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Die erste gemeinsame Wohnung – Konflikte mit dem Partner vermeiden

Junges Paar im Bett der gemeinsamen wohnung

Irgendwann ist es soweit! Man ist nicht nur ein Paar, sondern möchte zukünftig wirklich das ganze Leben teilen und endlich zusammenziehen. Das bringt Kosten mit sich und bedeutet auch einen hohen Planungsaufwand. Doch was man wo am besten für die erste gemeinsame Wohnung kauft, ist nicht immer ganz leicht zu sagen.

„Schönes muss nicht teuer sein. Gerade in der Möbel- und Einrichtungsbranche gibt es häufig sehr hohe Rabatte, die nicht nur für junge Paare interessant sind.“ teilte uns Ralph Schomaeker-Möller vom Schnäppchenportal Mein-Deal.com in einem Telefoninterview mit.

Gerade, wenn es sich um die ersten gemeinsamen Anschaffungen handelt, dann ist der Besuch von Vergleichsportalen und von Portalen, die immer sehr gute Deals anbieten, auf jeden Fall sehr lohnenswert.

Wir beleuchten im Folgenden nicht nur, wie man sich hinsichtlich der ersten gemeinsamen Investitionen abstimmt. Auch sonst kann es im gemeinsamen Heim durchaus in der Anfangszeit zu Konflikten kommen.

Das Zusammenziehen ist ein großer Schritt

Wenn es darum geht, endlich in die erste gemeinsame Wohnung zu ziehen, dann denkt man sicherlich über die Räumlichkeiten nach und vielleicht auch noch, welche gemeinsamen Anschaffungen man gern machen möchte. Doch viele kleine weitere Details, die auch mit dem Zusammenziehen einhergehen, werden hier häufig vollkommen ausgeblendet – oder niemand hat je darüber nachgedacht. Dabei verbergen sich hier durchaus einige Fallstricke.

Anlass zu echten Konflikten können hier bereits Kleinigkeiten sein, die aber plötzlich so richtig ins Gewicht fallen. Der Klassiker ist wohl hier die offene Zahnpastatube. Aber auch Barthaare im Waschbecken, die Teller mit angetrockneten Speiseresten oder auch einfach Möbelstücke des anderen, die man auf den Tod nicht ausstehen kann, werden plötzlich zum Krisengebiet.

Eine neue gemeinsame Wohnung – vielleicht sogar in einer fremden Stadt – bedeutet auf der einen Seite viel Schönes und Neues, doch auf der anderen Seite kann sie auch sehr viel Konfliktpotenzial in sich bergen. Wer sich im Vorfeld darüber im Klaren ist, dass eine gemeinsame Wohnung auch Kompromissbereitschaft bedeutet, der hat schon mal einen riesen Schritt nach vorn gemacht.

Eine Wohnung, doch zwei Einrichter

Während viele Männer ihre Wohnung eher etwas puristisch und einfach funktional einrichten, so neigen Frauen häufig dazu, ein gemütliches Heim mit viel Deko zu kreieren. Das ist natürlich auch vollkommen in Ordnung. Doch schon hier ist Kompromissbereitschaft gefragt. Sicher hat jeder ein paar Möbel, an denen sein Herz hängt. Diese sollten dann auch irgendwie in die Wohnung integriert werden.

Wichtig ist aber ebenso, etwas gemeinsames Neues anzuschaffen. Selbst wenn einer der Partner deutlich weniger Geld hat als der anderer, so kann man sich hier auf eine prozentual verteilte finanzielle Beteiligung einigen. So entsteht etwas Gemeinsames und auch Neues. Zudem ist es eigentlich immer möglich, dass bei erheblichen geschmacklichen Unterschieden eine Lösung gefunden wird.

Das könnte so aussehen, dass zum Beispiel der TV-Bereich etwas weniger stark von Deko-Elementen geprägt ist, dafür darf es dann im Schlafzimmer etwas mehr sein (oder natürlich auch umgekehrt).

Paare, die einen ähnlichen Geschmack haben, werden es hier deutlich leichter haben. Dennoch kann man über geschickte Kompromisse erreichen, dass sich jeder in der gemeinsamen Wohnung wirklich wohl und aufgehoben fühlt.

