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5 Finanztipps für Paare – So kann Streit vermieden werden

Glückliches junges Paar

Das liebe Geld ist ein heikler Streitpunkt vieler Paare, doch gerade über dieses Thema lohnt es sich oft nicht zu streiten. Es gibt durchaus wichtigere Bereiche in der Partnerschaft als Geld und mit einigen Tipps und Tricks gibt es Lösungen wie der Streit ums Geld umgangen werden kann. Hinzu kommt, dass viele Streitigkeiten aus falschen Informationen oder erschwerten Bedingungen entstehen, die letztlich nur zu mehr Komplikationen, aber weniger Lösungen führen! Die folgenden fünf Tipps helfen dabei, Finanzkrisen ohne Streit zu lösen.

Es gibt Situationen, in denen finanzielle Hilfe von außen nötig wird. Ob ein unerwarteter Defekt am Auto oder eine benötigte Anschaffung – oft scheint der Kredit als einzige Lösung. Doch schnell kann es hier zu Problemen kommen, wenn einer der Partner einen negativen Schufa-Eintrag hat. Das ruft natürlich Unmut beim anderen hervor, doch es gibt eine Lösung, denn bei auxmoney können Paare auch dann einen Kredit beantragen, wenn es einen negativen Schufa-Eintrag gibt.

Zwar wird auch hier auf die Kreditwürdigkeit geachtet, doch da ein negativer Schufa-Eintrag schnell entstanden ist, werden weitere Kriterien mit einbezogen. Nicht immer kann von einem einzelnen negativen Eintrag darauf geschlossen werden, dass der Schuldner zahlungsunfähig oder zahlungsunwillig ist. auxmoney achtet nicht nur auf den Schufa-Eintrag, sondern berücksichtigt gleich mehrere Faktoren, um die Kreditwürdigkeit zu beurteilen.

Klare Kostenteilung vermeidet Streit

Eine häufig auftretende, problematische Situation ist Unfrieden bei der Zahlung der Fixkosten. Wenn einer mehr als der andere zahlt, kann es zu Problemen kommen. Sind die Verdienstverhältnisse nicht ausgewogen, lassen sich die Kosten oft nicht genau teilen. Wenn aber beide Partner ein ausreichendes Einkommen haben, ist eine faire Kostenteilung die beste Lösung. Bei allen Kosten rund ums Haus ist es außerdem ratsam, sie vorher gemeinsam abzusprechen. Kauft einer eine neue Soundanlage für mehrere tausend Euro, ohne es vorher mit dem anderen abzusprechen, bietet das viel Streitpotenzial!

Ein Zahlungsgefälle ist durchaus zu rechtfertigen, wenn einer der Partner keinen Job hat oder gerade nicht genug verdient. Um jedoch ein Gefühl der Abhängigkeit zu vermeiden, sollte dann ein externes Konto bestehen, auf das beide Partner gleichberechtigt Zugriff haben. Das Gefühl, beim besserverdienenden Partner permanent um Geld bitten zu müssen, kann zu extremen Schuldgefühlen führen und eine Gefährdung für die Partnerschaft darstellen.

Große Anschaffungen gemeinsam entscheiden

Auf Platz drei der häufigsten Streitgründe bei Paaren ist das Geld. Dabei sollte genau dieser Bereich mit Transparenz und ohne Stress angegangen werden. Ein Grund ist, wenn sich der andere übergangen fühlt, weil einer allein das gemeinsame Budget stark belastet hat. Ein No-Go und ein echter Beziehungskiller, wie Experten wissen. Bei sensiblen Themen wie Geld ist der Wunsch nach einer gemeinsamen Entscheidung verständlich, denn es gibt Sicherheit. Insbesondere dann, wenn beide von einem gemeinsamen Budget leben müssen.

Wird dieses Budget dann plötzlich stark belastet, wird die Planungssicherheit des anderen dadurch gefährdet. Wenn also eine größere Anschaffung geplant ist, lohnt sich Gesprächsbereitschaft. Kommt es häufig zu derartigen Streitigkeiten, kann es helfen für jeden Partner ein Budget zum Ausgeben zu planen, worüber er frei verfügen kann. Die Höhe ist abhängig vom Gehalt, sollte sich aber für beide Partner auf gleicher Ebene befinden.

