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Namensbedeutung Gerhard

Gerhard m
Der kühne Speerwerfer
Alternative Schreibweise:
Gerhart
Verwandte Namen:
Herkunft
althochdeutsch
Bedeutung
Der männliche Vorname Gerhard war im letzten Jahrhundert ein sehr beliebter Jungenname. Zwischen den Jahren 1917 und 1939 war er sogar so erfolgreich, dass er sich immer einen Platz in der TOP 20 der beliebtesten Vornamen sicherte. Insgesamt werden die 200 beliebtesten Jungen- und Mädchennamen für die Namenshitliste dokumentiert. Aber auch nach 1940 war Gerhard noch lange sehr beliebt bei deutschen Eltern. Signifikant sank der Name erst im Jahr 1969 ab. Und der Trend war auch in den folgenden Jahren nicht mehr aufzuhalten. Nach 1974 fiel Gerhard komplett aus der Statistik. Gerhard ist ein althochdeutscher Name. Für seine Bedeutung werden die Worte ger (der Speer) und harti (hart, fest) übersetzt. Im übertragenen Sinne spricht man bei Gerhard dann von „dem kühnen Speerwerfer“. Die beiden kurzen Ursprungsworte finden sich übrigens in vielen althochdeutschen Namen wieder. Zum Beispiel bei Rüdiger, aber auch bei Burkhardt. Die Bedeutungen sind sich dann oft sehr ähnlich. Ein sehr bekannter deutscher Namensträger ist der Schriftsteller Gerhart Hauptmann. Er schreibt sich allerdings mit t am Ende. Die Version mit d trägt der ehemalige Bundeskanzler und SPD-Politiker Gerhard Schröder. Gerhard/Gerhart ist übrigens auch ein gängiger Familienname. Dann auch gern mal mit dt, also Gerhardt, geschrieben.
Namenstag
27. Januar, 23. April, 16. Oktober, 28. November, 13. Juni, 8. August, 24. September
Berühmte Namensträger
Gerhard Schröder (ehemaliger Bundeskanzler)
Gerhart Hauptmann (deutscher Schriftsteller)

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