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Was bedeutet das gemeinsame Schlafen in einem Bett? Paarpsychologie!

Paar kuschelt gemeinsam im Bett

Auf die gemeinsame Wohnung mit dem neuen Partner an der Seite wird oft hingefiebert. Man freut sich darauf, ein Nest zu bauen, sich nett einzurichten, jeden Abend die Erlebnisse des Tages zu teilen, zu zweit kochen zu können und natürlich auch im gleichen Bett zu schlafen. Hat man zuvor immer mal wieder beim Anderen übernachtet oder eine Wochenendbeziehung geführt, war es doch genau dieses Gefühl, das man zukünftig jeden Abend haben wollte – eng aneinander gekuschelt in den Traum zu fallen und die ganze Nacht lang die beruhigende Körperwärme des Partners zu spüren.

Was man sich so romantisch ausgemalt hatte, erweist sich allerdings in der Realität nicht immer als so unproblematisch. Schließlich verbringen wir etwa ein Drittel des Tages mit Schlafen, und das sollte so intensiv und ungestört wie möglich erfolgen. Ist das denn überhaupt machbar im gemeinsamen Bett und welche psychologischen und körperlichen Auswirkungen hat die geteilte Schlafstätte für beide Beteiligten?

Fakt ist, dass jeder ein anderes Schlafverhalten an den Tag legt, man aber dank ausführlicher Studien doch gewisse Prozesse feststellen kann, die beim Großteil der Paare in vergleichbarer Form ablaufen. Damit die Nächte von vorneherein so angenehm wie möglich verlaufen, brauchen Sie selbstverständlich ausreichend Platz für zwei. Boxspringbetten gibt es hier und auch reguläre Betten mit Lattenrost finden Sie in allen erdenklichen Maßen und Ausführungen.

Darüber sollten Sie sich mit diesen interessanten Erkenntnissen zum Thema gemeinsames Schlafen auseinandersetzen.

Wann das geteilte Bett zum Erfolg wird

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Natürlich müssen sich beide Parteien erst daran gewöhnen, nicht nur wesentlich weniger Platz für sich alleine zu haben, sondern auch öfters gestört zu werden. Zu Beginn arrangiert man sich in der Regel einfacher, doch je mehr sich der Alltag in die Beziehung einschleicht, desto wichtiger wird Beiden auch, dass sie bequem liegen, sich ausreichend bewegen können und ihre ursprünglichen Schlafgewohnheiten so gut wie möglich beibehalten können.

Als umso störender empfindet man dann auch die nächtlichen Gepflogenheiten seines Gegenübers. Da ein Erwachsener im Schlaf im Durchschnitt unbewusst knapp 10 Mal die Position wechseln, bekommt man dies gegenseitig natürlich mit und kann Schwierigkeiten haben, anschließend wieder einzuschlafen.

Zudem gilt es, zahlreiche Fragen zu den jeweiligen Vorlieben abzuklären. Beispielsweise, ob man lieber mit geschlossenem Fenster schläft oder Frischluft braucht, welche Temperatur im Schlafzimmer herrschen soll oder welche Bettdecke bevorzugt wird.

Damit Sie sich diese nicht kontinuierlich des Nachts gegenseitig wegnehmen, lohnt es sich, von Anfang an zwei separate Exemplare anzuschaffen. Auch die Wahl der Matratze ist keinesfalls zu vernachlässigen, da jede Wirbelsäule und jeder Körperbau gesonderte Anforderungen haben. Sollten beide Partner für ein optimales Schlaferlebnis verschiedene Matratzenstärken brauchen, kann dieses Dilemma mit zwei Einzelmatratzen gelöst werden, die Sie für die passende Federung auch auf unterschiedliche Lattenroste oder getrennte Unterbauten für Boxspringbetten auflegen können, damit keiner am nächsten Morgen gerädert aufsteht. Zwei separate Liegeflächen haben den zusätzlichen Vorteil, dass man dank ihnen nicht jede Drehung des Anderen spürt, die ansonsten die geteilte Matratze zum Wackeln bringt.

Auch der reguläre Tagesrhythmus des Paares spielt natürlich eine Rolle. Ideal ist, wenn Sie sich abends zu ähnlichen Zeiten hinlegen und ein in etwa übereinstimmendes Schlafbedürfnis haben.

