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Partner beim Fremdgehen vermutet – was tun?

Paar auf Rädern im Sonnenuntergang

Irgendetwas stimmt seit längerer Zeit nicht. Dein Partner verhält sich irgendwie seltsam und schreit auf, sobald du in die Nähe seines Smartphones kommst. Und auch ansonsten verhält er sich anders als gewöhnlich, ist länger auf der Arbeit und scheint ständig Ausreden zu erfinden. Schnell kommt dir der Verdacht, dass womöglich mehr dahinter steckt als bloße Launenhaftigkeit.

Kommen noch Desinteresse an deinen Bedürfnissen und Ignoranz hinzu, sind sich viele Frauen sicher: Geht er etwa fremd? Der Verdacht führt zu vielen quälenden Gedanken und so kreisen immer Fragen um dich herum. Hat er eine Affäre? Hat er sich für eine andere Frau entschieden?

Das findest du sicherlich heraus und wenn nicht, dann suche im Ernstfall professionelle, seriöse und erfahrene Privatdetektive auf, die sich der Sache annehmen könnten. Daneben gibt es bestimmte Tipps, die dir in dieser Situation helfen.

1. Ruhe bewahren und klare Gedanken fassen

Das Wichtigste ist immer deine innere Ausgeglichenheit. Natürlich ist das nicht leicht, wenn du deinen Partner sehr liebst und Angst davor hast ihn zu verlieren. Trotzdem: Eine Vermutung ist noch keine Tatsache. Versuche die Angelegenheit aus einer objektiven Sicht zu betrachten.

Bist du zu emotional und reagierst hysterisch, ist das weder dir noch deiner Beziehung dienlich. Such dir einen ruhigen Platz und geh in dich. Sind deine Vermutungen tatsächlich begründet? Dann mache die Gründe ausfindig und stelle fest, wie viel Raum sie in eurem Miteinander einnehmen. Schieb das gedankliche Wirrwarr komplett von dir weg und beruhige dich mit Dingen, die dir Freude bereiten.

2. Richte deinen Fokus nicht auf deinen Partner aus

Manche Menschen sind sehr vereinnahmend. Sie wollen ihrem Partner all ihre Liebe geben, sind zudem sehr sensibel und können für sich selbst nur schwer einstehen. Ein geringes Selbstwertgefühl und kein ausgeprägtes Selbstbewusstsein sind ursächlich für dieses Verhalten. Sie klammern sich am Partner fest und tun indirekt alles dafür, ihn in die Flucht zu schlagen.

Gehörst du auch dazu? Dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen damit aufzuhören. Konzentriere dich nicht nur auf deinen Partner. Betrachte ihn als einen Teil deines Lebens und nicht als deinen einzigen Lebensinhalt. Vor allen Dingen bei der Vermutung des Fremdgehens könnte ein zu starkes Klammern ursächlich sein.

3. Sprich mit Freunden über dein inneres Erleben

Niemand ist mit Sorgen gerne allein und manchmal hilft es, wenn sich Verliebte mit objektiveren Menschen austauschen. Nimm dir deine beste Freundin zur Seite und erzähle ihr von dem, was du fühlst. Sicherlich kann sie ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Und wenn nicht, dann ist sie dir dennoch eine gute Zuhörerin. Vielleicht kann sie deinem Freund auf den Zahn fühlen. Sie ist von der Situation nicht direkt betroffen, kennt euch beide und ist bei vielen Paaren eine Retterin in der Not.

4. Keine Rachegedanken hegen

Was gar nicht sexy ist, sind Rachegedanken. Ist dein ganzer Tag von zermürbenden Gedanken bestimmt, dann kann es schnell zu Rachegedanken kommen. Sie helfen dir emotional mit den Gegebenheiten klarzukommen. Allerdings sind sie an dieser Stelle fehl am Platz. Solange du nicht weißt, woran du bei deinem Freund bist, solltest du keine irrwitzigen Ideen entwickeln.

