis: Kurzum bedeutet das, dass der “daueraufmerksame” Lichtstrahl die Fotodiode ohne vorhandene Rauchpartikel nicht erreichen kann. Dies macht einen optischen Melder enorm zuverlĂ€ssig.

Eine Fehlfunktion ist durch das Prinzip nahezu ausgeschlossen. Wird das dĂŒnnwandige GehĂ€use des Rauchmelders durch kĂŒnstliches Licht von außen bestrahlt, gibt es laut Test im Rauchmelder immer noch ein Labyrinth aus nicht reflektierendem Material. Letzteres absorbiert dieses Fremdlicht. Sie können also absolut auf die FunktionstĂŒchtigkeit eines optischen Rauchmelders vertrauen.

Tipp: Extrem hochwertige Rauchmelder weisen statt einer Leuchtdiode eine sehr helle Laserdiode auf. Im Vergleich zu “klassischen” optischen Rauchmeldern erkennen derartige Premiummodelle noch kleinere Partikelstreuungen – und reagieren somit schneller.

Hier noch einmal der Aufbau eines optischen Rauchmelders im Überblick:

  • GehĂ€use
  • Streulichtkammer mit Labyrinth
  • Infrarot- oder Laserdiode als Sender
  • Fotodiode als EmpfĂ€nger
  • Batterie als Stromquelle
  • Status-LED
  • PrĂŒftaste
  • Deckenhalterung

Kurze ErklĂ€rungen zu Status-LED, PrĂŒftaste und Deckenhalterung:

  • Status-LED

Die blinkende Status-LED zeigt an, ob der jeweilige Rauchmelder einsatzbereit ist.

  • PrĂŒftaste

Auch die PrĂŒftaste dient dazu, die Einsatzbereitschaft des Rauchmelders aus dem Test zu checken.

  • Deckenhalterung
Optische Rauchmelder werden gemeinhin an der Zimmerdecke angebracht. Um sie dort sicher befestigen zu können, bedarf es einer Deckenhalterung.

So funktioniert ein Ionisations-Rauchmelder

Ionisations-Rauchmelder sind im Vergleich zu optischen Rauchmeldern deutlich weniger verbreitet. Es handelt sich um echte radioaktive Strahler, die sogar kaum reflektierende Rauchpartikel erkennen können. Im Ruhezustand des Rauchmelders (“keine Gefahr droht”) fließen die Alphastrahlen der radioakiven Quelle zwischen zwei Metallplatten hin und her, die geladen sind. In diesem Bereich befindet sich ionisierte Luft – dies ermöglicht erst den Stromfluss.

Gelangen Rauchpartikel zwischen die Metallplatten (selbst wenn diese Partikel noch so winzig sind), werden Ionenteile elektrostatisch angezogen; in der Folge verringert sich die LeitfÀhigkeit in der Luft, sodass der Stromfluss abnimmt und der Rauchmelder seinen schutzorientierten Alarm schlÀgt.
Hinweis: Zwar kann die radioaktive Strahlung im Inneren von Ionisations-Rauchmeldern nicht nach außen gelangen, dennoch kommen diese Varianten selten zum Einsatz – und das trotz ihrer funktionalen Überzeugungskraft.

Anwendungsbereiche – Rauchmelder im Einsatz

Die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Rauchmelder TestvergleichIn den meisten BundeslĂ€ndern in Deutschland herrscht bereits Rauchmelderpflicht. Das heißt, dass in vorgeschriebenen RĂ€umlichkeiten Rauchmelder angebracht sein mĂŒssen. Hierbei nicht zu verwechseln mit dem Gasmelder oder CO2 Melder, welche lediglich den Gehalt bzw. Austritt von Kohlenmonoxid in der Luft messen. Dieser Artikel informiert eingehend ĂŒber CO2 Melder GerĂ€te. Eine Rauchmelderpflicht gilt landesweit, nur in Berlin und Brandenburg ist das Gesetz noch etwas lockerer – allerdings haben Vermieter und Mieter die Pflicht, bis 2020 nachzurĂŒsten, wenn dies noch nicht passiert ist.

Hinweis: Im privaten Bereich gilt es Schlaf- und Kinderzimmer, Flure und Fluchtwege mit Rauchmeldern auszustatten, die im Test und Vergleich begeistern. FĂŒr Wohnungen bis 100 mÂČ reichen die ĂŒblichen Stand-Alone-Rauchmelder absolut aus. Lesen Sie auch diesen Beitrag zu Gasmeldern, denn eine Anschaffung könnte fĂŒr Sie ebenso von Interesse sein.

Geht es allerdings darum, ein grĂ¶ĂŸeres Haus mit vielen RĂ€umen auf einer oder mehreren Etagen sicher zu ĂŒberwachen, empfehlen sich funkvernetzte AusfĂŒhrungen. Details zu den beiden und noch anderen Varianten erfahren Sie im nĂ€chsten Kapitel unseres umfassenden Ratgebers.

