Alarmanlagen

Einbruchschutz - das muss eine Alarmalage können

Ein Wohnungseinbruch ist für viele Deutsche das Horrorszenario schlechthin: Es drohen durchwühlte Schränke, gestörte Privatsphäre und in der Regel nicht unbeträchtliche Sachschäden. Ein effektiver Schutz vor Einbruch für das eigene Domizil ist eine Investition die sich lohnt! Wir zeigen Ihnen worauf es bei der Beratung für Alarmanlagen ankommt.

Inhaltsverzeichnis

    Deutsche wappnen sich besser gegen Einbrüche

    Mit knapp 30 000 Delikten pro Jahr in NRW und 5300 Delikten in Bayern finden immer noch erschreckend viele Einbruchdiebstähle statt. Die Kriminalitätsstatistiken der letzten Jahre stellte zwar fest, dass die Einbruchzahlen kontinuierlich sinken, die Angst davor bleibt bei den Deutschen jedoch präsent. Um nicht selber Einbruchsopfer zu werden, raten Kriminalämter zu vorbeugenden Maßnahmen, wie Alarmanlagen und eine gewisse Sicherheitstechnik bei Fenstern und Türen. Durch ausgefeilter Alarmsysteme und der zunehmenden Vernetzung unterschiedlicher Sicherheitskomponenten wird potentiellen Einbrechern ihre Tat deutlich erschwert.

    Das Herz eines Einbruchschutzes: Die Alarmanlage

    Früher galt die Alarmanlage als kostenintensiv und nur im gewerblichen Bereich umsetzbar. Dank dem technischen Fortschritt und immer günstigeren Herstellungsmöglichkeiten gehören diese Vorurteile der Vergangenheit an. Das steigende Umsatzwachstum in der Sicherheitstechnikbranche zeigt, dass Private mehr denn je auf Alarmanlagen setzen. Um die Angreifbarkeit des eigenen Hauses zu erkennen, lohnt es sich Kelleröffnungen und Aufstiegsmöglichkeiten über das Dach kritisch zu bewerten. Im Schwerpunkt ist es sinnvoll, dass das Erdgeschoss mit seinen Öffnungen von außen und innen überwacht wird. Zusätzlich können auch über Zimmertüren Sensoren befestigt werden, wenn sich dahinter Wertsachen befinden. Je nach örtlichen Gegebenheiten lohnt sich an dieser Stelle eine Alarmanlagen Beratung für Ihr individuelles Sicherheitskonzept.

    Einbrecher hebelt Fenster auf
    Auch die Fenster sollten alarmgesichert werden.

    Wie funktioniert eine Alarmanlage?

    Das Grundprinzip einer Alarmanlage funktioniert immer ähnlich: Kontaktfelder nehmen Eindringen, Glasbruch oder Rauchentwicklung wahr und melden das an die gekoppelten Module. Je nachdem was angeschlossen ist, folgt ein Alarm, Notruf oder Videoaufzeichnung. Modernere Geräte sind wahre Allroundtalente und können sogar Schutz vor Gas- oder Wasserrohrbrüchen bieten, da die Sensoren ein verändertes Raumklima und Bewegungen wahrnehmen und darauf reagieren. Jedes Hausalarmsystem ist individuell einstellbar und bietet Bewegungsmelder sowie Fenster- und Türkontakte.  Zusätzlich können Kameras für die Raumüberwachung installiert werden.

    Übersicht Alarmanlagen Modelle
    Modell Technik Vorteile Kostenpunkt
    Kabelgebundene Anlage Kabelgebundene Station, die mit Aktoren und Reaktoren verbunden ist. Aktoren sind die Sensoren, Reaktoren können Sirenen, Telefonanlagen, Kameras sein. Große Nutzungsflächen können abgedeckt werden, permanente Stromversorgung Ab 200 €
    Hybrid Anlage Kombination aus Funk- und Drahtanlage, ein festes Wählgerät und Module, die via Funk, wahlweise auch WLAN oder GSM verbunden werden können Verbindet Orte, wo keine Stromverbindung möglich ist, individuelle Auswahl der Module Ab 400 €
    Funk Anlage Alle Module sind per Funk verbunden und lassen sich in Smart Home Systeme integrieren. Geringer Installationsaufwand,  innovative Technologien ermöglichen hohe Zuverlässigkeit Ab 770 €

    Zu einem Rundumschutz für Ihr Haus gehört eine Alarmanlagen Beratung

    Für einen effektiven Einbruchschutz raten Sicherheitsexperten zu einem ganzheitlichen Konzept. Dazu gehören zur Alarmanlage auch sichere Türen und Fenster. Eine sichere Haustür zeichnet sich durch Schutzbeschläge, Zusatzschlösser oder sogar ein Querriegel aus. Wichtig dabei ist, dass einbruchhemmende Türen an den sensiblen Komponenten wie Türblatt, Zarge und Schloss ausreichend Widerstand leisten. Es lohnt sich dabei auf zertifizierte Hersteller zurückzugreifen. Bei Fenstern müssen es nicht immer die unschönen Gitter sein, ausreichend sind auch abschließbare Fenstergriffe mit Anbohrschutz, verstärkte Rahmenprofile und ein Sicherheitsbeschlag.

      Info-Box: Widerstandsklassen

    Einbruchhemmende Türen und Fenstern werden seit 2011 mit der DIN EN 1627 Norm standardisiert. Aufgeteilt ist sie in sechs Widerstandsklassen (englisch: Resistance Class, kurz: RC). Je höher der RC Wert, desto länger und professionelleres Werkzeug braucht der Einbrecher, um die Technik zu überlisten. In Privathaushalten ist die RC zwei oder drei ausreichend.

    mobile Alarmsteuerung für Haus
    Idealerweise lässt sich Ihre Alarmanlage auch von unterwegs aktivieren.
      Unser Tipp

    Setzen Sie bei einen Rundumschutz für Ihr Haus und der Beratung zu Alarmanlagen auf einen Fachmann aus Ihrer Umgebung. Profitieren Sie dabei von unserem kostenlosen und unverbindlichen* Service, der Ihnen die Suche nach einem kompetenten Partner erheblich erleichtert. Nach ihrer Anfrage über Alarmanlagen, vermitteln wir Ihnen bis zu drei Anbieter, die ihnen ein maßgeschneidertes Angebot machen. So können Sie jeden Abend beruhigt einschlafen!

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