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Namensbedeutung Rainer

Rainer m
Der Ratgeber
Alternative Schreibweise:
Reiner
Herkunft
althochdeutsch
Bedeutung
Der männliche Vorname Rainer gehörte im letzten Jahrhundert zu einem der beliebtesten Jungennamen. Ende der dreißiger Jahre begann sein großer Durchbruch. Von da an landete Rainer regelmäßig unter den beliebtesten 20 Jungennamen in Deutschland. Das Niveau hielt Rainer bis Anfang der sechziger Jahre. Danach sank die Beliebtheit des Namens langsam aber stetig. Ende der achtziger Jahre fiel Rainer dann komplett aus der Namensstatistik heraus. Erstellt wird diese vom Hobbynamensforscher Knud Bielefeld, der jährlich die Geburtsmeldungen aller deutschen Standesämter auswertet. Der Name Rainer kann übrigens auch mit e, also Reiner, geschrieben werden. Diese Form ist aber sehr selten, zählte in der Statistik aber mit. Rainer/Reiner stammt aus dem Althochdeutschen. Für die Bedeutung werden die Worte ragin (der Rat, der Beschluss) und heri (das Heer, der Krieger) übersetzt. Im übertragenen Sinne spricht man bei Rainer/Reiner dann von „dem Ratgeber“ oder „dem Feldherr“. Ein bekannter Namensträger war der Dichter Rainer Maria Rilke. Aber auch der Regisseur Rainer Werner Fassbinder gehört zu den prominenten Gesichtern mit diesem Namen. Ebenfalls erwähnt sei Rainer Langhans, der Mitglied der Kommune 1 war. Der Lockenkopf war zu dieser Zeit mit Fotomodell Uschi Obermeier liiert.
Namenstag
11.April, 17. Juni, 4. August
Berühmte Namensträger
Rainer Maria Rilke (Dichter)
Rainer Werner Fassbinder (deutscher Regisseur)
Vorherige Namen:

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