Sa | 14:00

Grand Prix von Ungarn

Ungarn-GP im Birdview: Der Ritt durch die Puszta
Ungarn-GP im Birdview: Der Ritt durch die Puszta Christian Danner erklärt die Schlüsselstellen in Budapest 01:59

Hungaroring: Monte Carlo ohne Leitplanken

"Monte Carlo ohne Leitplanken", so wird der kurvenreiche, extrem langsame Hungaroring gerne genannt. Für Mensch und Material stellt der Retortenkurs, der 1985 rund 20 Kilometer nordöstlich der ungarischen Hauptstadt Budapest aus dem Boden gestampft wurde, eine echte Herausforderung dar.

Wenig Überholmöglichkeiten bei Sommerhitze

Hungaroring bei Budapest
Der Hungaroring bei Budapest ist durch die ungarische Sommerhitze eine Herausforderung.

Auf 4,381 Kilometern Länge reiht sich Kurve an Kurve. Der kleinste Konzentrationsfehler wird sofort bestraft. Zumal der Asphalt wenig Haftung bietet und die Formel-1-Piloten schon allein damit kämpfen, ihre Boliden auf der Piste zu halten. Die oftmals hohen Temperaturen des heißen ungarischen Sommers sowie eine Renndauer von bis zu zwei Stunden erschweren das Fahren zusätzlich.

Seit 1986 wird auf dem speziell für Formel-1-Rennen konzipierten Hungaroring regelmäßig der Große Preis von Ungarn ausgetragen. Obwohl der Parcours wegen seiner Charakteristik wenige Überholmöglichkeiten bietet, erlebte der Kurs einige dramatische Rennen. Gleich die GP-Premiere am 10. August 1986 war ein Highlight: Wegen Überschreitung des Zeitlimits wurde das Rennen vorzeitig in der 76. Runde abgebrochen; vorgesehenen waren 77 Runden. Nelson Piquet gewann nur denkbar knapp vor seinem brasilianischen Erzrivalen Ayrton Senna.

Immer für eine Überraschung gut

Im Jahr 1989 bewies Nigel Mansell, dass Überholen auf der engen Strecke durchaus möglich ist. Der Engländer kämpfte sich von Startplatz zwölf Runde um Runde an seinen Konkurrenten vorbei bis an die Spitze und siegte schließlich vor Ayrton Senna.

Unvergesslich bleibt auch der Ungarn-GP von 1997: Mit großem Vorsprung ging Damon Hill auf seinem unterlegenen Arrows-Yamaha als Führender in die letzte Runde. Die Sensation lag in der Luft. Doch dann wurde der amtierende Weltmeister plötzlich ganz langsam - Hydraulik-Probleme. Von hinten flog Jacques Villeneuve heran und auf der Grasnarbe an Hill vorbei. Der Engländer rettete sich auf der letzten Rille als Zweiter vor Johnny Herbert ins Ziel.

Hungaroring

Speed: 291 km/h

Gang: 7

Kurve 1

Speed: 95 km/h

Gang: 2

Speed: 230 km/h

Gang: 5

Kurve 2

Speed: 110 km/h

Gang: 2

Kurve 3

Speed: 225 km/h

Gang: 5

Speed: 281 km/h

Gang: 7

Kurve 4

Speed: 210 km/h

Gang: 5

Speed: 240 km/h

Gang: 5

Kurve 5

Speed: 148 km/h

Gang: 3

Speed: 241 km/h

Gang: 2

Kurve 6

Speed: 105 km/h

Gang: 2

Speed: 140 km/h

Gang: 2

Kurve 8

Speed: 170 km/h

Gang: 4

Kurve 9

Speed: 151 km/h

Gang: 3

Kurve 10

Speed: 243 km/h

Gang: 5

Kurve 11

Speed: 250 km/h

Gang: 6

Speed: 271 km/h

Gang: 6

Kurve 12

Speed: 113 km/h

Gang: 2

Speed: 220 km/h

Gang: 4

Kurve 13

Speed: 100 km/h

Gang: 2

Speed: 198 km/h

Gang: 4

Kurve 14

Speed: 132 km/h

Gang: 3

Für detaillierte Daten und Infos zum Kurs klicken Sie auf die Streckenmakierungen

Streckeninfos

Kurs Hungaroring
Streckenlänge 4,381 km
Renndistanz 70 Runden = 306,630 km
Rundenrekord M. Schumacher (Ferrari)
1:19,071 (2004)

Charakteristik

Abtrieb niedrig
Vollgasanteil 59 Prozent
Reifenverschleiß mittel
Bremsverschleiß hoch
Benzinverbrauch niedrig

Termine

1. Freies Training 27.07.2018 | 11.00 - 12.30 Uhr » Live-Ticker
2. Freies Training 27.07.2018 | 15.00 - 16.30 Uhr » Live-Ticker
3. Freies Training 28.07.2018 | 12.00 - 13.00 Uhr » Live-Ticker
Qualifying 28.07.2018 | 15.00 - 16.00 Uhr » Live-Ticker
Rennen 29.07.2018 | 15.10 Uhr » Live-Ticker