Wichtige Information: Die meisten Brandopfer werden des nachts, wĂ€hrend sie schlafen, vom Feuer ĂŒberrascht. In der Regel ersticken sie an den giftigen Gasen, da Brandgeruch im Schlaf oft nicht rechtzeitig wahrgenommen wird.

In diesem Sinne ist ein guter Rauchmelder hĂ€ufig lebensrettend. Sein schrilles Signal sorgt dafĂŒr, dass selbst der tiefste SchlĂ€fer sicher aufwacht. So bleibt genĂŒgend Zeit, das Weite zu suchen und/oder erste Maßnahmen gegen den Brand zu treffen (Feuerwehr anrufen, Feuerlöscher anwenden).

Welche Arten von Rauchmeldern gibt es?

Im folgenden Vergleich stellen wir Ihnen die verschiedenen Arten von Rauchmeldern etwas nÀher vor.

Fotoelektrischer Rauchmelder im Test

Der fotoelektrische Rauchmelder ist nicht nur im Test und Vergleich, sondern auch in der Praxis am hÀufigsten vertreten. Er wird sowohl als Stand-Alone-GerÀt als auch funkvernetzt angeboten. Wie ein fotoelektrische Rauchmelder funktioniert, haben wir schon im zweiten Kapitel unseres Beitrags beschrieben.

Hier die Vor- und Nachteile aus dem Test und Vergleich im Überblick:

Vorteile aus einem Rauchmelder TestvergleichVorteile:

  • erkennt SchwellbrĂ€nde zuverlĂ€ssig
  • reagiert gut bei kaltem Rauch
  • insgesamt relativ schnelle Reaktion
  • einfache Montage
  • simple Handhabung
  • normalerweise batteriebetrieben
  • oft preisgĂŒnstig zu haben

Nachteile:

  • reagiert nicht optimal auf bereits flammende BrĂ€nde
  • eignet sich nicht fĂŒr RĂ€ume mit Staub- oder Rauchentwicklung
  • in der KĂŒche oder im Badezimmer nicht sinnvoll
  • Lebensdauer von der Batterieleistung abhĂ€ngig

Thermischer Brandmelder im Test

Ein thermischer Brandmelder spricht vor allem auf eine VerÀnderung der Temperatur an und macht sich demnach bemerkbar, wenn die Zimmertemperatur plötzlich stark ansteigt. Innerhalb der thermischen Brandmelder differenziert man Thermo-Maximalmelder sowie Thermo-Differentialmelder.

Hier der Vergleich: Ein Thermo-Maximalmelder löst einen Alarm aus, wenn eine bestimmte Temperatur ĂŒberschritten wird (meist liegt diese vorgegebene Temperatur bei etwa 60 Grad Celsius). Er arbeitet mit einem Maximalauslöseelement und einem Messheißleiter.Ein Thermo-Differentialmelder erkennt einen sehr raschen Anstieg der Temperatur.

Zu diesem Zweck kommt er mit einem Messheißleiter und einem Vergleichsheißleiter daher. Ein Thermo-Differentialmelder nimmt also quasi einen Vergleichvor, indem er die Differenz zweier Temperaturen “misst”.Thermische Brandmelder reagieren nicht auf Staub oder Dampf. Deshalb sind sie ideal fĂŒr KĂŒchen, Badezimmer und WerkstĂ€tten, in denen reichlich Staub oder Dampf anfĂ€llt.

Hier die Vor- und Nachteile aus dem Test und Vergleich im Überblick 
Nennenswert Vorteile aus einem Rauchmelder Testvergleich fĂŒr KundenVorteile:

  • erkennen Temperaturanstiege zuverlĂ€ssig
  • lassen sich leicht montieren
  • sind einfach in der Handhabung
  • simple Montage
  • perfekt fĂŒr KĂŒche, Bad und Werkstatt
  • oft preiswert zu haben

Nachteile:

  • reagieren relativ trĂ€ge
  • fĂŒr Personenschutz ungeeignet

Rauchmelder mit Licht- und/oder Vibrationsalarm im Test

HörgeschÀdigte und Gehörlose sind nicht in der Lage, den hohen Signalton eines normal aufgebauten Rauchmelders zu bemerken. Doch selbstverstÀndlich wollen und sollen auch sie gewarnt werden, wenn es zu einem Brand kommt.

Deshalb offerieren einige Hersteller spezielle Rauchmelder mit generellem Blitzlicht oder Stroposkopblitz. Des Weiteren weisen solche Modelle mitunter einen Vibrationsalarm auf, wie der Test zeigt.

So funktioniert es: Ein solcher Rauchmelder ist mit einem Funkmodul ausgestattet. Bei Rauchentwicklung werden als tonlose Alarmsignale ein separat installierter Stroboskopblitz und/oder ein Vibrationskissen aktiviert. Menschen mit HörschĂ€den erhalten auf diese Weise die Information, dass Sie aus der Wohnung, dem Haus oder FirmengebĂ€ude flĂŒchten mĂŒssen.

