Der Kopf sitzt instabil auf ihrem Nacken - es wirkt, als könnte er jederzeit von Megans Schultern kippen .
20 Jahre ist es her, dass Megan sich bei einem Fußballspiel am Knöchel, der Wirbelsäule und an beiden Muskeln ihrer Schulterblätter verletzt. Immer wieder wird sie operiert, doch ihre Verletzungen heilen nicht. 2015 finden Ärzte den Grund: Eine seltene genetische Erkrankung, durch die die Gelenke instabil werden. Megan bekommt eine sogenannte Halo-Schiene - er soll ihren Kopf an Ort und Stelle halten. Doch dann die Katastrophe: Ein Arzt nimmt die Schiene zu früh ab.
Und Megans Schädel löst sich von ihrer Wirbelsäule!
„Mein Neurochirurg musste meinen Schädel mit seinen Händen an Ort und Stelle halten. Ich konnte nicht stehen. Meine rechte Seite zitterte unkontrollierbar. Es war ein Horrorszenario.“
Immer wieder wird die heute 35-Jährige operiert bis am Ende ihre ganze Wirbelsäule versteift wird. Den Kopf kann sie nicht mehr drehen.
„Meine Wirbelsäule bewegt sich überhaupt nicht. Aber das bedeutet nicht, dass ich aufgehört habe zu leben.“
Im Gegenteil! Nach insgesamt 22 Operationen kann Megan ein ziemlich normales Leben führen. Ihre Geschichte zeigt: Kämpfen lohnt sich!