Der Boden reißt auf - und die Erdplatten verschieben sich um knapp vier Meter!
Bei einem Beben der Stärke 7,7 bricht die Erdkruste. Dabei gleiten die Indische und Eurasische Erdplatte aneinander vorbei.
Das Beben ereignet sich schon im März, doch dieses Video einer Überwachungskamera wird erst Mitte Mai veröffentlicht. Für Forscher ein ganz besonderes, denn es zeigt womöglich die ersten Aufnahmen des Phänomens.
„Wir haben Computermodelle davon. Wir haben Labormodelle davon. Aber alle diese sind weit weniger komplex als das tatsächliche natürliche System. Es war überwältigend, es tatsächlich passieren zu sehen.“
Das Beben gilt als das Stärkste in Myanmar seit 1912 und als das tödlichste des Landes seit 1930. Bei der Naturkatastrophe kommen mehr als 3.000 Menschen ums Leben, knapp 5.000 Personen werden verletzt und etliche Gebäude zerstört.
Videos wie dieses haben für die Erdbeben-Forschung einen enormen wissenschaftlichen Wert - denn sie bieten Experten die Möglichkeit, in Zukunft die Sicherheit der Bevölkerung zu verbessern und so Leben zu schützen.