Hier die Vor- und Nachteile aus dem Test und Vergleich im Überblick:

Die wichtigsten Vorteile von einem Rauchmelder Testsieger in der ÜbersichtVorteile:

  • warnt zuverlĂ€ssig mit Licht und/oder Vibration
  • speziell auf Gehörlose und -geschĂ€digte abgestimmt
  • Krankenkassen mĂŒssen die Kosten ĂŒbernehmen

Nachteile:

  • Installation im Vergleich zu Standardmodellen aufwĂ€ndiger
  • Hilfsperson zum Einrichten und Testen erforderlich
  • relativ kostenintensiv (wenn Übernahme durch Kasse nicht möglich)

Hinweis: Krankenkassen mĂŒssen die Kosten nur dann ĂŒbernehmen, wenn auch wirklich eine HörschĂ€digung beim Nutzer vorliegt.UnabhĂ€ngig davon, nach welchem Prinzip der jeweilige Rauchmelder arbeitet, gilt es die Modelle grundsĂ€tzlich noch in Stand-Alone-, Funk- und Smart-AusfĂŒhrungen zu unterteilen (wobei sich Funk- und Smart-Varianten Ă€hneln).

Stand-Alone-Rauchmelder im Tes

Wie der Name schon sagt, steht ein Stand-Alone-Rauchmelder fĂŒr sich allein. Er hat also keine Verbindung zu weiteren Rauchmeldern in der Wohnung oder im Haus. Das heißt im Umkehrschluss, dass ein solcher Rauchmelder erst dann Alarm schlĂ€gt, wenn er selbst die Entwicklung von Rauch durch seine Sensoren feststellt.

Tipp: Stand-Alone-Modelle sind einfach zu montieren. Mit einer Longlife-Batterie haben sie zudem eine lange Laufzeit, die bis zu zehn Jahre dauern kann.

Rauchmelder mit Funkverbindung im Test

Welche Arten von Rauchmelder gibt es in einem Testvergleich?Ein Funk-Rauchmelder ist ĂŒber Funk mit sonstigen Rauchmeldern verbunden.

SchlĂ€gt im Falle eines Brands einer der “VerbĂŒndeten” Alarm, bekommen seine “Kollegen” auch Wind davon und beginnen automatisch, ebenso zu alarmieren, sodass der sehr schrille Signalton im gesamten Haus zu hören ist und damit jeden Menschen erreicht, der sich gerade darin aufhĂ€lt.

Tipp: Funk-Rauchmeldersysteme sind fĂŒr große, mehrstöckige HĂ€user vorgesehen. Hier kann es nĂ€mlich das Risiko geben, dass ein Stand-Alone-Modell nicht ĂŒberall zu hören ist, wo es den Alarm brĂ€uchte, um Menschen- und vielleicht auch Tierleben zu retten.

Smart-Rauchmelder im Test

Einen Smart-Rauchmelder, der funktional große Ähnlichkeit zum Funk-Modell aufweist, können Sie mit der Smart-Home-Zentrale in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus verbinden. Er ist dann wiederum mit den Smart-Rauchmeldern der anderen RĂ€ume vernetzt. Auch hier schlagen gleich die sonstigen Melder an, wenn einer Alarm gibt.

Tipp: Als Smart-Home-Besitzer können Sie es praktischerweise auch so einstellen, dass sofort mit dem Brandalarm sĂ€mtliche Lichter im Haus angehen. DarĂŒber hinaus informiert ein Smart-Rauchmelder den Hausbewohner via SMS, dass es brennt. So kann der EmpfĂ€nger der Kurznachricht gleich die Feuerwehr kontaktieren, auch wenn er nicht zuhause ist.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden 6 Herstellern

  • Ei Electronics
  • Unitec
  • Avantek
  • Pyrexx
  • Hekatron 
  • Gira
Ei Electronics ist ein namhafter irischer Hersteller von verschiedenen Rauchmeldern und hat seit 1991 auch in DĂŒsseldorf einen Sitz. Die batteriebetriebenen Modelle sind mit Lithium-Batterien (Laufzeit bis zu zehn Jahre) ausgestattet und damit sehr hochwertig.
Bei Unitec handelt es sich um eine Marke der deutschen Intertec GmbH. Zum Sortiment gehören unter anderem Auto- und Fahrradzubehör, aber auch Produkte aus dem Bereich Elektroinstallation und preiswerte Rauchmelder mit 9-Volt-Blockbatterie.
Avantek ist ein innovativer Hersteller von PC-Komponenten, TĂŒrklingelanlagen und noch anderen Artikeln. Auch gĂŒnstige, aber dennoch langlebige Rauchmelder finden sich in der breiten Produktpalette. Diese werden unter der Bezeichnung X-Sense angeboten.
Pyrexx, eine deutsche Firma mit Sitz in Berlin, hat sich voll auf hochwertige Brandmelder spezialisiert. Stand-Alone-Lösungen des Unternehmens haben eine Lebensdauer von bis zu zwölf Jahren. Auch die Funk-AusfĂŒhrungen ĂŒberzeugen auf ganzer Linie. Hervorzuheben ist die InternetfĂ€higkeit der meisten Rauchmelder. Dies hebt Pyrexx von anderen Firmen ab.
Hekatron wurde im Jahr 1963 gegrĂŒndet und widmet sich seit jeher der Herstellung top verarbeiteter Brandschutzanlagen. Somit gehören auch Brandmelder zum Sortiment. Diese sind mit Lithium-Batterien ausgestattet. Zudem bietet die Firma reichlich Zubehör.
Gira ist eine Marke der Giersiepen GmbH & Co. KG, die ihren Sitz in Radevormwald hat. Die Gira-Dual-Rauchmelderfungieren als MultifunktionsgerÀte (arbeiten fotoelektrisch und mit einem WÀrmesensor). Sie werden mit einer 9-Volt-Blockbatterie betrieben.
 

