Einfacher Trick für den ultimativen GenussMit dieser Geheimzutat werden Ofenkartoffeln extra-knusprig

Bratkartoffeln liegen auf einem Backblech neben gehackten Kräutern und roten...
Ein einfacher Küchenkniff hilft dabei, die Oberfläche der Kartoffeln so vorzubereiten, dass sie später besonders schön röstet. (Symbolbild)
dpa

Nur ein Teelöffel genügt!
Kartoffeln aus dem Backofen schlagen Pommes und Wedges in puncto Geschmack locker, wenn sie außen richtig krachen und knacken UND innen weich bleiben. Sie brauchen weniger Fett, passen perfekt zum Grillen und machen als Beilage auf dem Teller ordentlich was her. Der Trick für perfekt-kross-gegarte Knollen liegt in einem kleinen Schritt vor dem Backen.

So werden knusprige Kartoffeln aus dem Backofen richtig gut

Noch bevor die Kartoffeln in den Backofen wandern, entscheidet die Vorbereitung über den perfekten Crunch. Wascht die Knollen gründlich, schält sie nach Geschmack und schneidet sie in möglichst gleich große Stücke. Diese kommen dann in kochendes, gesalzenes Wasser – und hier fügt ihr dann die Geheimzutat hinzu: ein Teelöffel Backpulver oder Natron. Denn dieses bricht das Pektin der Kartoffel auf und bringt die Stärke an die Oberfläche, wissen Kochprofis. So entstehen später mehr Röstaromen.

Die Kartoffeln bleiben so lange auf dem Herd, bis sie fast gar sind, aber nicht zerfallen. Dann gießt ihr sie ab, lasst sie gut abdampfen und schüttelt das gelbe Gemüse gut durch. Genau dadurch entstehen die rauen Kanten, an denen Öl, Salz und Gewürze besser hängen bleiben, beschreibt Vegane Wunder.

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Das heiße Blech bringt den ersten Knusperschub

Bevor aus den gekochten Kartoffeln die perfekten Ofenkartoffeln werden, gibt es einen weiteren Trick. Ein kaltes Backblech nimmt den Kartoffeln oft den besten Start in den Backofen. Vegane Wunder empfiehlt deshalb, das Blech schon beim Vorheizen auf gut 230 Grad Umluft in den Ofen zu geben. Kommen die Kartoffelstücke später darauf, zischt es kurz. Und genau dieses Geräusch ist ein ziemlich gutes Zeichen.

Vermischt die Knollen mit ein wenig Öl, bevor es in den Backofen geht. Das Öl könnt ihr mit Kräutern und Gewürzen aromatisieren. Der Backofen hat gegenüber der Fritteuse übrigens einen klaren Vorteil: Ihr bestimmt selbst, wie viel Öl an die Kartoffeln kommt. Dadurch nehmen sie meist weniger Fett auf, bleiben aber trotzdem aromatisch und knusprig.

Entscheidend für einen guten Crunch ist, dass die Kartoffeln genug Platz haben. Liegen sie zu dicht, dämpfen sie eher, statt zu rösten.

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Ofenkartoffeln sind perfekt zum Grillen, Dippen und Teilen

Auch wenn es schwerfällt: Die Kartoffeln brauchen im Ofen erst einmal Ruhe. Wer sie zu früh umdreht, zerstört die beginnende Kruste. Darum lasst die Stücke zunächst ungestört backen, bis sie sichtbar Farbe bekommen. Danach vorsichtig wenden und weiterbacken, bis alle Seiten goldbraun sind.

Gerade zum Grillabend sind knusprige Kartoffeln aus dem Backofen ein Volltreffer. Sie lassen sich gut vorbereiten, passen zu Gemüse, Salat, Fleischersatz oder Grillspießen und schmecken auch lauwarm noch richtig gut. Dazu reicht oft schon ein schneller Dip aus Naturjoghurt, Zitrone, Salz, etwas Ahornsirup und einem Klecks Sambal Oelek.

Wer mehr Würze will, greift zu Thymian, geräuchertem Paprikapulver oder Chili. Am Ende noch grobes Salz, Pfeffer und frische Kräuter darüber streuen. Dann landen Kartoffeln auf dem Tisch, die außen kross, innen cremig und deutlich spannender sind als viele klassische Beilagen.

Verwendete Quellen: Freundin, Vegane Wunder, Instagram/thomas.kocht