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Themen und Personen

Reykjavik

Ende des 18. Jahrhunderts entwickelt sich Reykjavik zum wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Zentrum. Reykjavik ist die größte Stadt Islands.

Reykjavik picture alliance / Zoonar | Marco Brivio

Reykjavik ist die nordlichste Hauptstadt der Erde und liegt nur 269 Kilometer südlich des nördlichen Polarkreises. Reykjavik ist eine der kleinsten Hauptstädte der Welt. Es gibt einen Flughafen und einen Hochseehafen sowie Hochschulen, unzählige Museen, Bäder und Einkaufsstraßen.

Reykjavik - das Tor zu Island

Reykjavik ist eine Stadt atemberaubender Kontraste in einer von Gletschern, Vulkanen und Wind geprägten Landschaft. Islands Hauptstadt wurde 1786 gegründet und zählt 128.790 Einwohner (Stand Januar 2019). Sie ist eine der "heißesten Städte Europas" und heißt übersetzt "Rauchbucht". Als die Wikinger im Jahre 870 auf der Insel landeten, verliehen sie dem Hafen diesen Namen. Der erste Siedler Islands, der Norweger Ingolfur Arnarson, errichtete 874 dort einen Hof, wo seine ins Meer geworfenen Hochsitzpfosten an Land getrieben wurden. Unweit der Stelle sah er Dampfsäulen aufsteigen und nannte den Ort Reykjavik (Rauchbucht). Erst 1944 konnte die Republik Island ausgerufen und Reykjavik damit offizielle Hauptstadt werden.

Vor den Stadttoren Reykjaviks

Die Landschaft, welche die Stadt umrahmt, macht Reykjavik einzigartig. Dass die Insel im letzten Jahrtausend fast alle ihre Wälder verloren hat, liegt vor allem an zwei Faktoren: dem rauen Klima, dem die Insel im Nordatlantik ausgesetzt ist, und den Menschen. Als die Wikinger vor gut 1000 Jahren begannen, das grüne Land zu besiedeln, sahen sie in den heimischen Birken den perfekten Rohstoff zum Bauen. Freiwillige Helfer setzen Jungbäume in die Vulkanerde, damit die Zöglinge zukünftig einen üppigen Wald bilden.

Reykjavik - Sehenswertes am Rande der Welt

Imponierend ist die ganz Reykjavik überragende Hallgrimskirkja. Das Wahrzeichen der Stadt wurde zwischen 1945 und 1986 erbaut. Die Altstadt beschränkt sich auf ein kleines Rondell zwischen Tjrönin und Meer. Am Ufer erhebt sich das 1992 vollendete Rathaus. Wohn- und Handwerkshäuser des 19. Jahrhunderts laden Besucher zu einer Zeitreise ein. Ebenfalls sehenswert ist Perlan - eine futuristische Glaskuppel auf einem bewaldeten Hügel. Jeder dritte Isländer wohnt in der Hauptstadt. Kleine Häuser mit grünen, blauen und roten Dächern verleihen der Stadt einen dörflichen Charakter. Schornsteine fehlen - die Häuser werden ausschließlich mit geothermaler Energie beheizt.