Vier Jahre lang soll ein deutsches Ehepaar ihre drei Kinder in ihrem Haus in der spanischen Stadt Oviedo eingesperrt haben. Die Kinder sollen auf Gitterbetten geschlafen haben, waren umgeben von Exkrementen und Tieren und mussten wohl durchgängig Masken sowie Windeln tragen.
„Sie hatten den Bezug zur Realität verloren. Eines der Kinder berührte mit den Händen das Gras, um es zu bewundern. Als wir sie aus dem Haus befreiten, begannen die Drei tief zu atmen, als wären sie noch nie im Freien gewesen.“
Eine Nachbarin alarmierte die Polizei, nachdem ihr aufgefallen war, dass die Kinder keine Schule besuchen. Bei den Eltern soll es sich um einen 53-jährigen Deutschen und eine 48-jährige Amerikanerin mit deutschem Pass handeln. Sie wurden verhaftet und sollen bald vor Gericht gestellt werden, die Kinder kamen in ein Heim.