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Fridays for Future

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future wurde ursprünglich von der Schwedin Greta Thunberg ins Leben gerufen. Weltweit finden freitags viele Demonstrationen statt.

Fridays for Future – die Entstehung durch Greta Thunberg

Aus der ehemals von der Schwedin Greta Thunberg ins Leben gerufenen Umweltbewegung Fridays for Future ist eine weltweite Klimaschutzaktion geworden. Ursprünglich fing alles damit an, dass die damals 15 Jahre alte Greta Thunberg anstatt zur Schule zu gehen lieber für die Umwelt demonstrierte. Erstmalig setzte sie sich am 20. August 2018 während der Schulzeit morgens vor das Parlamentsgebäude in Stockholm und streikte gegen die Erderwärmung und für eine bessere Umwelt. Sie wollte ihren Streik erst wieder einstellen, wenn die schwedische Klimapolitik der des Pariser Klimaabkommens entsprechen würde. Die Presse berichtete darüber und die Message begann ihren Siegeszug um die ganze Welt. Mit dem Hashtag #FridaysForFuture verbreitete sich der Slogan über Twitter in Windeseile und bald taten es ihr Schüler in vielen anderen Ländern gleich. Sie blieben freitags der Schule fern und setzten sich für eine bessere und vor allem saubere Umwelt ein. Die Schüler, allen voran Greta Thunberg, ließen die Politiker wissen, dass sie als Kinder die am meisten Leidtragenden dabei seien.

Fridays for Future geht um die Welt

Was mit einer jungen schwedischen Klimaschutzaktivistin in Stockholm begonnen hatte, wurde bald in vielen anderen europäischen Staaten wie Deutschland, Italien, England, Österreich oder der Schweiz aufgenommen und in großem Stil erweitert. Aber auch im fernen Australien, in Indien, Mexiko, Japan oder Chile wurden die FFF (Fridays for Future) von den Menschen begeistert aufgenommen. Ein neues Umweltbewusstsein, vor allem bei den jungen Menschen, entstand. Das Europäische Parlament reagierte und ließ am 28. November 2019 den Klimanotstand ausrufen. Das Ziel der Schüler und Studenten ist, dass schnellstmöglich umfassende Maßnahmen seitens der Politik ergriffen werden, um die internationalen Beschlüsse der Weltklimakonferenz 2015 in Paris einhalten zu können. Die Klimaschutzbewegung hat weltweit großen Anklang gefunden und zieht an den Freitagen während der Schulzeit stets unzählige Schüler auf die Straßen, vereint, um für eine saubere Umwelt zu demonstrieren. Teilweise kommen dabei weltweit Millionen von Menschen zusammen.