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Namensbedeutung Franz

Franz b
Der kleine Franzose, der Freie
Herkunft
italienisch, althochdeutsch
Bedeutung
Der männliche Vorname Franz ist ursprünglich eine Kurzform von Franziskus. In ganz seltenen Fällen findet er auch Verwendung als Koseform für den weiblichen Vornamen Franziska. Die Herkunft des Namens ist nicht ganz eindeutig. Zum Einen kann er sich auf den italienischen Begriff beziehungsweise Namen ‚francesco‘ beziehen und für ‚der kleiner Franzose‘ oder 'Französlein' stehen. Zum Anderen mag sich seine Herkunft auf die eingliedrige germanische Namensform ‚frank(o)‘ im Sinne von ‚der Freie‘ oder ‚der Franke‘ beziehen. In Österreich ist der Name bis weit in das 20. Jahrhundert einer der populärsten Vornamen überhaupt. Dies mag Franz Joseph I. geschuldet sein, Kaiser von Österreich und Gatte der berühmten Sissi. In Deutschland entwickelte sich der Name wiederum während des Ersten Weltkriegs zum Spitznamen für die Beobachter und Navigatoren im Flugzeug. Bis heute ist daher der Begriff „sich verfranzen“ eine alltägliche Umschreibung für „die Orientierung verlieren“. Der berühmteste Namensvertreter in Deutschland ist sicherlich Fußball-Legende Franz Beckenbauer. Die größten Erfolge waren sicherlich die Weltmeisterschaft 1974, in der er als Spieler agierte und der WM-Sieg als Teamchef im Jahr 1990. Dadurch wurde er nach Mario Zagallo der Zweite, der sowohl als Spieler als auch als Trainer Weltmeister wurde.
Namenstag
24. Januar, 4. Oktober, 3. Dezember, 2. April, 2. September
Berühmte Namensträger
Franz Beckenbauer (deutsche Fußball-Legende)

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