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Grand Prix von Bahrain

# Fahrer Zeit Rückstand auf 1 Rückstand auf Vordermann Runden Stopps
1 GBR Lewis Hamilton 01:34:22,597 00:00,000 00:00,000 57 2
2 FIN Valtteri Bottas 01:34:25,577 00:02,980 00:02,980 57 2
3 MON Charles Leclerc 01:34:28,728 00:06,131 00:03,151 57 2
4 NED Max Verstappen 01:34:29,005 00:06,408 00:00,277 57 2
5 GER Sebastian Vettel 01:34:58,665 00:36,068 00:29,660 57 3
6 GBR Lando Norris 01:35:08,351 00:45,754 00:09,686 57 2
7 FIN Kimi Räikkönen 01:35:10,067 00:47,470 00:01,716 57 2
8 FRA Pierre Gasly 01:35:20,691 00:58,094 00:10,624 57 2
9 THA Alexander Albon 01:35:25,294 01:02,697 00:04,603 57 2
10 MEX Sergio Perez 01:35:26,293 01:03,696 00:00,999 57 2
11 ITA Antonio Giovinazzi 01:35:27,196 01:04,599 00:00,903 57 2
12 RUS Daniil Kvyat   1 Runden   56 2
13 DEN Kevin Magnussen   1 Runden   56 2
14 CAN Lance Stroll   1 Runden   56 2
15 GBR George Russell   1 Runden   56 2
16 POL Robert Kubica   2 Runden   55 2

Ausfälle

Runde Fahrer Ausfallgrund
54 AUS Daniel Ricciardo Defekt
54 ESP Carlos Sainz jr. Defekt
54 GER Nico Hülkenberg Defekt
19 FRA Romain Grosjean Defekt nach Startkollision
Schnellste Runde
Runde Fahrer Zeit
38 MON Charles Leclerc 01:33,411
Bahrain-GP im Birdview: Mittelsektor entscheidend
Bahrain-GP im Birdview: Mittelsektor entscheidend Danner erklärt die Schlüsselstellen 01:33

Kampf in der Sandwüste

Seit 2004 gastiert die Formel 1 in Bahrain. Nach dem Debüt erlebte der Bahrain International Circuit 2006 gleich die nächste Premiere: Erstmals startete die Königsklasse vor den Toren von Manama in die WM-Saison. Auch 2011 war der Saisonauftakt in der Wüste geplant - wegen politischer Unruhen entschieden sich die Organisatoren jedoch, das Rennen erst zu verschieben und schließlich ganz abzusagen.

Nachtrennen auf schmutziger Piste

Bahrain International Circuit
Bahrain International Circuit: Spektakuläres Rennen bei Wüstensand und Dunkelheit

2014 wurde der Grand Prix erstmals als Nachtrennen ausgetragen. Bahrain, der Inselstaat im Persischen Golf, ist nach dem Lauf in Singapur (seit 2008) das zweite Rennen im Kalender, das komplett nach Einbruch der Dunkelheit stattfindet. Die Piloten müssen damit unter Flutlicht auf dem 5,412 km langen, wetteranfälligen Kurs Gas geben.

Erschwert wird das Fahren durch den feinen Wüstensand, der ständig auf die Piste geweht wird. Weil die schmutzige Strecke weniger Haftung bietet, erhöht sich der Reifenverschleiß. Weitere technische Herausforderungen sind die extreme Hitze sowie der hohe Bremsverschleiß. Wegen der hohen Temperaturen werden die Lufteinlässe für die Kühlung der Autos vergrößert. Spezielle Luftfilter verhindern, dass Sandpartikel in den Motor eindringen.