Rache ist ohnehin kein geeignetes Mittel zur Lösung emotionaler Konflikte. Steckst du hingegen mitten in einer Trennung, sind Wut und Rachegefühle sogar normal. Doch abgesehen vom Lösungsprozess innerhalb von Trennungen sollten derartige Gedanken und Spielchen keine Rolle spielen. Sie verschlimmern die Lage und treiben euch weiter auseinander.

5. Mit dem Partner in Austausch gehen

Die effektivste und einfachste Lösung ist übrigens der Austausch mit dem Partner. Frag ihn einfach, ob etwas nicht stimmt und ob er sich vielleicht in eine andere Richtung orientiert. Sei dabei jedoch nicht aggressionsbeladen oder tieftraurig. Das lässt ihm nicht die Chance dir eine ehrliche Antwort zu geben.

Führe ein Gespräch zwischen zwei Erwachsenen und achte auf einen sorgsamen Umgang. Sagt er dir, dass es eine andere Frau in seinem Leben gibt, darfst du natürlich deinen Trennungsschmerz leben. Doch dafür ist Abstand nötig und vielleicht hast du im Inneren auch schon mit der Beziehung abgeschlossen. Bei vielen Paaren ist die einzige Verbindung, dass sie sich einander verpflichtet haben. Sie bewältigen den Alltag und fühlen sich aufeinander angewiesen. Diese Basis ist keine Grundlage für ein liebevolles Miteinander. Hinterfrage also, ob ihr euch liebt oder ob ihr eigentlich eine Zweckgemeinschaft bildet. Wenn ja, dann macht es vielleicht Sinn umzudenken und dir selbst einen passenderen Partner zu suchen.

6. Vorhaltungen führen zu keinem Ergebnis

Machst du ihm Vorhaltungen, weil du Untreue vermutest, geht er dir sicher aus dem Weg. Beginne ein Gespräch also immer sachlich. Das ist manchmal nicht leicht, weil uns bestimmte Themen aus der Fassung bringen. Lässt du jedoch dieses Gefühlschaos nicht so nah an dich heran, wird es dir viel besser gehen.

Vielleicht geht er dir doch nicht fremd. Wenn du ihn jedoch ständig mit Vorwürfen konfrontierst, dann verliert er das Interesse an dir und sucht sich vielleicht wirklich eine andere Frau.

7. Ablenkung hat oberste Priorität

Du kannst keinen klaren Gedanken mehr fassen? Deine Telefonate mit deiner besten Freundin beziehen sich nur noch auf ihn? Du fühlst dich in allem, was du tust, unsicher und unglücklich? Dann liegt der Verdacht nahe, dass deinem Leben etwas mehr Power fehlt. Lenk dich von deinem Stress und deiner Zerrissenheit ab, indem du neue Hobbies kreierst oder dich mit Dingen beschäftigst, die du schon immer gerne tust. Was dir Freude bereitet, wird dich ablenken und du findest deine innere Mitte. Bist du ausgeglichen, wirkst du weitaus attraktiver und bist sympathischer.

8. Erkennen, wenn es doch nicht der Richtige ist

Manchmal sind zwei Menschen einfach nicht füreinander geschaffen. Das zu akzeptieren fällt vor allem demjenigen Teil schwer, der mehr Liebe für sein Gegenüber empfindet. Hinterfragt er jedoch die Beziehung, kommen viele Ungereimtheiten auf. Dann muss man ehrlich zu sich sein. Eine Liste der Prioritäten macht Sinn. Dabei stellt man alles zusammen, was einem persönlich an einer Beziehung wichtig ist.

Natürlich kann es Kompromisse geben. Sind es jedoch zu viele, dann stimmt etwas nicht. Ein aufrichtiges Gespräch macht auch an dieser Stelle Sinn. Vielleicht ist der Partner nicht für das Leben aber für eine Freundschaft die richtige Wahl.

Bildnachweis: https://unsplash.com/photos/AsahNlC0VhQ

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