Letztes Jahr war Tony Bauer noch als Kandidat bei „Let's Dance", jetzt sitzt er als Juror in der Supertalent-Jury. Er kennt also beide Seiten: einmal, wie es ist bewertet zu werden und jetzt eben auch selbst ein Urteil zu fällen. Und was ist der bessere Job?
„Boah, schwierige Frage. Juror hat man weniger zu riskieren. Also, wenn was gut ist, sagst du geil, wenn was scheiße ist, genauso. Als Kandidat musst du dir schon ein bisschen mehr bisschen mehr auf Sendung sein. Du musst irgendwie versuchen, die ganze Anspannung die ganze Zeit hochzuhalten. Jury ist auch nicht ohne so, aber du sagst eigentlich, was du siehst. Und das sehen ja alle anderen mit dir auch. Außer du bist jetzt Joachim Llambi und gibst jedem eine Eins, den du nicht so geil findet. Ey. Papst, ich liebe dich, Alter.“
Und wer hat das bessere Catering?
„Ich habe gesehen, ihr habt ihr aufgerüstet bei Let's Dance, es gibt eine Saftpresse und jetzt so ein Quatsch. Als ich hier war, gab es das nicht. Also, da bin ich schon ein bisschen enttäuscht, dass ihr aufgerüstet habt, ohne dass ich dabei bin. Ich würde sagen, das bessere Essen gibt es, ja, ich liebe euch alle. Aber Supertalent war schon leckerer. Sag ich ehrlich. War schon besser.“
Und wo gibt’s die besseren Arbeitszeiten?
„Boah, ja Supertalent ist ja weniger Zeit. So, wenn du mich aber fragst, was die intensivere Zeit war und die Zeit, die aufgrund der Intensität auch irgendwie emotionaler war, dann Let's Dance.“
Und jetzt ne fiese Frage, aber wo sind die verrückteren Kollegen, bei Let’s Dance oder beim Supertalent?
„Ich würde jetzt sagen, dadurch, dass hier mehr Leute sind, ist es so ein bisschen mehr wie so eine Fußballmannschaft, die man so irgendwie auf Klassenfahrt schickt und dann oder auf Mannschaftsfahrt und dann passieren allerhand witzige Dinge. Aber letzten Endes war auch Supertalent irgendwie dadurch, dass man so ein bisschen weniger und dann sitze ich neben Dieter Bohlen und Bruce Darnell. Zu denen habe ich ja mein Leben lang aufgeschaut, und die nehme ich im Arm. Und so ist fifty fifty, das kann ich mich nicht entscheiden.“
Sehr diplomatisch. Am Ende wird klar, Toni hat überall Spaß und etwas Nervosität gehört ja auch dazu. Aber der neue Juror ist sich sicher:
„Es werden magische Wochenenden!“