Selbstbefriedigung – Belebt die Beziehung oder ist sie eher hinderlich?

Selbstbefriedigung einer Frau

Es gab einmal eine Umfrage, die drehte sich um das Thema „manuell herbeigeführter Höhepunkt“ oder direkter betitelt, um die verwegene Handlung der so genannten Masturbation. An sich ist Selbstbefriedigung nichts Verwerfliches, Psychologen gehen sogar soweit zu sagen, dass (fast) jeder Mensch auf Erden zu dieser erquickenden Art der Selbstmassage, und somit zur Selbststimulation der eigenen Geschlechtsorgane neigt – und dies auf natürliche Weise regelmäßig ausübt.

Obwohl dies ein ganz normaler Vorgang der Körperentdeckung und Entspannung darstellt, taten und tun sich immer noch viele Menschen mit der Vorstellung schwer, dies offen und ehrlich zuzugeben. Zu früheren Zeiten war es sogar ein entsetzliches Vergehen, sich ganz ohne Partner selbst körperliche Liebe zu schenken.

„Davon bekommt man die Schwindsucht und man kann, wenn man es gar allzu oft tut, sogar schwer krank davon werden!“ Alles Quatsch mit Sauce, würde man heute sagen. Und es stimmt, niemand wird von Masturbation krank, auch entstehen keine bleibenden Schäden. Eher das Gegenteil ist der Fall. Man tut sich mit der Selbstbefriedigung etwas Gutes. Der Körper baut währenddessen Stress ab und ein wohliges Gefühl macht sich breit, welches uns psychisch und physisch stärker hervorgehen lässt.

In einer Beziehung zwischen Mann und Frau kann das Thema „Masturbation“ allerdings zu Verständnisschwierigkeiten und Verwirrung führen. „Warum muss er oder sie sich selbst befriedigen?“. „Mache ich etwa etwas falsch, ist er oder sie unzufrieden mit dem gemeinsamen Sex?“. Solche Fragen gehören sofort auf den Beziehungstisch, bevor es zu schweren Missverständnissen und unbeabsichtigten Kränkungen kommt.

„Ich mache es mir selbst und denke dabei an dich und bekomme noch mehr Lust auf dich!“

Manch einer ist mit der Masturbation des Partners allerdings vollkommen überfordert, gerade dann, wenn noch nie darüber geredet wurde und man seinen Schatz plötzlich bei der aktiven Selbstbefriedigung „ertappt“.

Einige tun so, als ob sie das Geschehen nicht beobachtet hätten, andere wiederum stellen den Partner zur Rede und weitere finden das total ok und steigen vielleicht selbst noch in diesen Akt mit ein, indem sie zunächst sich selbst lieben und dann den Liebesakt doppelt so erregt mit dem Partner bzw. mit der Partnerin erleben.

Hier gibt es unterschiedliche Gangarten. Kommen Sie mit der Situation nicht klar und befürchten Sie vielleicht sogar, den Partner aufgrund seines sexuellen Handelns an sich selbst, als Liebespartner zu verlieren, dann sollten Sie bitte folgende zwei Punkte verinnerlichen:

  • Masturbation ist etwas Menschliches, etwas absolut Natürliches und hat nichts aber auch rein gar nichts mit einer etwaigen Abneigung oder Schmähung zu tun. Masturbation ist kein Ausgleich für körperliche Liebe. Darum werden Sie für Ihren Partner immer eine höheren Stellenwert haben, wenn es um den Austausch von Zärtlichkeiten und Sex geht.
  • Selbstbefriedigung, dies bestätigen Psychologen und Sexualtherapeuten, bringt das Liebesfeuer erst so richtig zum Brennen. Es beflügelt ungemein und hilft Stress abzubauen, bevor es zum richtigen Liebesspiel mit dem Partner bzw. der Partnerin kommt. Mann sowie Frau profitieren davon und können im Anschluss den partnerschaftlichen Sex wesentlich intensiver genießen.

Fazit:

Selbstbefriedung bzw. Masturbation ist als Ventil zu verstehen und nicht etwa als Abscheureaktion auf den Partner bzw. die Partnerin. Ganz im Gegenteil, für viele Paare gehört diese Art des manuellen Liebedienstes an sich selbst zum anregenden Liebesspiel dazu. Was gibt es besseres, als wenn der Partner seinen eigenen Körper genau kennt und weiß was Ihm/Ihr Spaß macht.

Gönnen Sie sich und Ihrem Partner gerne einen kleinen höchst persönlichen Quickie zwischendurch. Sie werden sehen, Ihr Sexleben profitiert ungemein davon und Ihre Lebensfreude auch!

Bildnachweis:Depositphotos_196792068_l-2015

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