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Namensbedeutung Konrad

Konrad m
Der kühne Ratgeber
Verwandte Namen:
Herkunft
althochdeutsch
Bedeutung
Die Namensstatistik von Konrad gleicht einer gesunden Herzfrequenzlinie. Denn der männliche Vorname musste zwischen Höhenflügen immer wieder kleine Niederlagen einstecken. Aber, Konrad befindet sich seit 1890 bis heute fast durchgängig unter den beliebtesten 200 Jungennamen. Deshalb findet der Name auch Erwähnung in dem Sprichwort „Hinz und Kunz“, womit eigentlich „Heinrich und Konrad“ gemeint sind. Mit dem Beginn der Namenshitparade im Jahr 1890 markierte Konrad den höchsten Punkt. Er landete damals wohl auf Platz 30. Diesen hohen Platz erreichte er zwar nie wieder, aber dennoch hielt Konrad fast siebzig Jahre lang ein sehr hohes Niveau. Richtig gesunken ist Konrad nur kurz Ende der sechziger Jahre. Da stand es sogar so schlecht um ihn, dass er gleich ganz herausfiel aus der Statistik. Ganze acht Jahre war Konrad dann weg vom Fenster, bevor er den Weg zurück, und damit unter die 200 beliebtesten Jungennamen in Deutschland, fand. Der Name Konrad stammt aus dem Althochdeutschen. Für die Bedeutung werden die Worte kon (kühn, mutig) und rat (der Rat, der Ratschlag) übersetzt. Im übertragenen Sinne spricht man dann bei Konrad von „dem kühnen Ratgeber“ oder „dem Mutigen“. Ein bekannter Namensträger war der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer. Aber auch der Erfinder des Computers Konrad Zuse sollte hier erwähnt werden.
Namenstag
15. Januar, 1. Juni, 26. November, 19. Dezember, 19. Februar, 4. April, 21. April
Berühmte Namensträger
Konrad Adenauer (deutscher Bundeskanzler)
Konrad Zuse (Erfinder des Computers)
Vorherige Namen:

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