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Namensbedeutung Gertrud

Gertrud w
Die mächtige Zauberin
Verwandte Namen:
Herkunft
germanisch
Bedeutung
Der weibliche Vorname „Gertrud“ leitet sich aus dem Germanischen ab. Es werden zwei Teile zu „Gertrud“ verbunden. Einerseits „ger“ wie „Speer, Wurfspieß“, andererseits „drud“ wie „Zauberin, Zauber, Walküre“. Es gibt für den zweiten Teil aber noch zwei weitere Möglichkeiten, nämlich „trud“ und „trut“, die mit „vertraut, lieb“ übersetzt werden. „Gertrud“ gehörte bis ins Jahr 1925 zu den beliebtesten und häufigsten Mädchennamen in Deutschland. Ab den 1960er Jahren nahm die Beliebtheit von „Gertrud“ aber rapide ab. Heutzutage wird der Name „Gertrud“ äußerst selten vergeben. Weitere Varianten des Namens „Gertrud“ sind „Gertrude“, „Gertrudis“ und „Gertraut“. Ältere Varianten von „Gertrud“ sind auch „Garitrude“, „Gartrude“ oder „Gerdrut“. Eine Vielzahl an Kurzformen haben sich aus „Gertrud“ gebildet: in den Niederlanden verwendet man „Gerry“ und „Gerrie“, in Bayern und Österreich gibt es „Gerti“, in Norddeutschland die Varianten „Gesa“, „Gesche“ und „Gesine“. Weitere Kurzformen sind unter anderem „Traudel“, „Trude“ oder „Trudi“.Bekannte Namensträger sind die Heilige Gertrud von Nivelles, Äbtissin des belgischen Klosters Nivelles und die Heilige Gertrud von Helfta, die im 13. Jahrhundert als Zisterzienserin im Kloster Helfta lebte. Sie war eine Mystikerin, Theologin und Sprachkünstlerin.
Namenstag
17. März, 15. November, 17. November
Berühmte Namensträger
die Heilige Gertrud von Nivelles (Äbtissin)
die Heilige Gertrud von Helfta (Zisterzienserin)

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