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Kindersitz Test 2019 ‱ Die 4 besten Kindersitze im Vergleich

Unser TÜV-zertifiziertes Verbraucherportal mit 70 Mitarbeitern hat auf der Suche nach den besten Kindersitzen besonders die Sicherheitstest vom ADAC, der Stiftung Warentest und Ökotest verglichen. Die gute Nachricht: bei den geprĂŒften Marken schnitt in den aktuellen Tests niemand mehr schlechter als „befriedigend“ ab. Allerdings gab es einige Kindersitze, die durch die SchadstoffprĂŒfung fielen. BezĂŒglich der Handhabung und dem Komfort haben wir zudem Hunderte KĂ€uferrezensionen analysiert.

Kindersitz Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Kindersitz und wie funktioniert er?

Was ist denn ein Kindersitz Test und Vergleich genau?Autokindersitze sind eine gesetzlich vorgeschriebene RĂŒckhalteeinrichtung fĂŒr Kinder mit einer KörpergrĂ¶ĂŸe unter 150 cm. Ohne diese wird ein Kind im Test bei einem Aufprall in der GegenĂŒberstellung wie ein Geschoss von der RĂŒckbank durch die Frontscheibe katapultiert. Ein vorschriftsmĂ€ĂŸig befestigter Autokindersitz kann das im Test durch sein angepasstes RĂŒckhaltesystem verhindern.

Er bietet zudem Schutz bei einem Seitenaufprall, indem schockabsorbierende KrĂ€fte die Energie des Aufpralls vom Kind wegfĂŒhren. Kindersitze werden nach der EignungsprĂŒfung fĂŒr einen optimalen Schutz in verschiedene Gruppen eingeteilt.

  • Gruppe 0: unter 10 kg Köpergewicht bis 9 Monate
  • Gruppe 0+: ab 13 kg Körpergewicht, bis 2 Jahre
  • Gruppe 1: 9 kg bis 18 kg (3 Jahre)
  • Gruppe 2: 15 kg bis 25 kg, (6 Jahre
  • Gruppe 3: 22 kg bis 26 kg, (12 Jahre)

Neben dem Alter werden Autokindersitze auch nach der KöpergrĂ¶ĂŸe angeboten. Sie werden in der Gruppe 0 entgegensetzt der Fahrtrichtung und auf dem Beifahrersitz im Auto befestigt, damit der empfindliche Kopf- und Halsbereich besser geschĂŒtzt wird. Im Jahr 2013 ist zudem die i-Size Regelung nach einer umfangreichen Studie in Kraft getreten. Mit ihr sind Kinder bis 15 Monate, nicht mehr nur 9 Monate, in rĂŒckwĂ€rts gerichteten Autokindersitzen unterwegs. Die sogenannten Reboarder gelten als sehr sicher und es gibt deutlich weniger schwere Verletzungen bei UnfĂ€llen. Zudem werden Kindersitze als Vergleichssieger nicht mehr mit dem Fahrzeuggurt, sondern mit dem Isofix-System im Fahrzeug verankert.

Das Isofix-System befestigt die RĂŒckhalteeinrichtung durch zwei am Auto verschweißte Ösen fest mit dem Rahmen des Fahrzeuges.

Der Sitz kann im Test mit der Verankerung und einem zusĂ€tzlichen StĂŒtzfuß oder Haltegurt (Top-Theter) nicht mehr unter dem Gurt durchrutschen oder sich verdrehen. Alle neuen Fahrzeuge werden von den Autoherstellern in Übereinstimmung mit einem oder zwei Isofix-SteckplĂ€tzen auf der RĂŒckbank ausgerĂŒstet. Auch der Seitenaufprallschutz ist verpflichtend geworden. Zur Kontrolle gilt die PrĂŒfnorm UN ECE R 129 fĂŒr Kindersitze. Diese ersetzt auf lange Sicht das bisherige PrĂŒfsiegel UN EC 44. Auch Kindersitze mit der PrĂŒfnummer 44/03 oder 44/04 sind im Test noch zugelassen. Das „E“ auf der PrĂŒfplakette zeigt, wo der Sitz zuerst zugelassen wurde. E1 steht fĂŒr Deutschland, E2 fĂŒr Frankreich, E3 fĂŒr Italien und E4 fĂŒr Niederlande. Fehlt die orangefarbige PrĂŒfplakette bei der Inspizierung, ist der Kindersitz in Deutschland im Test nicht zur Verwendung erlaubt.