Die gemeinsame Wohnung ist auch der Empfangssaal für Freunde

Bisher war alles so einfach. Man hat einen tollen Mädelsabend verabredet, während der Liebste in seiner eigenen Wohnung mit den Jungs einen klassischen Fußballabend zelebriert hat. Doch was nun? Was passiert, wenn sie ihren Mädelsabend plant oder er die Jungs zum Fußball einlädt?

Ja, das kann der Stoff für massive Konflikte werden! Muss es aber nicht. Sofern es möglich ist, sollte die erste gemeinsame Wohnung auch immer einen Rückzugsort für beide Partner bereithalten. Wenn es sich aus Kostengründen um eine Zweizimmerwohnung handelt, ist es ratsam, das Schlafzimmer so zu konzipieren, dass man nicht nur darin schlafen kann.

Ein Fernseher beispielsweise bietet dann natürlich auch die Möglichkeit, einen gemütlichen Fernsehabend im Bett zu verbringen, während der Partner mit seinen Freunden im Wohnzimmer den Fußball- oder die Damen den Mädelsabend zelebrieren.

Natürlich ist es auch eine tolle Sache, wenn ein drittes Zimmer zur Verfügung steht, was sowohl als Büro und als Gästezimmer fungieren kann. Ein solches Zimmer bietet ebenfalls einen sehr angenehmen Rückzugsort, wenn man an den Aktivitäten des Partners nicht teilhaben möchte.

Eines ist aber natürlich auch klar, die erste gemeinsame Wohnung ist nicht automatisch der Nabel der Welt, wo ab jetzt grundsätzlich und ausnahmslos alles stattfinden muss. Verabredet sich der Partner im neuen Zuhause, ist das ebenso eine tolle Gelegenheit, sich auswärts mit den eigenen Freunden zu vergnügen. Der einzig entscheidende Punkt sind im Grunde nur die Absprachen im Vorfeld. Wer so agiert, vermeidet von vornherein sehr viel unnötige Konflikte.

Eine echte Geduldsprobe: Die gemeinsame Haushaltsführung

Die männliche Welt scheint etwas anders zu funktionieren als die der Frauen. Eines vorweg, das soll keine Verallgemeinerung sein, denn das gibt es sicherlich auch genau anders herum. Dennoch zeigt sich häufig, wenn Männer sich ihres Autos annehmen, dann können die Felgen gar nicht genug glänzen. Doch stapelt sich daheim das Geschirr und die Wollmäuse rollen fröhlich über den Boden, scheint das irgendwie überhaupt nicht wahrgenommen zu werden.

Doch auch die Frauenwelt können Männer um den Verstand bringen, und zwar wirklich nicht im positiven Sinne. Beim Betreten des Badezimmers fragt sich mancher Mann, ob es in diesem Getümmel vom Kosmetik-Wahnsinn möglicherweise auch ein Plätzchen für seine Zahnbürste und seine Rasierer gibt.

Hier sauer zu sein, ändert natürlich nichts an der Situation, besser ist es, hier für geregelte Strukturen zu sorgen. Die Aufgaben im Haushalt sollten genau aufgeteilt sein. Manche Dinge hasst der eine vielleicht absolut, diese muss man nicht zwangsläufig teilen, denn vielleicht hasst man selbst auch bestimmte Tätigkeiten im Haushalt, die dem anderen nicht so viel ausmachen.

Viel eher geht es darum, dass man das gesamte Paket gerecht und gleichmäßig verteilt. Besonders hilfreich ist zudem, wenn man sich auch gleichzeitig kleine Strafen bei Missachtung dieser Regeln zurechtlegt. Hier wird eher an so etwas wie eine Strafkasse gedacht, die später dazu genutzt wird, um zum Beispiel ein romantisches Essen zu zweit zu erleben.

Eine weitere Variante gilt für berufstätige Paare mit ausreichend finanziellen Mitteln, sie könnten es sich natürlich extrem leicht machen, indem sie sich eine Haushaltshilfe leisten. Wer in der Lage ist, dieses Geld zu investieren, hat im Grunde eine ausgezeichnete Investition getätigt, denn hier wird zum einen sehr viel Zeit eingespart, zum anderen gibt es niemals mehr Streit um ungeliebte Arbeiten, und letztlich schont das die Nerven. In diesem Fall kauft man sich tatsächlich ein bisschen Freiheit.

Bildnachweis: https://unsplash.com/photos/oKbQxVusp8M

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