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In die Stadt des Partners ziehen: So gelingt der Neuanfang!

Paar schaut sich den Sonnenuntergan an

Mit dem Partner zusammenziehen? Das ist immer ein großer Schritt. Noch bedeutsamer und gleichzeitig etwas komplizierter ist es, wenn die beiden Verliebten bisher nicht nur ein paar Straßen, sondern ein paar hundert Kilometer getrennt haben.

Für viele (Fern)beziehungen ist es ein Happy End, wenn der Partner endlich in die gleiche Stadt zieht und man sich nun viel häufiger sieht als vorher. Doch nicht nur der Weg von der ersten Idee bis zur Entscheidung ist lang. Auch der Eingewöhnungsprozess im neuen Umfeld kann den beiden Partnern viel abverlangen.

Außerdem ist das Zusammenwohnen in vielen Fällen eine Bewährungsprobe für das Paar. Was bisher als Beziehung auf Distanz funktioniert hat, muss sich erst einmal in den eigenen vier Wänden als genauso schön erweisen. Darüber hinaus muss zudem in puncto Beruf umgedacht werden. Ein Ortswechsel ist fast immer mit einem Wechsel des Arbeitgebers gleichzusetzen.

Es gibt also viele Herausforderungen, wenn man endlich in Stadt des Partners zieht. Wir werfen einen Blick darauf, was man alles beachten sollte, damit der gemeinsame Neuanfang harmonisch wird und keine Probleme bereitet.

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Die Finanzen dürfen nicht das einzige Argument sein

Bevor ein Paar sich entschließt, in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen, wird häufig eine große Pro- und Contra-Liste angefertigt. Weit oben bei den guten Argument sind oft die Finanzen zu finden. Gemeinsam zu wohnen spart Miete, denn Single-Wohnungen sind verhältnismäßig teuer und man braucht alle möglichen Geräte (z.B. die Waschmaschine) doppelt.

Zu zweit kann man sich Internetkosten oder die Netflix-Gebühren teilen. Auch das Kochen ist alleine teurer. Aber nur um das Geld sollte es beim Zusammenziehen nicht gehen. Mit Sicherheit ist die bessere finanzielle Ausgangslage ein verstärkender Faktor, der das gemeinsame Wohnen noch attraktiver macht, doch am meisten sollte beide Partner der Drang antreiben, endlich mehr Zeit füreinander zu haben.

Das Leben zu zweit ist anders

Beide Partner werden schnell feststellen, dass das Leben zu zweit ein bisschen anders abläuft als vorher. Wer eine Wohnung hat, die groß genug ist, kann sich vielleicht trotzdem noch individuelle Rückzugsorte schaffen, allerdings dürfte das eher die Ausnahme sein.

Wer bei einem Streit früher erst einmal auseinander gegangen ist, wird nun beim Zusammenleben diese Option eher nicht mehr haben. Gemeinsam mit dem Partner zu wohnen bedeutet, dass beide aufeinander Rücksicht nehmen müssen.

Es ist ganz normal, dass sich der neue Tagesrhythmus erst einmal einpendeln muss. Hier sollte man sich nicht zu viel Druck machen und keine zu hohe Erwartungshaltung aufbauen. Sonst ist man zu schnell davon enttäuscht, wie sich das Zusammenleben anfangs darstellt.

Der Zugezogene hat es schwieriger

Damit der Neuanfang in der Stadt des Partners gelingt, sollte der zugezogene Partner vom anderen Partner nach allen Kräften unterstützt werden. Manche einer unterschätzt, was es für eine unglaubliche Umstellung ist, wenn man plötzlich in einer neuen Stadt wohnt.

Neben dem zu erledigenden Papierkram, der Jobsuche und dem Knüpfen neuer Kontakte soll natürlich die Beziehung nicht leiden. Aber man sollte es auch nicht alles als zu normal hinnehmen und dem Partner die Anerkennung verweigern, dass er (oder sie) sich tatsächlich für einen kompletten Ortswechsel entschieden hat.

Tipp: Eine besonders nette Geste kann es sein, seinem Partner ein Stück weit eine Erinnerung an die Heimat in der neuen, gemeinsamen Wohnung zu verschaffen. Wie wäre es z.B. mit Bildern oder anderen Erinnerungsstücken, die zur Dekoration genutzt werden?

In guten, wie in schlechten Zeiten…

Wir haben bereits angedeutet, dass es beim gemeinsamen Wohnen auch durchaus mal Konfliktpotential gibt. Da müssen beide Partner jetzt durch. Wichtig ist es, den Ärger nicht in sich hinein zu fressen, sondern direkt Dinge offen anzusprechen, die einen stören.

Bevor man zusammengelebt hat, war es einem vielleicht nicht so wichtig, wie aufgeräumt die Wohnung des jeweils anderen war oder es hat einen nicht so sehr gestört, wenn sich in der Küche der Abwasch gestapelt hat, weil man sowieso nur im Wohnzimmer war.

Es wird immer Phasen geben, in denen die Harmonie ein bisschen aus den Angeln geraten könnte. Gerade beim Umzug in eine komplett neue Stadt steht mindestens einer der Partner unter enormer Anspannung. Wenn beide zusammenhalten, wird die Herausforderung aber sicher problemlos gemeistert werden.

Als Paar Anschluss finden

Es gibt ein Merkmal, das auf erstaunlich viele Paare zutrifft, die in unterschiedlichen Städten wohnen: Sie machen – wenn sie sich dann endlich sehen können – fast immer nur Sachen zu zweit. Das ist auch verständlich. Schließlich sehen sich die beiden Liebenden so selten, dass sie ihre gemeinsame Zeit dann voll auskosten möchten.

So kann man aber in der Regel nicht weitermachen, wenn das Zusammensein zum Alltag wird. Hat man sich vorher nur am Wochenende gesehen, stellt man nun vielleicht fest, dass beide Partner in der Woche schon viele Verpflichtungen und Hobbies ohne den jeweils anderen hatten, der damals ja noch weit entfernt war.

Diese Freiräume aufzugeben, ist nicht immer eine gute Idee. Viel wichtiger ist es aber als Paar Anschluss zu finden. Das ist vor allem für den neu zugezogenen Partner eine Herausforderung. Hier sollte die Initiative vom anderen ausgehen, der ja schon Kontakte hat und seine Freundin vielleicht einfach mal mit zum Sport bringt oder in die Stammtisch-Runde integriert. So macht man als Paar immer noch etwas zusammen, kapselt sich aber nicht ab und gibt dem neu zugezogenen Partner die Chance, sich zu integrieren.

Fazit: Der Ortswechsel kann gelingen

Abschließend lässt sich festhalten, dass Ortswechsel, bei dem ein Partner seine Vergangenheit gewissermaßen komplett aufgibt, eine große Herausforderung ist. Die ersten Wochen und Monate des Zusammenlebens können bereits sehr aufreibend sein – und dann kommen auch noch die vielen Eindrücke einer neuen Stadt hinzu.

Solange sich beide Partner aber ausreichend unter die Arme greifen und füreinander da sind, wird das gemeinsame Wohnen bestimmt eine wunderschöne Sache. Wichtig ist, dass keiner der beiden Partner eine unrealistische Erwartungshaltung an den Tag legt, sondern dass beide das Beste aus der Situation machen. Dass es sich alles erst einmal einpendeln muss und dabei auch manchmal krachen kann, ist ganz normal. Wer diesen Umstand akzeptiert, wird das Zusammenleben garantiert von Anfang an genießen und eine schöne Zeit zu zweit haben.

Bildnachweis: https://unsplash.com/photos/EdULZpOKsUE

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