So werden Rauchmelder getestet

Nach diesen Testkriterien werden Rauchmelder bei uns verglichenBei einem Rauchmelder kommt es vor allem auf eines an: ZuverlĂ€ssigkeit. Deshalb ist es wichtig, nur qualitativ hochwertige Modelle zu kaufen – schließlich geht es im Fall der FĂ€lle um Ihr Leben.

Welche Kriterien fĂŒr einen externen oder auch eigenen Test und Vergleich im Fokus stehen und erfĂŒllt sein sollten, erklĂ€ren wir Ihnen in den nĂ€chsten Abschnitten.

Zertifizierung

Der ausgewÀhlte Rauchmelder sollte unbedingt nach DIN 14604 zertifiziert sein. Jedes Modell, das diesen Richtlinien entspricht, weist (mindestens) folgende Merkmale auf:

  • Alarmton mit einer LautstĂ€rke von 85 dBA oder höher bei drei Metern Entfernung
  • auftretender Rauch kann von allen Seiten in den Rauchmelder eindringen
  • Raucheinlassöffnungen mit einer GrĂ¶ĂŸe von höchstens 1,3 mm (vermeidet Schmutz)
  • Insekten können nicht durch die Öffnungen in den Melder gelangen
  • Melder macht sich 30 Tage vor dem totalen Versagen der Batterie bemerkbar
  • ein Testknopf zur praktischen FunktionsprĂŒfung ist vorhanden

Tipp: Ist Ihr aus dem Test und Vergleich auserwĂ€hlter Rauchmelder auch noch nach VdS zertifiziert, können Sie sich sicher sein, ein Top-Modell zu kaufen. VdS-Melder erfĂŒllen noch einmal deutlich höhere Anforderungen. Sie sind besonders störungssicher konstruiert.

Montage

Im besten Fall lĂ€sst sich der Melder problemlos an der Decke montieren – also ohne erst ein Loch bohren oder Ă€hnliche MĂŒhen auf sich nehmen zu mĂŒssen. Es gibt etwa Modelle mit Klebepads. Die Anbringung des Rauchmelders gestaltet sich dann sehr simpel.

Jedoch gilt es darauf zu achten, den Melder wirklich stabil zu montieren. FĂ€llt er von der Decke, ist er hinterher mit Sicherheit defekt und nicht mehr zu gebrauchen. Lassen Sie die Montage im Zweifel lieber von einem Experten beziehungsweise Profi durchfĂŒhren.

Hinweis: Rauchmelder sind oft mehrteilig aufgebaut und kommen mit einer separaten Montageplatte fĂŒr die Decke daher. Meist lĂ€sst sich die Melderdose durch eine drehende Bewegung auf der Platte fixieren. Vorteilhaft ist, dass die Platte selbst in vielen FĂ€llen schon vorgestanzte Befestigungslöcher mitbringt, um Ihnen die Aufgabe zu erleichtern.

Funk-Vernetzung

Haben Sie ein grĂ¶ĂŸeres Haus und wollen ĂŒber mehrere Etagen Rauchmelder einsetzen, sollten diese im Idealfall mit einer Funk-Vernetzung ausgestattet sein.

Leistung/Lebensdauer der Batterie

Folgende Eigenschaften sind in einem Rauchmelder Test wichtigViele gĂŒnstige Melder beherbergen eine 9-Volt-Blockbatterie, die öfter gewechselt werden muss. Der jeweilige Rauchmelderwarnt jedes Mal rechtzeitig, um auf den fĂ€lligen Austausch hinzuweisen. Dies ist grundsĂ€tzlich vorteilhaft, kann aber auch sehr störend sein (vor allem, wenn das laute Piepen mitten in der Nacht loslegt).

Um dem zu entgehen, sollten Sie gleich einen hochwertigen Melder kaufen, der statt der 9-Volt-Blockbatterie eine Lithium-Batterie mit sich bringt. Eine solche Batterie hat oft eine Laufleistung und Lebensdauer von bis zu zehn Jahren. Und da dieser Zeitraum auch in etwa der Lebenserwartung eines Rauchmelders entspricht, brauchen Sie sich hier meist keinerlei Gedanken ĂŒber eine nachlassende Batterie zu machen.

