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Namensbedeutung Xaver

Xaver m
Neues Haus
Alternative Schreibweise:
Xavier
Herkunft
baskisch
Bedeutung
In Deutschland ist der männliche Vorname Xaver vor allem in Bayern beliebt und wird dort noch recht häufig vergeben. Hobbynamensforscher Knud Bielefeld erstellt Jahr für Jahr Statistiken über die am meisten vergebenen Vornamen. Er sammelt dafür die Geburtsanzeigen der deutschen Standesämter und wertet diese dann aus. Bekannt wurde der Name Xaver zunächst als Familienname des Heiligen Franz Xaver, beziehungsweise Francisco de Xavier. Ursprünglich leitet sich sein Nachname von dem Ort seiner Geburt ab, also der Burg Xavier (spanisch. Javier) in der Nähe von Pamplona. Vermutlich stammt das Wort aus dem Baskischen und setzt sich aus „exte“ für „Haus“ und „barri“ für „neu“ zusammen und bedeutet somit „Neuhaus“ oder „neues Haus“. In Deutschland ist Xaver als Vorname im 16. Jahrhundert als aufgekommen. Die spanische Aussprache wurde dabei allerdings nicht übernommen, stattdessen hat sich die deutsche Aussprache für „X“ durchgesetzt. Im Gedenken an den Heiligen Franz Xaver wird am 3. Dezember Namenstag gefeiert. Ein bekannter deutscher Namensträger war Xaver „Mister Eishockey“ Unsinn. Als Eishockeyspieler gewann er neben mehrfachen Siegen der deutschen Meisterschaften nahm er als aktiver Spieler auch an zwei Winterolympiaden teil. Sein größter Erfolg als Spieler war der Vizeweltmeistertitel 1953. Später war er mehrere Jahre Bundestrainer der deutschen Eishockeynationalmannschaft und gewann unter anderem die olympische Bronzemedaille bei den Winterspielen von Innsbruck 1976. Für seine Verdienste im Eishockeysport wurde Unsinn außerdem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Namenstag
3. Dezember
Berühmte Namensträger
Xaver Unsinn (Eishockeyspieler und -trainer)

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