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Namensbedeutung Bärbel

Bärbel w
Die Fremde
Herkunft
lateinisch, althochdeutsch
Bedeutung
Der weibliche Vorname Bärbel gehörte im letzten Jahrhundert zu den sehr beliebten Mädchennamen. Seine Erfolgswelle zeichnet sich über einen sehr langen Zeitraum ab. Im Jahr 1945 landete Bärbel auf Platz acht der Namenshitliste. Das hohe Niveau hielt der Name auch in den folgenden zehn Jahren. Erste signifikante Einbrüche musste der Name Anfang der sechziger Jahre verschmerzen – da begann sich ein Abwärtstrend, für Bärbel abzuzeichnen. Nach dem Jahr 1972 war dieser auch nicht mehr aufzuhalten – der Name fiel komplett aus der Namensstatistik heraus. Ein Comeback unter die 200 beliebtesten Mädchennamen gelang Bärbel bis heute leider nicht. Der Name Bärbel ist eine Nebenform des lateinischen Namens Barbara. Dieser Name wurde abgeleitet von dem Wort barbaros, welches übersetzt „fremd“ oder „barbarisch“ heißt. Im übertragenen Sinne spricht man bei Bärbel also gern von „der Fremden“. Zur Verbreitung des Namens und all seinen Variationen hat die Heilige Barbara beigetragen. Sie gilt als Schutzpatronin der Bergleute. Eine bekannte Namensträgerin ist die deutsche Politikerin Bärbel Höhn. Sie wurde 1952 geboren, also zu einer Zeit, als der Name Bärbel in Deutschland richtig boomte. Aber auch die Bürgerrechtlerin und Malerin Bärbel Bohley gehört zu den bekannten Gesichtern mit diesem Namen. Sie wurde 1945 geboren und gehört demnach zu denjenigen, die dem Namen zu seinem Höhepunkt in der Namenshitliste verhalfen.
Namenstag
4. Dezember
Berühmte Namensträger
Bärbel Höhn (deutsche Politikerin)
Bärbel Bohley (deutsche Bürgerrechtlerin und Malerin)
Vorherige Namen:

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