Mit Behinderung einen Partner finden

Wer möchte schon gerne allein durchs Leben gehen? Es ist Menschenart, sich Partner zu suchen und mit ihnen glücklich zu werden. Die Partnersuche gestaltet sich, je nachdem in welchem Alter man sich gerade befindet, leicht oder schwerer und gerade Menschen mit Behinderung haben oft weniger Möglichkeiten einen Partner kennen zu lernen.

Zudem fällt es manchen Menschen sichtlich schwer, Anschluss beim anderen Geschlecht zu finden, weil sie sehr schüchtern oder durch eine schlechte Beziehung vorbelastet sind. Gerade Menschen mit Handicaps suchen eher auf Umwegen nach neuen Partnern, obwohl sie das gar nicht bräuchten, denn meist ist die Beeinträchtigung so gering, dass sie so gut wie unsichtbar ist. Und außerdem kommt es sowieso mehr auf die inneren Werte des Partners an. Was nützt mir der vollkommenste, schönste Mensch, wenn er gemein, verlogen und draufgängerisch ist? Diese Frage beantwortet sich gänzlich von selbst!

Eine Behinderung ist kein Grund auf Liebe zu verzichten

Wahre Liebe und Zuneigung blendet so manche dumme Angewohnheit und ebenso eine bestehende Beeinträchtigung aus. Egal, ob es sich um ein körperliches oder kognitives Defizit handelt: vor Amor sind wir alle gleich. Das bedeutet: Amor schickt seine Pfeile jedem zu, der nach echter Liebe dürstet, denn Liebe und eine erfüllte Partnerschaft hat an sich jeder Mensch verdient. Oft finden Paare zueinander, die das gleiche Schicksal teilen und gemeinsam viel besser damit umgehen lernen.

Wo finde ich den richtigen Partner?

Die Suche im Internet wird immer beliebter. Egal ob mit oder auch ohne Behinderung findet sich hier der sprichwörtliche Topf zum Deckel. Oft ist es das gute Gefühl, zuerst einmal aus „weiter Entfernung“ dem etwaigen Traumpartner zu begegnen. Lange, intensive Chats, Telefonate etc. helfen die Scheu vor dem Gegenüber zu überwinden und Vertrauen zu fassen. Da eine Behinderung etwas völlig Normales und teilweise sogar mit besonderen Fähigkeiten verbunden ist, sollte man sich kaum scheuen, dem potentiellen Partner offen von seinem Handicap zu berichten.

Klar, beim ersten Chat sollte man zunächst herausfinden, ob die Wellenlänge denn überhaupt stimmt. Zu diesem Zeitpunkt sollten Aussehen etc. eher nebensächlich sein. Sobald jedoch klar ist, dass beide Herzen füreinander zu schlagen beginnen, sollten die Karten auf den Tisch gelegt werden.

Das erste Date mit seiner großen Liebe

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, und so verhält es sich auch mit dem ersten Treffen. Die Aufregung ist groß, dennoch sollte man darauf achten, sich natürlich und offen zu geben, ganz so wie man eben ist. Das erste Treffen sollte an einem Ort stattfinden, an dem sich weitere Menschen befinden (Café, Museum, Theater oder Park). Schön ist es, wenn das Gespräch gleich mit einem Lächeln beginnt und auch so endet.

Fragen zu Hobbys, Familie, Beruf etc. sind durchaus erlaubt, doch sollte man aufdringliche Fragen besser vermeiden. Alles, was froh stimmt und zu weiteren Gesprächen animiert, ist als Gesprächsthema herzlich willkommen. Und wenn alles gut läuft, darf man die Treffen gerne ausweiten und an einer beginnenden Partnerschaft gemeinsam arbeiten.

Fazit: es ist weniger eine Frage des Körperlichen, als eine Frage des inneren Wohlgefühls. Verliebe ich mich in einen Menschen, stehen sein Wesen, sein Lachen, seine Zuverlässigkeit und weitere angenehmen Eigenschaften ganz klar im Vordergrund. Auch wenn jeder Mensch anders auf die Welt kommt, eins bleibt immer gleich: wahre Liebe kennt keine Grenzen und macht keine Ausnahmen auf der Suche nach echtem Liebesglück.

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