Mögliche positive Auswirkungen auf die Psyche

Hat man sich erst einmal gut arrangiert, was die Rahmenbedingungen betrifft, so kann das gemeinsame Schlafen tatsächlich viele wünschenswerte Effekte zeigen, wie inzwischen mithilfe von Studien nachgewiesen wurde. Dazu zählt unter anderem, dass nach einer Weile tatsächlich länger anhaltende Tiefschlafphasen eintreten können, während dieser der Mensch intensiv träumt. Und das selbst, obwohl man vergleichsweise häufiger durch die Bewegungen oder Geräusche des Anderen geweckt oder zumindest unruhig wird.

Diese Phasen sind wiederum wichtig für einen mental gesunden Gesamtzustand des Menschen. Doch nicht nur das: Bei Paaren, die dank des geteilten Bettes solch positive Veränderungen aufweisen, konnten sowohl eine verbesserte soziale Intelligenz wie auch stärkere geistige Fähigkeiten und sogar eine gesteigerte Kreativität nachgewiesen werden.

Eine innige Schlafposition, die sich bei vielen glücklichen Paaren irgendwann als ihre individuell beste Lösung entpuppt, stärkt die Bindung und befriedigt unser Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit.

Das aufeinander Einstellen geht in harmonischen Beziehungen laut Forschern sogar so weit, dass sich sogar die Schlafphasen immer mehr an die des Partners anpassen, also eine zunehmende Synchronisierung erfolgt, welche ihrerseits für emotionale Ausgeglichenheit und eine weithin optimistischere Lebenseinstellung sorgen kann.

Ernstzunehmende Störfaktoren

So erstrebenswert also der erwähnte Zustand für eine stabile Bindung und die beschriebenen gesundheitlichen und geistigen Vorteile ist, so schwierig gestaltet er sich leider in vielen deutschen Schlafzimmern. Grund dafür sind Probleme im Schlafverhalten des Partners, die sich nicht von jetzt auf gleich aus der Welt räumen lassen. Sei es, weil sie nachts furchtbar unruhig vor sich hin und her zappelt und er daher ständig aufwacht. Oder weil er schnarcht und das Einschlafen dadurch für sie zu einem täglichen Kampf wird.

Schichtarbeit in Verbindung mit enorm voneinander abweichenden Schlafrhythmen kann ebenso zu einer großen Belastung werden wie die viel zu kurzen Ruhephasen mit einem Säugling im Haus. Wichtig ist laut Paartherapeuten, diese Tücken ernst zu nehmen und sich hier um gemeinsame Kompromisse und gute Lösungen zu bemühen, anstatt direkt auf getrennte Betten umzuschwenken.

Auch wenn das im ersten Moment oft als einziger Ausweg erscheint, weil man sich gegenseitig nervt und Schlafentzug sich leider sehr schnell auf die psychische Belastung auswirkt, uns dünnhäutig und reizbar macht.

Informieren Sie sich also über Hilfsmittel, die das Schnarchen eindämmen, weichen Sie von Anfang an auf das Gästebett aus, wenn Sie am nächsten Tag extrem früh raus müssen oder suchen Sie ärztliche Hilfe auf, wenn chronische Schlaflosigkeit zu Anspannung im Schlafzimmer führt. Es ist in einem solchen Fall wichtig, die Ursachen aufzuspüren, damit Ihnen und Ihrem Partner langfristig geholfen werden kann.

Denn ausreichende Stunden angenehmen Schlafs tun uns nicht nur emotional gut und füllen unsere Batterien mit neuer Energie. Auch für viele körperlichen Regenerationsprozesse, für die Verarbeitung von Information im Gehirn sowie die Bewältigung von Schmerz, Trauer und Traumata sind die Ruhephasen enorm wichtig und haben teils sogar heilende Wirkung.

Gelingt es Ihnen, sich gut aufeinander einzuspielen und Probleme offen zu kommunizieren, um entspannt im selben Bett zu schlafen, zahlt sich das in jedem Fall aus.

Bildnachweis: unsplash.com/photos/9vNFtkm-Pus

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