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Gemeinsam mit der Partnerin zusammenziehen – das sind die Fallstricke!

Junges Paar zieht zusammen

Irgendwann ist man sich der Beziehung sicher genug, dass man die Partnerin am liebsten jeden Tag um sich haben möchte, um wirklich alle Facetten des Lebens miteinander zu teilen und sich eine gemeinsame Existenz aufzubauen. Dann werden tolle Pläne geschmiedet, in welche Stadt man zusammen aufbrechen möchte, welche Wohnung man sich leisten kann und wie das eigene Nest heimelig eingerichtet werden soll. Verliebt erträumt man sich die Zukunft an einer gemeinsamen Adresse als rosarot und packt mit größter Vorfreude die Umzugskisten.

Wenn Sie nicht nur planen, es für den Anfang zunächst mit einer Mietwohnung zu versuchen, sondern gleich in die Vollen gehen und gemeinsam eine Immobilie anschaffen wollen, spielen natürlich direkt noch weitere Aspekte eine Rolle, da das finanzielle Risiko gut durchdacht sein muss.

Ein Anbieter wie Baufi24 kann Ihnen hier unter die Arme greifen und ebenfalls bei der Auswahl des passenden Appartements oder Hauses helfen. Auch in diesem Fall werden Sie als Paar in die ein oder andere Falle tappen und sich ganz neu miteinander arrangieren müssen. Welche sind die größten Herausforderungen und wie können Sie damit umgehen?

Keine zu hohe Erwartungshaltunghaben

Erfahrungsgemäß bleibt beim Zusammenziehen die Ernüchterung in manchen Fällen nicht aus. Während die einen Paare noch freudig gemeinsam auspacken und für jedes Bild einvernehmlich den besten Platz an der Wand aussuchen, kommt es bei Anderen schon bei der Frage nach dem passenden Duschvorhang zum Streit.

Dabei kann man sich übrigens so lange kennen wie man möchte und das Zusammenleben in der Theorie schon ausgiebig zuvor im Rahmen einer Fernbeziehung auf die Probe gestellt haben – dass beim Zusammenwohnen über kurz oder lang Konflikte auftreten, ist absolut unvermeidbar. Wer nicht mit einer übertriebenen Erwartungshaltung an die Sache herangeht, wird diese Phase aber locker überstehen.

Die ungeschminkte Wahrheit ertragen

Es bleibt nicht aus, dass man die Partnerin in den gemeinsamen vier Wänden von anderen Seiten kennenlernt als zuvor. Das wird allerdings umgekehrt nicht anders sein. Hat man sich in der Vergangenheit noch für jedes Treffen besonders herausgeputzt, begegnet man sich zuhause irgendwann zwangsläufig ungeduscht und im Schlabberlook.

Beide lassen sich mehr gehen und müssen lernen, ihren Schatz so zu akzeptieren. Seien Sie dennoch nicht ruppig zueinander, sondern pflegen Sie einen liebevollen Umgang und versetzen Sie sich auch immer wieder in die Lage der Frau an Ihrer Seite.

Das liebe Thema Geld klären

Beim Geld hört nicht nur die Freundschaft auf, es kann auch einen großen Reibungspunkt beim Zusammenleben darstellen und gar zu einer Trennung führen. Beispielsweise, wenn ein Partner deutlich besser verdient und somit mehr in die Haushaltskasse einbringt, sich aber vielleicht irgendwann ausgenutzt fühlt. Umgekehrt wird es schwierig, wenn der finanziell Schwächere zu spüren bekommt, dass die gemeinsam angeschafften Güter eben doch nicht Beiden gleichermaßen gehören.

Sprechen Sie daher von Anfang an darüber, welche Regelungen Sie für sich als Paar treffen wollen. Wer vorsichtig herangeht, eröffnet nicht gleich ein gemeinsames Konto, sondern teilt die Lebenshaltungskosten gerecht auf und bestreitet alle privaten Ausgaben selbst.

Die Aufgabenverteilung im Haushalt regeln

Ein weiteres Reizthema ist die Beteiligung an den zuhause anfallenden Arbeiten wie Kochen, Putzen, Wäsche waschen, Einkaufen usw. Hier sorgt oft nicht nur eine sehr unterschiedliche Wahrnehmung für Streit, sondern beispielsweise auch ein völlig anderes individuelles Ordnungs- und Sauberkeitsbedürfnis. Wenn es sich nicht automatisch so ergibt, dass Beide die Arbeitsteilung als fair empfinden, können fixe Wochenpläne helfen. Haben Sie sowieso schon sehr wenig Freizeit, bringt eine Putzhilfe deutliche Entlastung.