Anwendungsbereiche – Kindersitze im Einsatz

Die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Kindersitz TestvergleichNach der neuen Auswertung dĂŒrfen Kinder erst ab einem Alter von 15 Monaten vorwĂ€rtsgerichtet transportiert werden. Kindersitze dĂŒrfen in AbwĂ€gung nicht auf Zuwachs gekauft werden, sondern sie mĂŒssen dem Kind genau passen. Der Wechsel in den nĂ€chst grĂ¶ĂŸeren Kindersitz soll dann erfolgen, wenn der Kopf zur HĂ€lfte ĂŒber den oberen Rand der der Babyschale ragt oder wenn die verstellbare RĂŒckenlehne ihre oberste Einstellung erreicht hat. Soll ein Autokindersitz getestet mit ins Flugzeug genommen werden, dann muss dieser den Zusatz „Use for Aircraft“ tragen. Ab einem Alter von 15 Monaten dĂŒrfen Kinder vorwĂ€rtsgerichtet im Auto sitzen. Wenn ein solcher Sitz nicht mit Isofix befestigt wird, kann der normale Dreipunktgurt zum Einsatz kommen, der den Sitz hĂ€lt. FĂŒr das Kind verfĂŒgt der Sitz ĂŒber einen extra Gurt. Sitzerhöhungen werden im Versuch mit dem Dreipunktgurt befestigt. Der Dreipunktgurt ist zugleich der Sicherheitsgurt fĂŒr das Kind.

Die neue i-Size Regel ECR 129 gliedert Kindersitze nach Ähnlichkeit in folgende Klassen:

  • Q0: bis 60 cm
  • Q1: 60 bis 75 cm
  • Q1,5: 75 bis 87 cm
  • Q3: 87-105 cm
  • Q6: 105-125 cm
  • Q10: ab 125 cm

Welche Arten von Kindersitzen gibt es?

Babyschale

Welche Arten von Kindersitz gibt es in einem Testvergleich?Die Babyschale wird im Vergleich auf dem Beifahrersitz oder auf dem RĂŒcksitz montiert. Sie sichert im Produkttest Kinder bis zu einem Gewicht von 13 kg oder einer GrĂ¶ĂŸe von 83 cm. Der Frontairbag muss dazu deaktiviert werden. Babyschalen gelten auf dem RĂŒcksitz und auf dem Beifahrersitz als sehr sicher. Einige Modelle können als Reisesystem zudem auf Kinderwagengestellen befestigt werden. Bei manchen Fahrzeugen ist bei der Nebeneinanderstellung der Sicherheitsgurt im Fond zu kurz, um die Babyschale zu befestigen.

Klasse 1

Kindersitze dieser Klasse kommen im Testergebnis nach der Babyschale zum Einsatz. Sie sind in der Probe bis zu einem Alter von Jahren oder einer KörpergrĂ¶ĂŸe von 105 cm ausreichend. Kindersitze der Klasse 1 verfĂŒgen ĂŒber 5-Punkt-Gurte (HosentrĂ€gersystem) oder Fangkörper. Fangkörper werden wie ein kleines Tischchen vor dem Bauch des Kindes befestigt. Im Test sind die Belastungswerte beim Fangkörper geringer als bei 5-Punkt-Gurten. Allerdings ist in HosentrĂ€gergurten eine bessere Schlafposition möglich. Einige Modelle in dieser Klasse eignen sich beim Testen zum Einbau als rĂŒckwĂ€rts gerichteter Reboarder.

Klasse 2

In diesem Autokindersitz sitzen Kinder von 4 bis 7 Jahren bis zu einer KörpergrĂ¶ĂŸe von 125 cm sicherer.

Kindersitze, die nur die Gruppe 2 umfassen, sind im Testlauf selten. Eher bedienen sie die Gruppe 2/3.

In diesem Alter ist die Halsmuskulatur nach einer Untersuchung schon genĂŒgend entwickelt, um KrĂ€fte abzufedern. Breite oder ausfahrbare Seitenprotektoren bieten besten Schutz bei einem Seitencrash. GurtfĂŒhrungen verhindern ein fehlerhaftes Anschnallen.

