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Internetzensur

Unter Internetzensur versteht man die Kontrolle von Inhalten im Internet. In vielen Ländern wie China und Nordkorea werden Inhalte von der Regierung zensiert.

Internetzensur

Internetzensur ist die meist staatlich verordnete Kontrolle von Webinhalten. Sie dient in der Regel dazu, die öffentliche Meinung zu formen. Die gesperrten Inhalte sind häufig religiöser oder politischer Natur. Viele Staaten zensieren zudem auch pornografische oder gewaltverherrlichende Inhalte.

Rangliste: Internetzensur in China, Russland und dem Rest der Welt

Laut der Internetseite vpn.mentor.com sind Nordkorea, Somalia, Iran, China und Eritrea die Länder, in denen das Internet am meisten zensiert wird. In Nordkorea gibt es quasi gar kein öffentlich zugängliches Internet, sondern lediglich eine Art Intranet, das unter der Kontrolle der Regierung steht. Die Vietnamesen haben zwar Zugang zum Internet. Die Inhalte werden aber streng gefiltert. Auch die chinesische Regierung filtert viele Inhalte und versucht aktiv, die Umgehung dieser Sperrungen zu verhindern. Betroffen von solchen Sperrungen sind vor allem Webseiten, die sich kritisch über die Regierung äußern. In der Türkei gibt es ähnliche Maßnahmen, die Informationen im Internet zu kontrollieren. Dort brauchen Behörden noch nicht einmal mehr einen gerichtlichen Beschluss, um Webseiten zu sperren. Eine andere Art der Internetzensur findet in Russland statt. Kritische Stimmen werden mit einer medialen Vorherrschaft unterdrückt. Die meisten Zeitungen haben enge Verbindungen zum Kreml. Darüber hinaus strebt das Land aber auch ein eigenes und vom restlichen Web unabhängiges Internet an.

Zensur im Internet umgehen

Es gibt verschiedene Methoden, um Inhalte im Internet zu zensieren. So lassen sich zum Beispiel IP-Adressen blockieren. Des Weiteren ist es möglich, bestimmte Schlüsselwörter zu filtern und Inhalte, die diese Wörter enthalten, zu blockieren. Beide Methoden lassen sich mithilfe eines Proxys oder VPNs umgehen. Die Nutzer besuchen die Inhalte quasi über einen Umweg, um auf diese Weise ihre eigene IP zu verschleiern. Gesperrte Internetseiten lassen sich zudem oftmals abrufen, wenn man anstatt des Domain-Namens die IP-Adresse in das Suchfeld des Browsers eintippt. Die Betreiber der Seiten selbst können zudem Sperrungen umgehen, indem sie ihre Domain regelmäßig wechseln. Die neue Adresse müsste dann über Newsletter an die Nutzer weitergegeben werden.