Sparpläne gemeinsam festlegen

Die Deutschen sparen gerne und das auf völlig unterschiedliche Art und Weise. Während die einen in ETFs investieren, setzen die anderen noch immer auf den klassischen Sparstrumpf. Nicht immer steht die Altersvorsorge dabei im Fokus, oft wird auch auf ein bestimmtes Ziel gespart. Zielführendes Sparen sollte miteinander besprochen werden, denn jeder Partner hat andere Motive, warum ein Teil des selbst verdienten Geldes beiseitegelegt wird. Auch die Art des Sparplans sollte möglichst auf Augenhöhe besprochen werden.

Schwierig wird es, wenn gemeinsame Anlagen von beiden bestückt werden, das Finanzgefälle aber stark ausgeprägt ist. So kann beim Bausparen beispielsweise von einem deutlich mehr Geld einfließen als vom anderen. Das sollte später auf den Besitz des Hauses keinen Einfluss haben, denn sonst kann es wieder zu Problemen kommen.

Ein festes Haushaltsbudget festlegen

Ein gemeinsamer Haushalt sorgt für gemeinsame Kosten. Ob Strom, Anschaffungen für den Haushalt oder Einkäufe, solche Ausgaben können gemeinsam getätigt werden. Doch oft fühlt sich einer vom anderen benachteiligt, wenn er mehr ausgibt als der andere. Um das zu verhindern, ist es ratsam ein Haushaltsbudget zu eruieren, welches zur Deckung aller Kosten des Paares jeden Monat vorhanden sein muss. Dieses Budget sollte sich auf einem Konto befinden, auf das beide Zugriff haben. Nicht immer gibt es in der Partnerschaft gemeinsame Konten, dieses Konto aber sollte für beide Partner zur Verfügung stehen.

Die Verteilung des Haushaltsbudgets ist abhängig vom Einkommen. Wer nur ein Drittel so viel verdient wie der Partner, hat keine Chance, die gleiche Summe ins Budget einfließen zu lassen wie der andere. Idealerweise sollte das Budget hier prozentual berechnet werden. Wenn beide festlegen, dass 20 % des Einkommens ins Haushaltsbudget fließen, ist Fairness auf beiden Seiten gegeben und niemand muss sich dem anderen gegenüber benachteiligt fühlen.

Über Finanzen sprechen ist die Basis

Ein alter Spruch besagt, dass man über Geld nicht sprechen sollte. In der Partnerschaft ist diese Weisheit vom Tisch, denn hier gehören Offenheit und Transparenz einfach dazu. Ob Neuanschaffungen, ob Gehaltserhöhungen, ob Urlaubsplanungen, Kreditaufnahmen oder Schulden – alles, was sich rund um das Thema Finanzen dreht, gehört offen und ehrlich auf den Tisch. Bei Paaren, die noch keinen gemeinsamen Haushalt führen und deren Partnerschaft noch nicht tief genug ist, finden finanzielle Gespräche so gut wie nie statt. Dabei hat sich gezeigt, dass es bei einer Intensivierung der Partnerschaft zu weniger Konflikten kommt, wenn schon im Vorfeld Transparenz gezeigt wurde.

Die Planung eines gemeinsamen Lebens fordert Sicherheit und die ist nur gegeben, wenn beide Partner gleichermaßen über die Finanzen des anderen Bescheid wissen. Schulden zu verheimlichen oder beim Gehalt zu schummeln, führt dauerhaft in große Krisen, die dann sogar zu einer Trennung führen können. Finanzprobleme sind in Deutschland einer der Hauptgründe, warum Ehen geschieden werden. Schwierige Finanzsituationen lassen sich fast immer lösen. Das ist aber nur dann möglich, wenn beide Partner Kenntnis haben und nicht einer versucht, alles alleine zu regeln und den anderen nicht zu beteiligen. Die Bereitschaft zur Offenheit ist elementar.

Bildnachweis: https://unsplash.com/photos/zNHOIzjJiyA