Klasse 3

Sie umfasst in der Analyse Sitzerhöhungen mit oder ohne RĂŒcken- oder SchlafstĂŒtzen, bei denen die Kinder mit dem Dreipunktgurt gesichert werden. Der Beckengurt wird im Test durch die Gurthaken am Sitz ĂŒber das Becken gefĂŒhrt. Der Schultergurt muss ĂŒber die Mitte der Schulter verlaufen. Ohne RĂŒckenlehne gelten reine Sitzerhöhungen im Test als nicht so sicher wie ein kompletter Autokindersitz.

Mitwachsende Kindersitze

Durch verstellbare Elemente passen sich solche Kindersitze im Test dem Wachstum in die Höhe und in die Breite an. Sie gelten als guter Kompromiss zu dem Einzelkauf. Jedoch sollten sie auch die BedĂŒrfnisse nach einer Schlafposition von jĂŒngeren Kindern befriedigen.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden 7 Herstellern

  • Cybex
  • Recaro
  • Maxi Cosi
  • Joie
  • Britax Römer
  • Kiddy
  • Peg Perego
Das deutsche Unternehmen wurde 2005 von dem zweifachen Vater Martin Pos gegrĂŒndet, um Babyprodukte die funktional und vom Design ansprechend herzustellen. Nicht weniger als 15 Red-Dot-Design Awards konnte das Unternehmen in der Vergleichstabelle seitdem einheimsen. 2014 fusionierte Cybex mit Firmensitz in Bayreuth fĂŒr einen grĂ¶ĂŸeren Bekanntheitsgrad auf dem internationalen Markt mit dem chinesischen Unternehmen Goodbaby International Holdings. Babyschalen und Kindersitze zum Vergleichen werden nun in China, den USA und Mexiko hergestellt. Eltern finden bei Cybex Kindersitze in drei Produktlinien als Cybex Silver, Cybex Gold und Cybex Platinum. Die Silver Kollektion umfasst gĂŒnstige Kindersitze und Ă€ltere Modelle im Test. Die Gold Kollektion umfasst Kindersitze mit praktischen Funktionen fĂŒr den Alltag. Die Kategorie Platinum steht fĂŒr beste Kindersitze mit einem gesteigerten Anspruch an Sicherheit und Design.
Das Unternehmen aus Kaiserslautern ist vielen durch seine Sportsitze fĂŒr Autos und fĂŒr Flugzeuge bekannt, die im Test ein Höchstmaß an Sicherheit und Kontrolle versprechen und die im Vergleich in aufwendiger Handarbeit gefertigt werden. Recaro entstand vor ĂŒber 100 Jahren aus der Stuttgarter Karosserie- und Radfabrik. Die Produktpalette gliederte sich in Karosserien und Innenausstattungen von Fahrzeugen, womit sich Recaro zum Zulieferer fĂŒr namhafte Autohersteller entwickelte. 1963 wurde das Karosseriewerk an Porsche verkauft und das Unternehmen widmete sich in Kongruenz der Herstellung von Sportsitzen mit den charakteristisch ausgeprĂ€gten SeitenfĂŒhrungen, die in den nĂ€chsten Jahrzehnten verbessert wurden. Recaro Child Safety GmbH war als Teil der Recaro Group fĂŒr die Produktion von Kindersitzen zustĂ€ndig. 2004 kaufte Recaro die Traditionsmarke StorchenmĂŒhle auf. Seit 2018 ist die Artsana Group als Lizenznehmer fĂŒr die Entwicklung und den Vertrieb von Premium Kindersitzen und Kinderwagen unter dem Markennamen Recaro zustĂ€ndig.
Maxi Cosi gilt in der Erhebung als Erfinder der Babyschale. GegrĂŒndet 1984 importierte der NiederlĂ€nder Sief van der Linden dafĂŒr ein System aus den USA. 2014 gelang es Maxi Cosi wieder die Vorreiterrolle zu ĂŒbernehmen. Das Unternehmen stellte die erste Babyschale her, die der i-Size Regelung entsprach. Der Firmensitz ist immer noch in den Niederlanden, obwohl Maxi Cosi 1994 von dem kanadischen Unternehmen Dorel Industries Inc. gekauft wurde. Zum Mischkonzern Dorel gehören Marken wie Baby Art oder Quinni, aber auch FahrrĂ€der.