Tipp: Manche funkvernetzte Rauchmelder aus dem höherpreisigen Segment laufen mit dem 230-Volt-Hausstrom. Der Grund dafĂŒr ist, dass es fĂŒr eine stĂ€ndige Funkverbindung so viel Strom braucht, dass eine Batterie sehr schnell leer wird.

Beachten Sie, dass Sie bei Hausstrom-Rauchmeldern separat eine Leitung zu diesen GerĂ€ten verlegen mĂŒssen.

Preis

Gute Rauchmelder erhalten Sie ab ungefĂ€hr 20 Euro. Darunter fallen auch Modelle mit Lithium-Batterie und zehnjĂ€hriger Laufzeit. Streben Sie eine FunkausfĂŒhrung an, planen Sie am besten mit mindestens 40 bis 50 Euro. Wir raten Ihnen, von allzu gĂŒnstigen Produkten Abstand zu nehmen – sie sind qualitativ meist minderwertig und damit unsicher.

HĂ€ufige MĂ€ngel und Schwachstellen – darauf muss ich beim Kauf eines Rauchmelders achten

Hersteller beschreiben ihre Produkte selbstverstĂ€ndlich nur positiv – und verschweigen Schwachpunkte. Umso wichtiger ist es, vor dem Kauf einen intensiven Test und Vergleich zu vollziehen. DafĂŒr stehen Ihnen viele BeitrĂ€ge von Experten sowie auch Kundenrezensionen zur VerfĂŒgung.

Hier fĂŒnf hĂ€ufige MĂ€ngel, auf die Sie bei Ihrem Test und Vergleich achten sollten, in der Übersicht:

  • mitgelieferte Schrauben und DĂŒbel passen nicht zusammen
  • Batterien halten viel kĂŒrzer als angegeben (zum Teil nur ein Jahr)
  • unzureichende Anleitung (Unklarheiten bezĂŒglich Funktionstest)
  • klobiges Design mit unattraktiver Optik (auffĂ€llig an der Decke)
  • Signalton zu leise (kann zwei RĂ€ume weiter schon zum Überhören fĂŒhren)

Internet vs. Fachhandel – wo kaufe ich meinen Rauchmelder am besten?

Wo kaufe ich einen Rauchmelder Test- und Vergleichssieger am besten?Sie können Ihren neuen Rauchmelder im Fachhandel vor Ort oder online kaufen. Unser Vergleich schildert kurz die Vor- und Nachteile beider Optionen.

Beim Stöbern und Einkaufen im örtlichen Fachhandel haben Sie oft die Möglichkeit, sich individuell beraten zu lassen. Ist das GlĂŒck auf Ihrer Seite, möchte Ihnen der VerkĂ€ufer auch wirklich helfen und liefert Ihnen kompetente Hinweise. Es kann allerdings gut sein, dass Sie auf eine ausschließlich profitorientierte Person treffen, die Sie in eine bestimmte Richtung drĂ€ngen will.

Die Chance einer direkten Beratung entpuppt sich im praktischen Test immer hÀufiger eher als Nachteil und nicht als Pluspunkt. Seien Sie vorsichtig!

Gerade im Zusammenhang mit Rauchmeldern ist es nicht so entscheidend, die Produkte schon vor dem Kauf live zu sehen. Dennoch soll dieser Aspekt als Vorzug des Fachhandels im Vergleich zum Shoppen im Internet genannt werden.Nachteilig sind definitiv die meist deutlich geringere Auswahl an Modellen und auch die Gebundenheit an Öffnungs- und Schlusszeiten.

Rauchmelder im Internet bestellen

Online genießen Sie eine riesige Auswahl an Rauchmeldern. DarĂŒber hinaus können Sie einkaufen, wann immer Sie wollen – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

Nicht zu vergessen, dass Sie im Internet alle Informationen finden, die Sie brauchen, um eine fundierte Entscheidung fĂŒr eine bestimmte AusfĂŒhrung zu fĂ€llen. Lesen Sie einfach die Ratgeber auf unabhĂ€ngigen Test- und Vergleichsseiten und ĂŒberfliegen auch Rezensionen anderer Kunden zu Produkten, die fĂŒr Sie infrage kommen.
NatĂŒrlich erfordert das Sammeln der nötigen Infos etwas Zeit, doch der Aufwand macht sich in der Regel bezahlt – im wahrsten Sinne: Einerseits ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auf Anhieb fĂŒndig werden, sehr hoch; und außerdem sind dieselben Rauchmeldermodelle online oft gĂŒnstiger als im Fachhandel vor Ort.

Fazit

Nehmen wir sĂ€mtliche Fakten zusammen, hat das Shoppen im Internet wesentlich mehr Vorteile als Nachteile – und im Vergleich zum Einkaufen im örtlichen Fachhandel eindeutig die Nase vorn.

Wissenswertes & Ratgeber

Alles wissenswerte aus einem Rauchmelder TestIn diesem Kapitel wollen wir Sie mit allerhand wissenswerten Informationen zum Thema Rauchmelder versorgen.

Manche Fakten sind fĂŒr den individuellen Test und Vergleich sowie den Kauf eines Rauchmelders interessant, andere dienen der Erweiterung Ihres Horizonts und/oder dem richtigen Umgang mit den Meldern.

