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Weißrussland

Weißrussland ist ein Binnenstaat in Osteuropa, dessen offizieller Name Belarus lautet. Die Hauptstadt ist Minsk.

Weißrussland picture alliance / dpa

Weißrussland ist ein Binnenstaat in Osteuropa. Der offizielle und in zwischenstaatlichen Dokumenten genutzte Name ist Belarus.

Weißrussland grenzt direkt an Polen, die Ukraine, Russland, Lettland und Litauen. Die zentral gelegene Hauptstadt des 1991 unabhängig gewordenen Staates ist Minsk. Der Staat hat von Ost nach West eine maximale Ausdehnung von 650 km, von Nord nach Süd beträgt sie 560 km. Auf diesem Gebiet leben rund 9,5 Millionen Menschen (Stand 2018). Die ostslawischen Weißrussen stellen mit mehr als 80 Prozent den mit Abstand größten Teil der Bevölkerung. Weitere größere Gruppen werden durch Russen, Polen und Ukrainer repräsentiert. Armenier, Tataren und Roma bilden im heutigen Weißrussland nur noch eine absolute Minderheit an der Gesamtbevölkerung und sind mit nicht einmal einem Prozent vertreten.

Nach der Unabhängigkeit 1991 und durch die Auflösung der UdSSR wurde Weißrussland eigenständig. 1994 kam Präsident Aljaksandr Lukaschenka an die Macht, wobei seine autoritäre Art von westlichen Kritikern dem Land den Titel der 'Letzten Diktatur Europas‘ einbrachte. Ein Referendum aus dem Jahre 2006 ermöglichte es Lukaschenka, noch über die zwei Amtsperioden hinweg zu regieren.

Der wirtschaftliche Aufschwung des Landes ging nach der Auflösung der UdSSR weiter und wurde einzig gestoppt durch die Finanzkrise, welche der Landeswährung, dem Rubel, extrem zugesetzt hatte. Die Investitionen westlicher Unternehmen stiegen nach 2009 kontinuierlich an. Durch Privatisierungen und weitere Öffnung nach außen strebt das Land weiterem Wachstum entgegen und stärkt die Verbindungen zu westlichen Industriestaaten.

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