Nach die Philosophie von Maxi Cosi soll der Familienalltag durch Produkte von Maxi Cosi einfacher und sicherer werden. Die Hochwertigkeit von Maxi Cosi Produkten beweisen zahlreiche Testsiege und Auszeichnungen als bester Kindersitz. Besonders der Seitenaufprallschutz SPS verhilft Autokindersitzen verglichen zu Testsiegen. Maxi Cosi Babyschalen gelten als innovativ. Die Serien Citi, Citi SPS, Cabriofix, Pebble Plus, Pebble, und Rock passen mit einem Adapter auf Kinderwagen von Britax, Cybex, Kiddy und Quinny. Maxi Cosi ist ein Hersteller von Kindersitzen mit und ohne Isofix im Premiumsegment mit besten Kindersitzen.

Die noch junge Marke Joiebaby wurde als Experiment von Eltern und Großeltern in Großbritannien gegrĂŒndet, die mit den angebotenen Kinderprodukten nicht zufrieden waren. Unter dem Motto von Eltern fĂŒr Eltern entwickelten sie einfach zu handhabende Autokindersitze, Babywippen, Kinderwagen und HochstĂŒhle. Der ADAC zeichnete die Joie Babyschale i-Gemm im Vergleich mit der Testnote 1,7 aus. Der ÖMTAC bewertete die Babyschale sogar mit „sehr empfehlenswert“. Joie Kindersitze sind leicht zu bedienen und sie sind in Kongruenz anpassungsfĂ€hig. FĂŒr Jungen und MĂ€dchen werden besondere SitzbezĂŒge angeboten.
Die Marke Römer besteht in Deutschland seit 1872. Britax in Großbritannien gibt es seit 1930. 1978 schlossen sich beide Marken zu Britax Römer zusammen. Römer brachte seinen ersten Autokindersitz 1966 auf den Markt. 1971 folgte Peggy mit Fangkörper. Produkte von Britax Römer werden zu 90 Prozent in Deutschland und England produziert. Als herausragend kann das Engagement bei der Suche nach Schadstoffen gewertet werden. Britax Römer unterbietet die gesetzlich festgesetzten Schadstoffgrenzen. Seit 2015 erhĂ€lt deshalb jeder getestete Britax Römer in diesem Testkriterium die Bewertung „sehr gut“. Produkte werden im Crashtest auf ihre ZuverlĂ€ssigkeit getestet. Britax Römer produziert im Vergleich Babyschalen, Kindersitze, FahrrĂ€der und KinderwĂ€gen.
Die Marke Kiddy entwickelte sich aus der Marke Sicarex, die Fußmatten und SitzbezĂŒge fĂŒr das Auto herstellte. Der erste beste Kiddy Kindersitz wurde 1976 auf den Markt gebracht, den Stiftung Warentest sofort zum Testsieger kĂŒrte. Das Design ist bis heute wegweisend, denn durch die Zusammenarbeit mit KĂ€the Kruse, Ravensburger und Coppenrath entstehen Kindersitze, die Eltern und Kinder lieben. Neben dem Design stehen Sicherheit und Komfort an erster Stelle der Unternehmensphilosophie. Das Unternehmen hĂ€lt Patente beim Seitenaufprallschutz, beim Kiddy Fangköper und Shock Absorber. Die Lie-Flat-Technologie in der Babyschale ermöglicht es, dass das Baby im Test durch einen Lattenrost anatomisch korrekt liegt. Kiddy Kindersitze sind besonders handlich und haben ein geringes Gewicht, ohne bei ihrer StabilitĂ€t einzubĂŒĂŸen.
Guiseppe Perego grĂŒndete das Unternehmen 1949, weil er fĂŒr seinen neugeborenen Sohn keinen geeigneten Kinderwagen finden konnte. Die Herstellung von Kinderwagen mit italienischem Stil und Eleganz gehört auch heute noch zum KerngeschĂ€ft des Unternehmens. Es folgten HochstĂŒhle, Buggys und Kindersitze, die nach internationalen Sicherheitsnormen hergestellt werden. Kindersitze sind im Vergleich nach der ISO 9001 zertifiziert. Als beste Kindersitze gelten die Modelle Peg Perego, Viaggo Surefix und Viaggo Shuttle mit einer Nutzungszeit ĂŒber mehre Jahre in den Kindersitzklassen 2 und 3. Die hochgezogenen Seitenwangen schĂŒtzen den Kopf bei einem Seitenaufprall besonders gut. Beim ADAC schneiden Peg Perego Kindersitze mit „gut“ ab.

