Badezimmer planen leicht gemacht

Ein schönes Bad will geplant sein

Das deutsche Durchschnittsbad ist mit acht Quadratmetern nicht einmal halb so groß wie ein Fußballtor. Aber auch ein kleines Bad wirkt mit geschickter Raumeinteilung geräumig und bekommt ein Wellnessflair. Eine eingehende Planung lohnt sich immer. Ganz egal ob der Raum groß oder klein ist; ob Sie sich für eine Wohlfühloase, das praktische Familienbad oder die moderne Hightechausführung entscheiden.

Inhaltsverzeichnis

    Bad mit Wohlfühlfaktor

    An erster Stelle steht die Standortfrage der festen Installationen wie Dusche, Waschbecken und Badewanne, die von den Wasser- und Stromanschlüssen sowie eventuellen Heizkörpern abhängig sind. Ebenfalls bedacht werden müssen die Laufwege, sodass unter anderem die Tür beim Öffnen nicht gegen einen Badnutzer prallt. Die Badnutzer sind ein wichtiger Teil der Planung. So darf ein Gästebad verspielter sein als ein alltagstaugliches Familienbad. Gute Dienste leistet abschließend der Planung eine 3D-Badplaner Software, die visualisiert, ob der Entwurf Ihren Vorstellungen entspricht und praktikabel ist. Kleine Bäder lassen sich mit ein paar Tricks optisch vergrößern. Die ebenerdige Duschwanne mit Glaswänden suggeriert mehr Weite und ist nebenbei barrierefrei. Spiegel vervielfältigen das vorhandene Licht und erweitern den Raum optisch. Gezielt platzierte Strahler vermitteln einen großzügigeren Eindruck und warme LED-Lichter schaffen zusätzlich ein angenehmes Ambiente. Besonders effektiv sind helle Fliesen und Wandfarben sowie in die Wand geschraubte, statt auf den Boden gestellte Regale. Größere Bäder lassen mehr Gestaltungsspielraum. Etwa die freistehende Badewanne oder die durch eine Glaswand abgetrennten Doppelwaschbecken.

    Modernes Bad in neutralen Farben
    Auch in kleinen Räumen lässt sich ein Wohlfühlbad einrichten.

    Mehr Ideen für Ihr Traumbad

    • Im Spiegel integrierte LED-Strahler sind dort hell, wo Sie es brauchen.
    • Holzverkleidete Mauern oder Wände sorgen für ein schönes Wohnklima.
    • Jede Farbe wirkt anders: Grün beruhigt, Blau erfrischt, Gelb ist fröhlich und Rot regt an.
    • Verschönern Sie Ihr Bad mit Armaturen in Messing, Edelstahl oder bunter Beschichtung.

    Das smarte Badezimmer mit Stil

    Die Materialmöglichkeiten für Waschbecken, Dusch- oder Badewanne reichen von Naturstein über Keramik oder geeignete Holzarten wie Erle, Buche oder Teak – und geben ihrem Bad je nachdem einen rustikalen, modernen oder puristischen Look. Die freistehende Badewanne auf Füßen verleiht einen nostalgischen Touch – und das schüsselförmige Waschbecken in Bronzeoptik ist gleichzeitig modern und zeitlos schön. Doppelt wirksam sind beheizbare Handtuchhalter, die Heizkörper ersetzen und benutzte Handtücher verstauen. Und nutzen Sie die Errungenschaften unseres Computerzeitalters und steuern sie die Temperatur, die Lüftung oder Musik über eingebaute Lautsprecher mit Ihrem Smartphone.

    Gewusst wie: Fördergelder

    Wenn Sie ihr Bad altersgerecht umbauen, erhalten Sie staatliche Fördermittel. Voraussetzung ist eine Mindestgröße des Bades von 1,80 x 2,20 Metern und die von Fachleuten installierte ebenerdige Dusche, die höhenverstellbare Toilette, die maximal 50 Zentimeter hohe Badewanne beziehungsweise das maximal 48 Zentimeter hohe Waschbecken.

    Was kostet ein Bad?

    Für eine Badsanierung müssen Sie mit etwa 3.000 Euro pro Quadratmeter rechnen. Marktübliche Toiletten, Waschbecken, Duschen und Armaturen kosten zirka 2.500 Euro, Standardfliesen rund 25 Euro pro Quadratmeter. Vielleicht gönnen Sie sich ein Dusch-WC beziehungsweise eine Whirlpoolbadewanne mit Massagedüsen, die jeweils mit rund 2.000 Euro zu Buche schlagen. Wir raten Ihnen allerdings, sich ein persönliches Limit dafür zu setzen, was Sie ausgeben wollen.

    Und noch ein Tipp: Ein professioneller Badplaner ist bares Geld wert. Profitieren Sie von der Erfahrung des Experten, denn er weiß, worauf es ankommt und Sie vermeiden kostspielige Fehlplanungen. Die Fachleute finden praktikable, schöne Lösungen und verbinden Ihre Wünsche und Bedürfnisse mit den vorhandenen Möglichkeiten.

    Freistehende Badewanne vor rosa Wand
    Absolut im Trend sind derzeit freistehende Badewannen.

    Checkliste für die Badplanung

      Leitungen, Stromanschlüsse und eventuelle Heizkörper bei der Standortwahl von Dusche, WC und Badewanne berücksichtigen

      Wer und wie viele nutzen das Bad?

      Laufwege bedenken

      Lichtquellen schaffen

      Gewohnheiten der Badnutzer beachten

      notwendigen Stauraum bedenken

      barrierefreier Ausbau ist förderfähig

      Kostenlimit festlegen

      Unser Tipp

    Suchen Sie einen Partner für Ihr zukünftiges Bad? Wir vermitteln Ihnen kostenlos und unverbindlich* bis zu drei geprüfte und bewährte Anbieter aus Ihrer Region, die Sie zuverlässig und professionell auf dem Weg zu Ihrem Traumbad begleiten.

    * Der Service ist für Sie komplett kostenfrei und unverbindlich. Wir finanzieren den Service über die Provision unserer Partner.

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