Extrem hoher Bremsenverschleiß

In Sachen Bremsverschleiß zählt Bahrain neben Montreal zu den anspruchsvollsten Strecken im GP-Kalender. Drei Mal pro Runde müssen die Piloten extrem in die Eisen steigen, die Autos von mehr als Tempo 300 unter 100 km/h herunterbremsen - beispielsweise am Ende der 1.019 Meter langen Start- und Zielgeraden, auf die eine relativ lange Spitzkehre folgt. Hier bieten sich beste Überholmöglichkeiten, genauso wie am Ende der anderen drei längeren Geraden. Die außergewöhnliche Breite der Strecke und viele asphaltierte Auslaufzonen ermutigen die Fahrer zusätzlich, diese Möglichkeiten auch zu nutzen.

Die Streckencharakteristik fordert die Piloten bei der Abstimmung ihrer Autos: Gefragt ist ein Kompromiss, der genügend Abtrieb in den langsamen Kurven bietet, gleichzeitig aber nicht zu viel Luftwiderstand erzeugt, um auf den langen Geraden Topspeed zu erreichen. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 210 km/h und einem Vollgasanteil von 65 Prozent ist der Bahrain International Circuit fast schon ein Highspeed-Kurs.

Trotzdem setzen die meisten Piloten auf eine steile Flügeleinstellung, denn die Spitzkehren und Kurven erfordern eine gute Traktion: Wer nicht schnell genug aus den Kurven kommt, ist auch auf den Geraden zu langsam. Vor dem Rennen 2008 wurde der Kurs in Kurve 4 noch einmal verbreitert und weitere Auslaufzonen asphaltiert, um den Piloten im Falle eines Abflugs die Rückkehr auf die Strecke zu ermöglichen.

Aber nicht nur fahrerisch hat die Strecke 26 Kilometer südlich der Hauptstadt Manama einiges zu bieten. Getreu seiner Philosophie hat Streckenarchitekt Hermann Tilke den Kurs in Bahrain in einem unverwechselbaren, landestypischen Stil gestaltet. "Die Architektur benutzt die arabische Formensprache", erläuterte der deutsche Streckenbauer. "Man sollte erkennen, dass man in Bahrain ist." Dazu hat sich der Streckenarchitekt etwas ganz Besonderes ausgedacht: "Die Philosophie in Bahrain ist die, dass wir im Start- und Ziel-Bereich eine Art Oase haben, mit viel Grün und Palmen. Von dort fahren die Autos raus in die Wüste und kommen wieder in die Oase zurück - bildlich gesprochen."

Bahrain International Circuit

Kurve 1

Speed: 63 km/h

Gang: 1

Kurve 2

Speed: 158 km/h

Gang: 3

Kurve 3

Speed: 221 km/h

Gang: 5

Kurve 4

Speed: 111 km/h

Gang: 2

Kurve 5

Kurve 6

Speed: 190 km/h

Gang: 4

Kurve 7

Speed: 65 km/h

Gang: 2

Kurve 8

Speed: 79 km/h

Gang: 1

Kurve 9

Speed: 205 km/h

Gang: 5

Kurve 10

Speed: 63 km/h

Gang: 1

Kurve 11

Speed: 284 km/h

Gang: 7

Kurve 12

Speed: 255 km/h

Gang: 6

Kurve 13

Speed: 126 km/h

Gang: 3

Kurve 14

Speed: 300 km/h

Gang: 7

Kurve 15

Speed: 128 km/h

Gang: 3

Streckeninfos

Kurs Bahrain International Circuit
Streckenlänge 5,412 km
Renndistanz 57 Runden = 308,238 km
Rundenrekord P. de la Rosa (McLaren-Mercedes)
1:31,447 (2005)

Charakteristik

Abtrieb mittel
Vollgasanteil 65 Prozent
Reifenverschleiß hoch
Bremsverschleiß hoch
Benzinverbrauch mittel

Termine

1. Freies Training 29.03.2019 | 12.00 - 13.30 Uhr » Live-Ticker
2. Freies Training 29.03.2019 | 16.00 - 17.30 Uhr » Live-Ticker
3. Freies Training 30.03.2019 | 13.00 - 14.00 Uhr » Live-Ticker
Qualifying 30.03.2019 | 16.00 - 17.00 Uhr » Live-Ticker
Rennen 31.03.2019 | 17.10 Uhr » Live-Ticker