So werden Kindersitze getestet

Crahstest

Nach diesen Testkriterien werden Kindersitz bei uns verglichenRenommierte Testinstitute wie Stiftung Warentest oder ADAC, aber auch Kindersitzhersteller testen Autokindersitze mit einem Dummie beim Front- oder Seitenaufpralltest. Mit dem im Sitz festgeschnallten Dummie wird die QualitĂ€t der RĂŒckhaltesysteme im Test bei Geschwindigkeiten im alltĂ€glichen Straßenverkehr getestet. Löst sich ein Modell aus seiner Befestigung oder hĂ€lt es den Dummie nicht zurĂŒck, wird es kein Testsieger.

ZusÀtzlicher Schutz

Hersteller investieren viel, in zusĂ€tzliche Schutzeinrichtungen. Im Testverfahren kommen Fangkörper und ausfahre SeitenstĂŒtzen und schockabsorbierendes Material zum Einsatz.

Handhabung

Die Handhabung vom Testsieger im Test und VergleichDie Handhabung ist fĂŒr die Eltern mit das wichtigste Kriterium beim Kindersitzkauf. LĂ€sst sich der Sitz in das Auto einbauen? LĂ€sst er sich leicht einbauen? Wie einfach ist das Anschnallen? LĂ€sst sich die Sitzschale dazu vielleicht zur Seite drehen? Kann sie in eine Schlafposition geneigt werden und was wiegt der Sitz im Vergleich, wenn er öfter in einem anderen Fahrzeug montiert werden muss?

Ob sich das Kind spĂ€ter im gekauften Modell auch wohlfĂŒhlt, kann erst beim Gebrauch getestet werden. Eltern sollten zum Test auf einen Probeeinbau bestehen, denn oft sind die hinteren Sicherheitsgurte fĂŒr die Babyschale zu kurz oder das Auto verfĂŒgt nicht ĂŒber Isofix. Anderseits lassen sich manche Isofix-Kindersitze nicht sicher mit dem Dreipunktgurt befestigen.

Schadstoffe

Da der Autokindersitz nah am Baby ist sind Schadstoffe, die ĂŒber die Haut oder die Atemluft aufgenommen werden, ein NO Go. Im Test prĂŒft Stiftung Warentest akribisch, ob die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte fĂŒr Schadstoffe eingehalten werden.

Kriterien

  • Wie lange kann er verwendet werden? Reicht er ĂŒber mehrere Kindersitzklassen?
  • FĂŒr welches Gewicht ist er zugelassen?
  • Wie wird der Autokindersitz befestigt?
  • Gibt es eine Einbaubeschreibung?
  • Wie komfortabel ist das Anschnallen gestaltet? Gibt es einen Indikator fĂŒr richtiges Anschnallen?
  • Gibt es Zubehör wie Becherhalter, Kopfpolster oder einen Sommerbezug?

HĂ€ufige MĂ€ngel und Schwachstellen – darauf muss ich beim Kauf eines Kindersitzes achten!

Billige Kindersitze schneiden im Vergleich oft schlecht ab. Besser ist es, ein Auslaufmodell eines Markenherstellers zu kaufen, um Geld zu sparen. Nicht jeder Autokindersitz passt auch in jedes Fahrzeug. Es ist von Vorteil, wenn der Einbau vorab getestet wird. Damit das Kind geschĂŒtzt ist, muss es richtig angeschnallt werden. Hier passieren die meisten Fehler. KĂ€ufer bemĂ€ngeln die GurtfĂŒhrung und die Verarbeitung kann zu wĂŒnschen ĂŒbrig lassen. Einmal zieht der Stoff FĂ€den, ein anders Mal quillt die SchaumstofffĂŒllung heraus.

Auch erweist sich die Verstellbarkeit im Test als zu gering, sodass der Kopf des Kindes im Schlaf nach vorne kippt.

Ein anders Mal mĂŒssen Sie teure Zubehörteile kaufen. Ein Test bietet hĂ€ufig eine Orientierung, wie sich das Modell im Alltag bewĂ€hrt.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Kindersitz am Besten?

