Nachtjournal Spezial - Komm in mein Leben

Nachtjournal Spezial - Komm in mein Leben

Unter dem Titel 'Komm in mein Leben' wird das 'RTL Nachtjournal' ab Ende November in einer zunächst dreiteiligen Serie Menschen mit völlig unterschiedlicher Meinung, Haltung oder Überzeugung zusammenbringen. Dabei treffen eine Jägerin und eine Tierschützerin ebenso wie eine Kopftuchträgerin und eine Islamkritikerin aufeinander. Statt übereinander reden die ungleichen Protagonisten nun miteinander und tauchen in die Lebenswelt des anderen ein.

Unter dem Titel 'Komm in mein Leben' wird das 'RTL Nachtjournal' ab Ende November in einer zunächst dreiteiligen Serie Menschen mit völlig unterschiedlicher Meinung, Haltung oder Überzeugung zusammenbringen. Dabei treffen eine Jägerin und eine Tierschützerin ebenso wie eine Kopftuchträgerin und eine Islamkritikerin aufeinander. Statt übereinander reden die ungleichen Protagonisten nun miteinander und tauchen in die Lebenswelt des jeweils anderen ein. In der ersten Folge kommt es zu einer Begegnung zwischen einer Multijobberin und einem überzeugter Hartz-4-Empfänger. Wie reagiert der Hartz-4-Empfänger, wenn er als Sozial-Schmarotzer bezeichnet wird? Entwickeln die beiden im Laufe ihrer Begegnungen ein Verständnis füreinander oder verhärten sich die Fronten? Die 'RTL Nachtjournal'-Spezialausgaben beobachten all dies, ohne einzugreifen oder gar Partei zu ergreifen.

Christian Berger, Redaktionsleiter des 'RTL Nachtjournal': 'Angesichts einer zunehmenden gesellschaftlichen Spaltung gerade auch beim Umgang mit politischen und gesellschaftlichen Themen betrachten wir ‘Komm in mein Leben‘ als ein sehr spannendes Projekt. Wir wollen damit Vorurteile hinterfragen und Dialoge dort ermöglichen, wo sonst oft nur Konfrontation herrscht.'

In der zweiten Folge der kleinen 'RTL Nachtjournal'-Serie 'Komm in mein Leben' treffen am Mittwoch eine Muslimin und eine Islamkritikerin aufeinander. Das RTL-Nachrichtenmagazin bringt Houaida Taraji (53, Kaarst) mit der 49-jährigen Britt Weisweiler aus Köln zusammen, um die beiden miteinander statt übereinander reden zu lassen. Bei ihren Begegnungen tauchen die beiden jeweils auch in die Lebenswelt der anderen ein.

Houaida Taraji wurde in Aleppo (Syrien) geboren und kam im Alter von 3 Jahren nach Deutschland. Die heute in Kaarst niedergelassene Frauenärztin ist zugleich Beauftragte für Frauen und Familie des Zentralrates der Muslime in Deutschland. Ein Kopftuch trägt sie seit ihrem elften Lebensjahr und ist es leid, sich dafür wie für ihre Religion rechtfertigen zu müssen. Ihre vier Kinder erzieht sie konservativ muslimisch, sagte aber auch: 'Ich würde niemanden wegen seines Aussehens verurteilen, erwarte das aber auch von meinem Gegenüber.'

Britt Weisweiler ist eine moderne, großstädtisch geprägte Frau, die ihren 11-jährigen Sohn im christlichen Glauben alleine erzieht. Die selbständige Veranstaltungskauffrau findet es beschämend, dass in Europa und vor allem in Deutschland seit Jahren für die Gleichstellung der Frauen in allen Bereichen gekämpft wird und gleichzeitig Politiker/innen und Schulen das Tragen von Kopftücher und Burkinis tolerieren. Das Frauenbild vieler Muslime werfe eine moderne Gesellschaft um Jahre zurück.

Ist das Kopftuch nun ein Zeichen der Unabhängigkeit oder eins der Unterdrückung? Und greift der Islam mit seinem Kopftuch-Gebot in das Leben hierzulande ein? Diese und andere Fragen über Religionsausübung und Toleranz in einer demokratischen, westlich geprägten Gesellschaft mit einem relativ hohen Anteil an Muslimen treiben Houaida Taraji und Britt Weisweiler in ihren Begegnungen für 'Komm in mein Leben' um.