← zurück zur Namenssuche

Namensbedeutung Emil

Emil m
Der Wetteifernde
Verwandte Namen:
Herkunft
lateinisch
Bedeutung
Emil war schon um 1900 sehr populär und erfreut sich seit alte Kindernamen wieder in Mode sind einigen Jahren großer Beliebtheit. Seinen Ursprung hat Emil im altrömischen Geschlechternamen Aemilius. Aemulus heißt im lateinischen so viel wie nacheifernd, nachahmend. Daher auch die Bedeutung „der Wetteifernde“. Die Deutschen haben den Namen ursprünglich aus dem Französischen übernommen, wo die Schreibweise „Émile“ verbreitet ist. Emil ist ein kleiner Wetteiferer, der sich immer als Rivale eines anderen sieht. Gängige Spitznamen sind unter anderem Milchen und Mile. Was kaum jemand weiß: Astrid Lindgrens berühmter „Michel aus Lönneberga“ heißt im Original sogar Emil. Eine andere Romanfigur mit dem Namen Emil hat Erich Kästner geschaffen. Der 12-jährige Emil Tischbein reist nach Berlin, um Verwandte zu besuchen. Seine Mutter gibt ihm für die Reise 140 Mark mit, die er mit einer Nadel im Inneren seines Reisejacketts trägt. Als er während der Zugfahrt bestohlen wird, verfolgt Emil zusammen mit anderen Kindern den Dieb quer durch Berlin. Auch Emil ist in anderen Sprachen weit verbreitet. Italienische oder spanische Eltern rufen ihr Kind Emilio, slawische eher Milo.
Namenstag
10. März,22. Mai
Berühmte Namensträger
Émile Zola (Schriftsteller)
Emil Tischbein (Emil und die Detektive)
Emil Nolde (Maler)
Vorherige Namen:

Mehr zu Vornamen