Die Entwicklung des Rauchmelders im Laufe der Zeit

Die Entwicklung des Rauchmelders hing immer mit der Geschichte der Feuerwehr zusammen. Erste Feuerwehren gab es bereits im alten Ägypten. Mithilfe von Sklaven grĂŒndeten im 21. Jahrhundert auch die Römer eine Feuerwehr. Wichtig war von Anfang an, einen Brand frĂŒh zu bemerken, um sofort Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Vor Jahrhunderten existierte zu diesem Zweck noch der Posten des Brandmelders, den stets Menschen einnahmen.

Brandmelder beobachteten das Geschehen in ihrem Stadtbezirk von TĂŒrmen aus, um bei auftretendem Feuer sofort Alarm zu schlagen. Sie lĂ€uteten eine Glocke oder schwenkten eine Laterne, um dem Volk die drohende Gefahr zu signalisieren.
Die besten Ratgeber aus einem Rauchmelder TestKurzer Exkurs: Bei den Römern wurden auch schon Bauvorschriften erlassen, die auf die potenziellen Gefahren eines Brandes hinwiesen.

Beispielsweise sollten AbstĂ€nde zwischen HĂ€usern großzĂŒgiger und Straßen breiter gestaltet werden. Trotz der Vorkehrungen fielen einige antike und mittelalterliche StĂ€dte dem roten Element zum Opfer.Elektrische Alarmeinrichtungen zur Brandmeldung wurden erst ab 1851 eingesetzt.

Sie waren durch unterirdisch verlegte Kabel miteinander verbunden. Aber: Nach wie vor oblag es einem Menschen, diese Anlage manuell zu betĂ€tigen, wenn er von seinem Wachposten aus einen aufflammenden Brand bemerkte.Die ersten automatischen Brandmelder entstanden 1891 – allerdings waren es schlimme Formen, die TierquĂ€lerei implizierten: Diese Brandmelder bestanden aus zwei Vögeln, die zusammen in einem KĂ€fig saßen. Bei einem Schwebebrand fĂŒhrte der Rauch relativ schnell zur Bewusstlosigkeit und zum Tod der Tiere. In diesen Momenten fielen sie stets von ihrer Stange auf den KĂ€figboden. Dabei wurde ein elektrischer Kreislauf geschlossen, der letzten Endes auch den Alarm auslöste.

Ab dem 20. Jahrhundert waren die Vögel von ihrem traurigen Schicksal erlöst – endlich wurde der vollautomatische Brandmelder entwickelt. Im Vergleich zu den Rauchmeldern, die heute gang und gĂ€be sind, konnten die ursprĂŒnglichen GerĂ€te lediglich auf Hitze, nicht jedoch auf Rauchentwicklung reagieren.
Sie heiße Temperaturen sorgten dafĂŒr, dass ein Stromkreislauf geschlossen und damit ein lauter akustischer Alarmton ausgelöst wurde. Ein Signallicht lieferten diese Brandmelder auch.In der Mitte des 20. Jahrhundert merkten Experten zunehmend deutlicher, wie wichtig die Rauchentwicklung fĂŒr die frĂŒhzeitige Erkennung eines Brandes ist.

So machten sich Schweizer Ingenieure daran, den ersten Ionisations-Rauchmelder zu entwickeln. Allerdings konnte sich dieser aufgrund der Angst vor radioaktiven Strahlen nie ganz durchsetzen.Seit 1970 werden fast nur noch fotoelektrische Rauchmelder hergestellt und vertrieben, wie der Test zeigt. Die Premierenmodelle dieser Gattung liefen noch ĂŒber das alte 220-Volt-Stromnetz. SpĂ€ter lösten batteriebetriebene Varianten die ersten AusfĂŒhrungen ab – und sind nach wie vor die beliebtesten Versionen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um Rauchmelder

Alle Zahlen und Daten aus einem Rauchmelder Test und VergleichRaucher stellen sich oft die Frage, wie sich Rauchmelder mit Zigarettenrauch vertragen. Besteht hier die Gefahr eines Fehlalarms? In der Regel nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Zigarettenrauch ein Alarm ausgelöst wird, ist sehr gering.

Aber: NatĂŒrlich sollten Sie den Zigarettenrauch nicht direkt in den Melder blasen. Auf Partys, bei denen einige GĂ€ste gleichzeitig in einem Raum mit Rauchmelder rauchen, kann es jedoch tatsĂ€chlich passieren, dass das GerĂ€t Alarm schlĂ€gt. Um dem vorzubeugen (und aus gesundheitlichen GrĂŒnden), sollten Sie hĂ€ufiger lĂŒften.

Achtung: Setzen Sie den Rauchmelder fĂŒr eine solche Party NICHT außer Betrieb. Es ist nicht unmöglich, dass versehentlich eine brennende Zigarette auf den Teppichboden fĂ€llt und eventuell ein Brand mit Rauchentwicklung entsteht. Dann kann ein inaktiver Melder logischerweise nichts ausrichten.

