Sa | 14:00

Grand Prix von Österreich

Österreich-GP im Birdview: Berg- & Talfahrt in den Alpen
Österreich-GP im Birdview: Berg- & Talfahrt in den Alpen Christian Danner erklärt die Schlüsselstellen in Spielberg 01:58

Rückkehr nach Spielberg

Von 1970 bis 1987 fuhr die Formel 1 auf dem alten Österreichring in Spielberg, der erste Grand Prix von Österreich wurde allerdings schon 1964 ausgetragen. Im circa 2 Kilometer entfernten Zeltweg gab die Motorsport-Elite Gas, ehe man sechs Jahre später nach Spielberg wechselte. 1997 kehrte die 'Königsklasse' dorthin zurück, allerdings wurde aus dem Österreich- der A1-Ring. 2003 endete diese Ära vorerst, ehe der Österreich-GP 2014 in den Rennkalender zurückkehrte.

Mateschitz holt F1 zurück

29. Juni - 1. Juli: GP von Österreich in Spielberg
2014 kehrte die Formel 1 zurück nach Spielberg © dpa, Andreas Pessenlehner

Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz hatte 2003 kurzerhand den Kurs gekauft und ihn komplett modernisieren lassen. Zwischenzeitlich war das Projekt wegen einer negativen Umweltverträglichkeitsprüfung jedoch in großer Gefahr. 2011 wurde die Strecke aber schließlich als Red Bull Ring unter dem neuen Eigentümer neu eröffnet. Drei Jahre später heulten in Spielberg wieder die F1-Motoren auf.

140 Millionen Euro kostete Mateschitz der Umbau. Bei der feierlichen Eröffnung ließen sich unter anderem auch Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone und RTL-Experte Niki Lauda blicken. Die Red-Bull-Crew um Ex-Pilot Sebastian Vettel und Christian Horner durfte natürlich auch nicht fehlen.

Erinnerungen werden wach

Motorsport-Fans denken beim Rennen in Spielberg unweigerlich an den wohl berühmtesten Funkspruch der Formel-1-Geschichte. 2002 kam es zur Stallorder-Affäre von Ferrari, als Rubens Barrichello für Michael Schumacher Platz machen musste. ("Rubens, let Michael pass for the championship"). 

Am Layout der Strecke hat sich im Vergleich zum ursprünglichen Layout des A1-Rings nichts verändert. Der Kurs hat sieben Rechts- und zwei Linkskurven. Nach dem Start geht's in die Castrol-Edge-Kurve, von dort hinauf Richtung Remus-Spitzkehre. Diese bietet den Fahrern eine gute Möglichkeit zum Überholen. Weiter geht's in die Schlossgold-Kurve und die schnellen Linkskurven Rauch und Würth. Im letzten Streckensektor müssen die Fahrer die Rindt- und Red-Bull-Mobile-Kurve meistern, ehe es zurück auf die Start- und Zielgerade geht.

Red Bull Ring

Kurve 1

Bezeichnung: Castrol Edge

Speed: 120 km/h

Gang: 3

Kurve 2

Bezeichnung: Remus

Speed: 75 km/h

Gang: 2

Kurve 3

Bezeichnung: Schlossgold

Speed: 105 km/h

Gang: 2

Kurve 4

Speed: 270 km/h

Gang: 7

Kurve 5

Bezeichnung: Rauch

Speed: 175 km/h

Gang: 5

Kurve 6

Bezeichnung: Würth Kurve

Speed: 180 km/h

Gang: 5

Kurve 7

Speed: 235 km/h

Gang: 6

Kurve 8

Bezeichnung: Rindt

Speed: 200 km/h

Gang: 5

Kurve 9

Bezeichnung: Red Bull Mobile

Speed: 160 km/h

Gang: 4

Für detaillierte Daten und Infos zum Kurs klicken Sie auf die Streckenmakierungen

Streckeninfos

Kurs Red Bull Ring
Streckenlänge 4,326 km
Renndistanz 71 Runden = 307,020 km
Rundenrekord L. Hamilton (Mercedes)
1:07,411 (2017)

Charakteristik

Abtrieb niedrig
Vollgasanteil 56 Prozent
Reifenverschleiß niedrig
Bremsverschleiß hoch
Benzinverbrauch mittel

Termine

1. Freies Training 29.06.2018 | 11.00 - 12.30 Uhr » Live-Ticker
2. Freies Training 29.06.2018 | 15.00 - 16.30 Uhr » Live-Ticker
3. Freies Training 30.06.2018 | 12.00 - 13.00 Uhr » Live-Ticker
Qualifying 30.06.2018 | 15.00 - 16.00 Uhr » Live-Ticker
Rennen 01.07.2018 | 15.10 Uhr » Live-Ticker