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Themen und Personen

Jugendarbeitslosigkeit

Die Jugendarbeitslosigkeit als Teil der Arbeitslosigkeit beschreibt, wie viele junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahre keine feste Arbeitsstelle haben.

Jugendarbeitslosigkeit picture alliance/chromorange

Die Jugendarbeitslosigkeit ist ein Aspekt der Arbeitslosigkeit und wird in vielen Ländern gesondert erfasst. Die Statistik zeigt dabei auf, wie viele Jugendliche - also Personen zwischen 15 und 24 Jahren - keine feste Anstellung haben. Junge Menschen, die noch zur Schule gehen, studieren oder eine Ausbildung machen, tauchen in dieser Statistik jedoch nicht auf beziehungsweise werden aus dieser bewusst herausgerechnet.

Eine hohe Jugendarbeitslosigkeit ist in der Regel ein Zeichen dafür, dass die Wirtschaft eines Landes sich in einer schwierigen Situation befindet und deshalb nicht in der Lage ist, neue, junge und gut ausgebildete Arbeitnehmer einzustellen. Die Jugendlichen bleiben dabei vor allem deshalb auf der Strecke, weil sie noch keine Erfahrung in ihrem Beruf vorweisen können und längere Zeit zum Einlernen benötigen. Ziel der Politik ist es dann immer, den Sprung von der Schule in die Ausbildung und danach in eine feste Anstellung einfacher zu gestalten, damit die Jugendlichen schnellstmöglich im Berufsleben verankert werden. Dazu gibt es nationale und internationale Förderprogramme.

Im Zuge der Euro-Krise war die Jugendarbeitslosigkeit eines der wichtigsten Themen, wenn es darum ging, den Krisen-Ländern zu helfen. Besonders in Griechenland und Spanien waren die Arbeitslosigkeit und auch die Jugendarbeitslosigkeit überdurchschnittlich hoch. Es wurde daher gefordert, die Bedingungen für Jugendliche in der EU weiter zu verbessern.

Weitere Informationen und Entwicklungen zum Thema Jugendarbeitslosigkeit finden Sie stets bei RTL.de.