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Persönliche Störfaktoren und daraus resultierende Streitpunkte erkennen

Natürlich kennen Sie Ihre Partnerin eigentlich recht gut und manche Reibungspunkte zeigten sich vielleicht schon vor dem Umzug. Dennoch werden weitere Charaktereigenschaften ans Tageslicht kommen, mit denen Sie sich erstmalig konfrontiert sehen und auf die Sie frühzeitig reagieren sollten, damit sich daraus keine Hindernisse ergeben. Das heißt weder, alle Verhaltensweisen kommentarlos zu ertragen, noch gnadenlos zu kritisieren, sondern offen anzusprechen, womit Sie persönlich nicht klar zu kommen. Was umgekehrt selbstverständlich in gleicher Weise gelten sollte.

Die Bereitschaft entwickeln, aus „meins“ fortan „unseres“ zu machen

So schön es sich vielleicht auch anfühlen mag, gemeinsam neue Möbel auszusuchen, welche die Vorstellung Beider treffen, so kompliziert kann es werden, wenn man alles Mitgebrachte von nun an plötzlich teilen soll. Und das, obwohl die Partnerin weder weiß, welche Abenteuer der guten alte Studenten-Grill schon miterlebt hat. Oder wie viel Ihnen das von Großmutter geerbte Besteck bedeutet, weil sie es selbst nur furchtbar altmodisch findet. Schnell kommen hier persönliche Befindlichkeiten zusammen mit mangelndem Feingefühl ins Spiel, die zu Verletzungen und Unverständnis führen können.

Wer gewohnt ist, immer komplett selbständig Entscheidungen zu treffen und über seinen Besitz zu verfügen, muss sich sicher erst schrittweise an den Fakt zu gewöhnen, dass seine Sachen nun auch noch jemand anderem zur Verfügung stehen. Versuchen Sie dennoch, diesen Gedanken zu verinnerlichen und das Teilen nicht als Verlust zu betrachten. Sind besonders heilige Stücke unter Ihren Sachen, so kommunizieren Sie dies.

Die Balance zwischen Freiraum und Zweisamkeit finden

Es macht schon einen Unterschied, den geliebten Menschen nun plötzlich in allen Lebenslagen um sich haben. Nämlich auch dann, wenn einem das gerade gar nicht recht ist und man eigentlich viel mehr Privatsphäre bräuchte.

Da der Freiheitsdrang bei Beiden sehr unterschiedlich ausfallen kann, sollten Sie in jedem Fall herausfinden, wie ein gutes Gleichgewicht zwischen gemeinsamen Aktivitäten und der individuellen Freizeit aussehen kann, die beispielsweise jeder seinen Freunden und eigenen Hobbies widmet. Niemand sollte Rechenschaft dafür ablegen müssen, auch mal für sich sein zu wollen.

Eine gute Streitkultur entwickeln

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, auch unter verliebten Paaren. Kompromissbereitschaft, ein konstanter und ehrlicher Austausch miteinander und eine starke Lösungsorientierung helfen Ihnen, Probleme anzusprechen und Auseinandersetzungen so auszutragen. Und zwar so, dass diese weder aus Schuldzuweisungen und Verallgemeinerungen bestehen noch das Gegenüber bewusst kränken.

Konflikte gehören zum Alltag dazu und gut gelöst können sie die Beziehung durchaus bereichern und vertiefen, da man sich natürlich noch wesentlich intensiver miteinander beschäftigt.

Trotz dieser Hürden kann das Zusammenziehen mit der richtigen Partnerin an der Seite zu einem absoluten Erfolg werden. Seien Sie verständnisvoll, legen Sie nicht jedes Wort auf die Goldwaage und zeigen Sie Ihre Zuneigung trotz aller Schwierigkeiten. Wenn Beiden wirklich daran liegt, dass das Projekt gelingt, werden sie auch entsprechende Einsatzbereitschaft und das ein oder andere Opfer bringen.

Bildnachweis: https://unsplash.com/photos/FwdWO5yEo5s

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