Alarmanlagen Beratung

Einbruchschutz - die richtige Alarmanlage schützt Ihr Haus

Rein statistisch wurde 2018 in Deutschland ungefähr alle sechs Minuten ein Einbruch begangen. Dabei gibt es starke regionale Unterschiede: Nordrhein-Westphalen ist das Bundesland mit den meisten Einbruchsdelikten, in Bayern schlagen Einbrecher deutlich seltener zu. Besonders betroffen sind Großstädte und Ballungszentren. Bremen, Aachen und Dortmund führten das Ranking zuletzt an. Und auch wenn die Einbruchszahlen seit 2015 langsam sinken, auf zuletzt knapp unter 100.000 Delikte in 2018, ist jeder Einbruch einer zu viel – besonders wenn er Ihr eigenes zu Hause trifft! Informieren Sie sich hier, wie Sie vorsorgen können, wie eine Alarmanlage Ihr Haus effektiv schützt und was es sonst zu beachten gibt.

Inhaltsverzeichnis

    Abschrecken und Standhalten - Fenster und Türen richtig sichern

    Fenster einschlagen, Türen aufhebeln - mit nur wenigen Handgriffen und Hilfsmitteln lassen sich die neuralgischen Schnittstellen Ihres Hauses leicht überwinden, wenn sie nicht gesichert sind. Der Einsatz einer modernen Alarmanlage wirkt bereits allein durch ihr Vorhandensein von vornherein abschreckend auf potenzielle Täter. Außerdem ermöglicht sie es, unbefugtes Eindringen in Ihr Haus unmittelbar vor Ort mit Sirenenalarm, per Direktmeldung an die Polizei oder ein beauftragtes Sicherheitsunternehmen oder per SMS oder Anruf an mehrere Smartphones zu melden. Dabei registrieren Kontaktmelder, wenn Türen oder Fenster unbefugt geöffnet werden, Sensoren am Fenster melden Glasbruch und Bewegungssensoren im Hausinneren schlagen an, wenn Eindringlinge sich während Ihrer Abwesenheit im Innern des Hauses befinden.

    Kamera und Beleuchtung an Hausfassade
    Ideale Ergänzung sind eine Alarmanlage und Beleuchtung mit Bewegungsmelder.

    Kabel, Funk oder Internet – Vor- und Nachteile genau abwägen

    Moderne Funk-Alarmanlagen lassen sich im und um das Haus meist leicht installieren, da sie auf Kabelverbindungen verzichten. Mögliche Funkstörungen oder Batterieausfälle machen Ihren Einsatz jedoch nicht ganz so zuverlässig wie bei kabelgebundenen Systemen. Wägen Sie die Vor- und Nachteile für Ihren Bedarf gründlich ab, bevor Sie eine Alarmanlage kaufen.

     
    System Vorteile Nachteile

    kabelgebundene

    Anlage
    • kein Ausfall wegen Batteriemangel
    • kein Ausfall oder Fehlalarm wegen Funkstörung
    • Stromanschluss benötigt
    • aufwendige Installation
    • meist nur bei Neubau umsetzbar
    • höhere Kosten 

    funkbasierte

    Anlage
    • kabellose Installation
    • ideal als Nachrüst-Set
    • geringere Kosten
    • leicht erweiterbar 
    • Funkstörungen können Betrieb beeinflussen
    • Batteriemangel kann zu Ausfall führen
    IP- Anlage
    • Steuerung ortsunabhängig über Internet
    • gut mit Smart-Home-Systemen verknüpfbar
    • Datenschutz beachten
    • abhängig von stabiler Netzverbindung

     

    Worauf es beim Kauf bei der richtigen Alarmanlage ankommt

    Neben der Wahl der richtigen Verbindung sollten Sie sich grundsätzlich auch zwischen den Möglichkeiten einer Außenhautüberwachung oder einer Innen- / Fallenüberwachung entscheiden. Letztere hat den Nachteil, dass sie erst anschlägt, wenn Unbefugte bereits in Ihr Haus eingedrungen sind. Allerdings benötigen Innenüberwachungs-Systeme weniger Sensoren, da nicht jedes Fenster und jede Tür einzeln abgesichert werden muss. Das macht sie grundsätzlich kostengünstiger.

    Signallampe an Hausfassade
    Eine gut sichtbare Alarmanlage schreckt potentielle Einbrecher ab.

    Kostenvergleich

    Funkbasierte Alarmanlagen können von einigermaßen geschickten Laien problemlos selbst eingebaut und in Betrieb gesetzt werden. Sie bestehen meist aus einem Basispaket mit Alarmzentrale und individuell zu ergänzenden Sensoren und lassen sich relativ leicht zum Beispiel auch mit Überwachungskameras erweitern. Teurer wird es, wenn besonders bei großen Häusern oder hohem Versicherungs- und Sachwert ein Fachbetrieb den Einbau übernimmt.

    Beim Eigeneinbau beschränkt sich die Wahl der Systeme auf Funk oder IP. 

    Hier einige Kostenbeispiele im Überblick:
    Kostenstelle Kosten
    Einbaukosten entfällt
    Basispaket mit Sirene ca. 200 EUR – 400 EUR
    Einzelne Funkmelder ca. 30 EUR – 90 EUR
    Überwachungs-Kamera außen ca. 50 EUR – 250 EUR
    Gesamtkosten Einfamilienhaus ca. 750 EUR – 1.500 EUR

    Die folgende Tabelle liefert Informationen zum Einbau durch einen Fachbetrieb. Hier haben Sie freie Wahl zwsichen Funk, Kabel oder IP-Systemen.

     

    Hier einige Kostenbeispiele im Überblick:
    Größeneinheit Kosten

    Doppelhaushälfte

    8 Fenstersicherungen

    1 Haustüre

    2 Bewegungsmelder 
    ca. ab 4.500 EUR

    Einfamilienhaus

    8 Fenster

    1 Haustüre

    6 Bewegungsmelder

    3 Glasbruchmelder
    ca. ab 5.000 EUR

    Einfamilienhaus

    10 Fenster

    2 Glasbruchsensoren

    1 Bewegungsmelder

    1 Haustüre
    ca. ab 8.000 EUR

    Top-Tipps für Ihre passende Alarmanlage

    • Eigenen Bedarf genau prüfen
    • Signalfunktion beachten: Innen oder Außenalarm
    • Außenhaut- oder Innenraumüberwachung - Vor- und Nachteile abwägen
    • Reichweite der Sensoren: alles im Blick - auch nachts
    • Kontroll- und Steuerungsmöglichkeiten vergleichen

     

    Unser Tipp:

    Jedes Haus ist anders und nur eine individuell passend konfigurierte Alarmanlage stellt sicher, dass Ihr Heim und Ihre Werte nachhaltig von unerwünschtem Zugriff gesichert sind. Nutzen Sie daher die Möglichkeit, sich über unseren Service unverbindlich und kostenlos* drei bewährte Fachbetriebe aus Ihrer Region vermitteln zu lassen, die Sie bei der Konzeption und Installation Ihrer Alarmanlage kompetent und zuverlässig unterstützen.

    * Der Service ist für Sie komplett kostenfrei und unverbindlich. Wir finanzieren den Service über die Provision unserer Partner.

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