Kindersitz Testsieger im Internet online bestellen und kaufenViele Kunden scheuen einen Kauf im Internet, weil Sie beste Produkte nicht ausprobieren können. Dabei hat ein Kauf im Internet viele Vorteile. Sie profitieren von einer grĂ¶ĂŸeren Auswahl, die der Fachhandel nicht bieten kann. Sie haben die Möglichkeit, sich ĂŒber Produktbewertungen des Kindersitz zu informieren und wie die Handhabung erfolgt. KĂ€ufer haben den Kindersitz ihrer Wahl bestimmt schon eingebaut und geben ihr Feedback darĂŒber ab.

Gerade in großen Babycentern können sich Kunden nicht auf eine qualitativ hochwertige Bewertung verlassen. Der einzige Vorteil beim Kauf vor Ort ist das Probesitzen, das beim Kauf im Internet erst erfolgen kann, wenn der Kindersitz schon geliefert wurde. Viele FachhĂ€ndler sind bereits dazu ĂŒbergegangen, ihr Angebot ebenfalls online anzubieten, verbunden mit einer telefonischen Beratung. Der Internetkauf muss also kein Nachteil sein.

Wissenswertes & Ratgeber

Stiftung Warentest Kindersitz Test – die Ergebnisse

Die Ergebnisse von Stiftung Warentest zum Thema Kindersitz im ÜberblickStiftung Warentest hat 18 Kindersitze im Oktober 2018 getestet. RegelmĂ€ĂŸig fallen bei Stiftung Warentest Kindersitze wegen gravierender SicherheitsmĂ€ngel durch. Alle Modelle haben die Crashtests 2018 von Stiftung Warentest erstmals bestanden. Vier Sitze wurden aufgrund von Schadstoffen in den BezĂŒgen im Vergleich als mangelhaft bewertet. Neu im Test war ein aufblasbarer Sitz mit einem Gewicht von nur 5 kg. Allerdings wurde im Schadstofftest im Autokindersitz Hy5TT Naphthalin gefunden. Der Stoff steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen. Durchgefallen sind die Kindersitze JanĂ© Koos i Size iPlatform und JanĂ© Koos i-Size. Beim Sitz Osann Fox wurde im Test der Grenzwert bei den Flammschutzmitteln TCPP und TDCP ĂŒberschritten.

Im Test hervorragend schlug sich der Britax Römer Swingfix i-Size der zwar der Teuerste im Test war, aber eine super Bewertung in den Punkten Sicherheit, Verarbeitung und Schadstoffbelastung bekam. Mit „gut“ wurden der Hauck Comfort Fix, der Cybex Solution S-fix, der Joie Traver, der Recaro Monza Nova Evo, der Maxi Cosi Rock und der Britax Römer Safe 2 i-Size bewertet. Im Vergleich wurde deutlich: Ein guter Sitz muss nicht unbedingt viel kosten, denn die Preisspanne der mit „gut“ bewerteten Testkandidaten reichte von 500 Euro bis 120 Euro.

Der gĂŒnstigste Sitz im Vergleich war der Chicco Cosmos. Er schnitt mit der Testnote “ausreichend“ ab.

Die Tester bewerten das Verletzungsrisiko bei einem Seitencrash und einem Frontalcrash, fehlende StabilitĂ€t und eine komplizierte Bedienung. Beim Concord Ultimax i-Size riss sogar die Gurthalterung beim Crashtest. Die Kindersitzschale zerbrach in mehrere Teile. Ein Kind hĂ€tte bei einem realen Unfall kaum eine Chance gehabt, diesen unverletzt zu ĂŒberstehen. Der Hersteller kĂŒndigte an, den Sitz aus dem Sortiment zu nehmen. Schon im FrĂŒhjahr 2018 hatte die Stiftung Warentest Kindersitze getestet.

Damals war mit dem Maxi Cosi Axifix Air ein erster Testkandidat mit Airbag dabei. Erkennen die in der Sitzhalterung verbauten Sensoren einen Aufprall, dann lösen die im Gurt verbauten Airbags aus und stĂŒtzen den Kopf des Kindes. Die AufprallkrĂ€fte auf Kopf, Hals, Nacken werden laut Maxi Cosi im Test um die HĂ€lfte reduziert. Bis auf das hohe Gewicht und den hohen Kaufpreis gab es von Warentest und ADAC viel Lob fĂŒr den Kindersitz.