Fakt ist jedenfalls, dass qualitativ hochwertige Rauchmelder in Nichtraucher- ebenso wie in Raucherhaushalten ihre FunktionstĂŒchtigkeit ĂŒber viele Jahr behalten.An und fĂŒr sich hat der Vermieter (beziehungsweise EigentĂŒmer) eines Wohnobjekts die Pflicht, Rauchmelder zu installieren. Eine eindeutige Regelung gibt es aber nicht, sodass der Vermieter die Pflicht auch auf den Mieter ĂŒbertragen kann. Dies muss dann im Mietvertrag vermerkt sein.
Tipp: Im eigenen Interesse sollten Sie nicht darauf warten, bis Ihr Vermieter in die GĂ€nge kommt, sondern im Zweifel selbst aktiv werden. Immerhin geht es um Ihr Leben – und die Anschaffungskosten fĂŒr einen Rauchmelder halten sich laut Test und Vergleich noch in Grenzen, sodass Sie keine ĂŒbermĂ€ĂŸig großen Ausgaben fĂŒrchten mĂŒssen.FĂŒr alle RĂ€ume, in denen geschlafen wird, herrscht Rauchmelderpflicht. Schlaf-, Kinder- und GĂ€stezimmer gehören demnach dazu, aber auch Flure und Rettungswege, die an diese SchlafrĂ€ume grenzen

Sicherheitshinweise im Umgang mit einem Rauchmelder

Verschiedene Modelle von Rauchmelder im TestAchten Sie auf eine korrekte (stabile) Anbringung des Rauchmelders.

Fotoelektrische AusfĂŒhrungen dĂŒrfen nicht in der KĂŒche oder im Badezimmer eingesetzt werden. In diesen RĂ€umlichkeiten kommt es öfter zu Dampfbildung, was einen Fehlalarm auslösen könnte.

FĂŒhren Sie hin und wieder einen Funktionstest durch, um zu prĂŒfen, ob Ihr Rauchmelder noch zuverlĂ€ssig ist. Zu diesem Zweck gibt es die Funktionstaste. DrĂŒcken Sie auf ebendiese Taste, ertönt der Signalton (vorausgesetzt, beim GerĂ€t ist alles in Ordnung).

Rauchmelder in 4 Schritten richtig in Betrieb nehmen

WĂ€hlen Sie zunĂ€chst einen geeigneten Standort fĂŒr den Rauchmelder aus. Er sollte in der Raummitte an der Decke angebracht werden. Dabei gilt es, mindestens 50 Zentimeter Abstand zu SeitenwĂ€nden einzuhalten. Auch hohe Regale oder Raumtrenner sollten nicht im Wirkungsbereich des Rauchmelders stehen.

Hier eine Übersicht zu ungeeigneten Installationsorten:

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5
  • Schritt 6
  • Schritt 7
  • Schritt 8
ĂŒber offenen Kaminen/Öfen
neben Klimaanlagen
auf metallischen OberflÀchen
in der NĂ€he eines HeißluftgeblĂ€ses
bei Energiesparlampen/Leuchtstoffröhren
in RÀumen mit einer Deckenhöhe > 450 cm
im Dachgeschoss bei geringem Abstand zum Dachfirst
bei Temperaturen von -5 oder +55 °C
 

Markieren Sie die auserwĂ€hlte Stelle fĂŒr den Rauchmelder an der Decke.
Machen Sie jetzt erst einmal noch einen Funktionstest. DrĂŒcken Sie dazu auf die Taste an der Unterseite des Melders. Dann sollte ein schriller Alarmton vernehmbar sein. Montieren Sie den Melder nun. Oft ist im Lieferumfang eine extra Deckenbefestigung enthalten. Diese können Sie mit einer Schraubverbindung anbringen.

Tipp: Möchten Sie nicht mit der Schlagbohrmaschine arbeiten, holen Sie sich am besten Klebepads aus dem Handel.Schrauben Sie das GehĂ€use mit einer Drehbewegung in die Deckenbefestigung ein. Dann sollten Sie noch prĂŒfen, ob der Melder auch wirklich stabil sitzt. Anschließend können Sie das GerĂ€t seine Arbeit verrichten lassen.

10 Tipps zur Pflege und Wartung

Tipp 1

Tipp 1

Machen Sie regelmĂ€ĂŸig den Funktionstest – wie oben beschrieben.

Tipp 2

Tipp 2

ĂŒr den Test verwenden Sie einfach einen Besenstiel – mit diesem können Sie die Taste vom Boden aus erreichen. So mĂŒssen Sie nicht umstĂ€ndlich auf eine Leiter steigen.

Tipp 3

Tipp 3

Ist ein Tausch der Batterie nötig (nur bei 9-Volt-Blockbatterien!), lösen Sie das GehĂ€use des Melders von der Deckenplatte und wechseln den “Treibstoff”.

