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EFSF

Die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) wurde 2010 als Teil des Euro-Rettungsschirms gegründet.

EFSF dpa bildfunk

Die EFSF ist eine Aktiengesellschaft mit Hauptgeschäftssitz in Luxemburg. Ihr kam in erster Linie eine Funktion zu: Sie war ein sogenannter 'vorläufiger Stabilisierungsmechanismus‘. Dies geht auch aus der Bezeichnung Europäische Finanzstabilisierungsfazilität hervor, für welche die Abkürzung steht.

Die Gesellschaft wurde im Juni 2010 gegründet und war im August des gleichen Jahres voll handlungsfähig. Die Einrichtung eines solchen Stabilisierungsmechanismus in provisorischer beziehungsweise in vorübergehender Form wurde durch den europäischen Finanzministerrat aufgrund der Eurokrise beschlossen. Dabei war der Gründung vor allem die griechische Finanzkrise vorausgegangen, in deren Folge am 25. März 2010 ein Notfallplan erstellt wurde. Im Rahmen dieses Notfallplanes wurden Griechenland sogenannte bilaterale Kreditgarantien von etwa 110 Milliarden Euro durch die weiteren Europa-Staaten und auch durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) zugestanden. Kurz nach diesem Notfallpaket beziehungsweise nach dessen Verabschiedung stiegen die Zinsen für die wirtschaftlich schwächeren Euro-Länder allerdings so stark an, dass erneute Maßnahmen nötig erschienen.

Die Mitgliedsstaaten der Euro-Gruppe sind die Gesellschafter der EFSF. Das Leitungsorgan der Aktiengesellschaft setzt sich aus jeweils einem Vertreter pro Staat zusammen, sodass die betreffenden Staatsvertreter ein Direktorium bilden.

Die EFSF wurde allerdings am 1. Juli 2013 von der Programmfinanzierung und der Kreditfazilität entbunden, denn die Aufgabe der finanziellen Unterstützung der europäischen Mitgliedsstaaten kommt seitdem ausschließlich dem ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) zu.

Damit Sie auf dem Laufenden bleiben, gibt es für Sie bei RTL.de stets aktuell alle relevanten Informationen über die EFSF.