Die Entwicklung der Kindersitze im Laufe der Zeit

Die Entwicklung des Kindersitze im Laufe der Zeit im TestvergleichSeit dem 1. April 1993 dĂŒrfen Kinder bis zum 12. Lebensjahr oder kleiner als 150 cm nur noch in geeigneten RĂŒckhalteinrichtungen transportiert werden. StorchenmĂŒhle brachte aber schon 1963 den weltweit ersten Autokindersitz „Nicky“ heraus. 1966 folgt Britax Römer mit einer gepolsterten Obstkiste, in der Entwickler Hermann Wetter seine neugeborene Tochter transportierte. Der erste Britax Römer Autokindersitz basierte auf dem Prinzip einer Luftmatratze. Nach drei Jahren folgte das Modell Peggy mit Fangkörpersystem. Die erste Babyschale stammt mit dem Modell Pebbels von Maxi Cosi.

Zahlen, Daten, Fakten rund um Kindersitze

Jedes Kind unter 150 cm GrĂ¶ĂŸe muss in einem Autokindersitz transportiert werden. Es droht eine Strafe von 70 Euro und ein Punkt im Strafregister Flensburg bei mehreren Kindern, 30 Euro bei einem Kind. Selten lassen sich drei Kindersitze im Fond installieren. Eltern mit mehren Kindern sind deshalb oft gezwungen, sich einen Kleinbus anzuschaffen. Auch eine spontane Mitnahme von Freunden aus dem Kindergarten oder der Schule ist nicht möglich, wenn kein Sitz vorhanden ist. Die Kindersitzpflicht gilt auch im Taxi.

7 Tipps zur Pflege & Wartung

Kindersitze benötigen keine Wartung. Waren Sie in einen Unfall verwickelt, mĂŒssen sie ausgetauscht werden. Viele Hersteller bieten den Service kostenlos an. Ist der Bezug verschmutzt, kann er nach Anleitung des Herstellers abgezogen und gewaschen werden. Oft sind beste SommerbezĂŒge, wo das Kind weniger schwitzt, im Angebot zu finden.

FAQ

Wer ĂŒberprĂŒft den Autokindersitz nach einem Unfall?

Der Hersteller oder ein SachverstĂ€ndiger kann den Sitz auf BeschĂ€digungen ĂŒberprĂŒfen.

Welche Modelle sind noch zugelassen?

Welche Kindersitz Modelle gibt es in einem Testvergleich?Sitze mit der PrĂŒfnorm UN ECE 44/04 oder 129 sind zugelassen. Kindersitze mit der PrĂŒfnummer ECE R 44/03 dĂŒrfen noch verwendet werden.

Warum keinen gebrauchten Sitz kaufen?

Das Material zeigt mit den Jahren ErmĂŒdung und kann spröde werden. Auch Gurte und Gurtschlösser können verschlissen sein.

Welcher Kindersitz lÀsst sich drehen?

Reboarder lassen sich nach links oder rechts drehen, um das Kind in den Sitz zu setzen.

Welche Kindersitze dĂŒrfen auf den Beifahrersitz?

Die Babyschale darf auf den Beifahrersitz, wenn der Airbag deaktiviert ist. Der Kopf sollte sich nicht nahe des Seitenairbags befinden.

Warum den Kindersitz hinter dem Beifahrer?

Statistisch gesehen ist der Platz hinter den Beifahrer der zweit sicherste Platz im Fahrzeug, Am sichersten ist der mittlere Platz auf der RĂŒckbank.

Wie den Kindersitz im Flugzeug befestigen?

Im Flugzeug steht ausschließlich der Beckgengurt zur Befestigung des Autokindersitzes zur VerfĂŒgung. Ist dieser zu kurz, kann dieser durch VerlĂ€ngerungen verlĂ€ngert werden. Diese sind im Flugzeug verfĂŒgbar oder mĂŒssen selbst gekauft werden.

Alternativen zum Kindersitz

Der Autokindersitz sorgt alternativlos dafĂŒr, dass das Kind im Auto sicher unterwegs ist und schwere Verletzungen vermieden werden. Das Anschnallen mit dem Dreipunktgurt oder das Unterlegen eines Kissens, auch fĂŒr kurze Fahrten, ist keine Alternative, sondern wird mit einem Bußgeld geahndet.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

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