Tipp 4

Tipp 4

Der fotoelektrische Sensor verschmutzt mit der Zeit. Schuld sind Hausstaub und andere EinflĂŒsse (DĂ€mpfe). In verschmutztem Zustand kann der Melder nicht mehr so zuverlĂ€ssig auf Rauch reagieren. Deshalb sollten Sie das GerĂ€t dann und wann reinigen.

Tipp 5

Tipp 5

FĂŒr die Reinigung genĂŒgt es, kurz den Staubsauger (mit einer MöbeldĂŒse) an das GerĂ€t zu halten. So beseitigen Sie auch Spinnweben.

Tipp 6

Tipp 6

Doch Vorsicht: WÀhlen Sie nicht die höchste Saugstufe, ansonsten könnten Sie das GerÀt beschÀdigen.

Tipp 7

Tipp 7

Halten Sie sich stets an die Angaben des Herstellers, was die Pflege des Melders betrifft. Dort sind meist auch mögliche Reinigungsarten aufgefĂŒhrt.

Tipp 8

Tipp 8

Tauschen Sie den Rauchmelder spÀtestens nach zehn Jahren aus.

Tipp 9

Tipp 9

Entsorgen Sie alte/defekte Rauchmelder niemals im HausmĂŒll.

Tipp 10

Tipp 10

Es handelt sich um elektrische AltgerĂ€te, die Sie zum Wertstoffhof in Ihrer NĂ€he oder (im Falle eines Ionisations-Rauchmelders) zu einer Fachfirma bringen mĂŒssen.

NĂŒtzliches Zubehör im Test

FĂŒr eine simple Deckenmontage sind passgenaue Klebepads sinnvolles Zubehör. Damit sparen Sie sich das lĂ€stige Löcherbohren an der Zimmerdecke. Die Pads sind doppelseitig klebende Etiketten, die Sie auf die RĂŒckseite des Melders kleben. Dann brauchen Sie bloß noch die zweite Klebeschicht frei zu machen (durch Abziehen einer Schutzfolie), um Ihren Rauchmelder daraufhin an der Decke zu fixieren.

Um hin und wieder bei einem Test die Brandsituation zu simulieren, gibt es spezielles PrĂŒfgas zu kaufen. SprĂŒhen Sie das Gas direkt in die Melderöffnung. Rasch mĂŒsste es zum bekannten schrillen Ton kommen. PrĂŒfgas kostet nur wenige Euro.

FAQ

Was ist ein Rauchmelder?

Alle Fakten aus einem Rauchmelder Test und Vergleich
Ein GerÀt, das Ihnen signalisiert, wenn es zu Rauchentwicklung (Brand) kommt.

Welche Arten von Rauchmeldern gibt es?

Im Wesentlichen unterscheidet man optische und Ionisations-Rauchmelder sowie Stand-Alone-GerĂ€te, Funk-AusfĂŒhrungen und Smart-Varianten.

Wo muss ich meinen Rauchmelder befestigen?

An der Decke in allen Zimmern, in denen geschlafen wird (und auch in Fluren, die sich in der NĂ€he dieser RĂ€umlichkeiten befinden).

 Wie montiere ich meinen Rauchmelder richtig?

Entweder mit der mitgelieferten Deckenbefestigung (oft Bohren erforderlich) oder mit passenden Klebepads aus dem Handel.

Warum gibt mein Rauchmelder regelmĂ€ĂŸig ein akustisches Signal ab?

Wenn es nicht gerade brennt, ist die Batterieleistung schwach. Ersetzen Sie diese oder kaufen Sie einen neuen Rauchmelder.

Wo herrscht Rauchmelderpflicht?

In fast allen deutschen BundeslĂ€ndern – in Berlin und Brandenburg haben Sie noch bis 2020 Zeit, sich mit Rauchmeldern auszurĂŒsten.

Wann muss ich den Rauchmelder austauschen?

Das beste Zubehör fĂŒr Rauchmelder im TestSpĂ€testens nach zehn Jahren. Bei Defekten (regelmĂ€ĂŸige FunktionsprĂŒfung wichtig!) schon frĂŒher.

Wieviel kostet ein guter Rauchmelder?

Mindestens 20 Euro – von gĂŒnstigeren Modellen sollten Sie Abstand nehmen (QualitĂ€t hĂ€ufig ungenĂŒgend).

Wo soll ich meinen Rauchmelder kaufen?

Online ist die Auswahl viel grĂ¶ĂŸer als im Fachhandel vor Ort. Zudem sind Sie im Internet nicht auf Öffnungszeiten angewiesen und bekommen die Melder meist gĂŒnstiger.

 Welcher Rauchmelder ist der beste?

Diese Frage lĂ€sst sich nicht allgemein beantworten. Es kommt auf Ihre Voraussetzungen an (etwa kleine Wohnung versus großes Haus). In jedem Fall sollte der gewĂ€hlte Melder nach DIN 14604 zertifiziert sein (und eventuell auch VdS-zertifiziert).

Alternativen zum Rauchmelder?

Es gibt keine Alternativen zum Rauchmelder, dies zeigt der Test. Sie können nur aus den erhÀltlichen Arten Ihre bevorzugte Variante auswÀhlen.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

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